gibt es in reichlicher Auswahl, mehr Rind, wenig Schwein, viel Geflügel.Das typische amerikanische Hauptgericht besteht aus Steaks, Hamburgern, Hühnchen oder
Rippchen. Truthahn wird meist kalt gegessen, außer am Thanksgiving, dem Erntedankfest im November; siehe hierzu unter
Feiertage.
BSE-Rinderseuche auch in den USA ? Im Land von „beef
& burger" sind BSE-verdächtige Rinder ohne Verbindung zu Importen aus Großbritannien offiziell nicht bekannt geworden
(BSE = Bovine Spongiform Encephalophathy = Mad Cow Disease). Seit 1989 gilt ein Einfuhrverbot für britische Rinder. Von 471 zuvor importierten britischen Rindern sollen 188 Stück zu Viehfutter verarbeitet und der Verbleib von 66 Stück nicht mehr klärbar sein. Tierische Proteine finden sich - bisher - auch in US-Tierfutter. Eine bejahende Antwort auf die Frage, ob die Rinderseuche BSE auch die USA erreicht haben kann, wäre daher
rein spekulativ. Seit Ende 2003 stimmt dies nicht mehr: auch die USA haben ihren ersten BSE-Fall, nachdem bereits im Mai 2003 in
Kanada ein BSE-Fall auftrat. Noch am Heiligabend aktivierte der US-Fleischexportverband seine 13 Büros in aller Welt: „Unsere Botschaft ist einfach: Die US-Rindfleichsproduktion ist sicher und die Entdeckung eines einzigen
BSE-Falles ändert daran nicht.“ In keinem Land der Erde wird so viel Rindfleisch produziert, wie in den USA. 96,1 Millionen Rindviecher grasen auf den
amerikanischen Weiden auf mehr als einer Million Höfen. In 2002 wurden 12,3 Millionen Kilogramm Rindfleisch im Wert von 65 Milliarden Dollar produziert. Mit der Rinderseuchenpanik in Europa war der US-Rindfleischindustrie in den
90er Jahren ein Riesengeschäft erwachsen. Im Jahr 2000 erreichten die Exporte die Rekordmarke von 3,6 Milliarden Dollar.Selbst wenn die BSE-Kuh in den USA wie in Kanada ein isolierter Fall bleiben sollte, dürfte der industrielle
Schaden nachhaltig sein. Absatzmärkte, die mehr als 90 % der US-Exportproduktion aufnehmen, haben ihre Ländergrenzen für us-amerikanisches Rindfleichs umgehend zu gemacht, darunter die Hauptabnehmer Japan, Südkorea und Mexiko.
Wer sich in dieser Frage auf dem neuesten Stand halten möchte, kann sich auf der Official Mad Cow Disease Home Page - in englischer Sprache - weiter informieren:
http://organicconsumers.org/madcow.htm bzw. www.mad-cow.org |

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beef wings |
Rindfleisch |
bologna (auch baloney oder boloney)
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ähnlich wie deutsche Fleischwurst |
chicken |
Hähnchen |
duck |
Ente |
Frankforters |
Frankfurter Würstchen |
Fried chicken |
in den USA im allgemeinen paniertes Brathähnchen |
ham |
Schinken |
lamb |
Lamm |
lean |
mager |
legs |
Beine |
liver |
Leber |
meat balls |
Fleischbällchen |
meat loaf |
bereits gewürzter Hackbraten |
pork chops |
Kotelett |
poultry |
Geflügel |
prime rib of beef |
Rinder-Rippenstück |
spareribs |
Schweinerippchen |
thighs |
Schenkel (Hähnchenschenkel) |
turkey |
Truthahn |
veal |
Kalbfleisch |
wings |
Flügel |
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boiled |
gekocht |
broiled |
gebraten |
coated |
im Schlafrock |
fried |
frittiert, meist paniert |
grilled |
gegrillt |
sauteed |
gedünstet |
steamed |
gedämpft |
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Besonders der Westernfan verbindet die Vorstellung von amerikanischem Essen mit dem Begriff des Steaks, über die Tellerränder wabernde Fleischmassen sollen es sein. Die
Realität ist natürlich bescheidener. Wirklich riesige, preiswerte Portionen mag man in ländlichen Gebieten erhalten, das Durchschnittslokal liefert europäische “Mengen”.
Wie bereits vorher gesagt, werden die Steaks in den USA grundsätzlich anders “geschnitten” und sind daher mit den hiesigen Vorstellungen nur bedingt vergleichbar.
Die Amerikaner verwenden im Gegensatz zu den Europäern den gesamten Rinderrücken für Steaks.
Wer es besonders saftig mag, dem sei das “T-Bone-Steak” empfohlen. Wer ein zartes, fettfreies Steak bevorzugt, sollte auf das - von allen Steaksorten teuerste - “Filet Mignon” (
fillet minjän) zurückgreifen, das unserem Filetsteak weitgehend entspricht.
club steak |
aus dem Mittelrücken |
Filet Mignon |
bestes Filetstück, eingerollt in ein Stück gebratenen Schinken |
prime rib of steak |
Rinder-Rippenstück |
roundsteak |
aus der Keule |
sirloin steak |
Lendensteak (sehr zart) |
spareribs |
Schweinerippchen (man nagt am Rippenknochen) |
tenderloin steak |
sehr feines Filet |
T-bone-steak |
Steak mit T-förmigem Knochen |
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rare |
nur außen angebraten, englisch |
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mediumrare |
halb durchgebraten, innen sehr rosa |
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medium |
halb durchgebraten, innen noch rosa |
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mediumwell |
halb durchgebraten, nur die Mitte noch rosa |
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well done |
ganz durchgebraten |
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blue corn tortillas |
Tortillas aus blauem Mais |
burritos |
um eine Füllung aus Hackfleisch, Chili-Bohnen oder Käse gewickelte Tortilla |
chili relleno |
mit Käse gefüllte Pfefferschoten |
enchiladas |
gerollte Tortillas mit Chili und Fleisch |
fry bread |
fritierte Mehlfladen, mit Marmelade oder Honig |
guacamole |
Avocadosoße |
nachos |
Tortilla-Chips (fast wie Kartoffelchips) |
tacos |
verschiedene gefüllte Mais-Tortillas |
tamales |
Maisblätter mit Chili und Hackfleich |
tortilla |
dünne, kreisförmige Maisfladen |
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Hierunter versteht man eine Mischung aus texanischen und vor allem mexikanisch-spanischen Spezialitäten. Die mexikanische Küche ist
scharf gewürzt, aber für einen europäischen Gaumen in durchaus erträglichem Umfang. Sie bietet viele Gemüsesorten, die nicht so verkocht sind wie ansonsten in den USA üblich, und natürlich Fleisch in allen Variationen, immer mit
den typischen Tacos serviert. Die klassische Fast-Food-Kette dieser Stilrichtung ist Taco Bell. In Texas selbst wird im Unterschied zum Essen südlich des Rio Grande schärfer gewürzt. |
Dem Barbecue haftete lange ein hinterwäldlerisches Image an, bis es der aus Texas stammende US-Präsident Lyndon B. Johnson gesellschaftsfähig machte. In Texas und nicht
nur dort gehört das BBQ zu den beliebtesten Familienmahlzeiten.
Es ist nicht mit einem schlichten Grillen zu verwechseln. Vielmehr handelt es sich um eine Kombination aus Räuchern und Grillen, der häufig zu einem sehr rauchigen Geschmack führt. Die Zubereitung
kann bis zu 24 Stunden erfordern. Wegen der starken Rauchentwicklung findet sie häufig im Freien statt. Verwendet wird ein Holzkohlegrill, besser ein BBQ pit (eine aus Ziegelsteinen gebaute Grube bzw. ein halbiertes Fass – the real thing
).Zum Räuchern und Grillen über Holzkohle nahm man zunächst ganze Spanferkel, heute auch Hähnchen, Garnelen und die besonders beliebten Spareribs.
Das Besondere am BBQ ist jedoch weniger das Fleisch, entscheidend ist die Sauce. Vor
dem Grillen wird das Fleisch lange in der Barbecuesauce mariniert und auch während der Zubereitung damit mehrfach bestrichen. Erfolgreiche Saucenrezepte werden wie Staatsgeheimnisse gehütet.
Es gibt Lokale, die auf Barbecue spezialisiert sind, hier gibt es häufig keine anderen Gerichte. Das Fleich wird „by the pound“ bestellt.