Frühstück

 

Kaffee

 

 

Tee

 

 

Die wichtigsten “Verhaltensregeln” beim Frühstück sind bei den Hinweisen für Erstbesucher zu finden.

Das American Breakfast besteht aus Eiern, Schinken, Speck, Würstchen, Cornflakes (im Amerikanischen: cereals), Saft, Kaffee oder Tee und einem angemessenen Nachtisch wie Kuchen oder ähnlichem. Meist geht es zu einem Pauschalpreis nach der Devise “All you can eat” und wird als “buffet” bezeichnet.

Natürlich gibt es auch ein Continental Breakfast

, das wesentlich weniger Stehvermögen verlangt. Brötchen und Schwarzbrot sind nicht zu haben, dafür Croissants, Muffins, Marmelade, Cornflakes, Pfannkuchen mit und ohne Sirup usw.

Es bleibt unbenommen, auch nach Karte individuell zu bestellen: das allerdings ist teurer.

Kaffee (coffee) wird meist unbegrenzt nachgeschenkt, ohne dass ein Cent dafür mehr berechnet würde; siehe auch unter Kaffee.

Es ist allgemein üblich, nicht unbedingt in dem Hotel zu frühstücken, in dem man nächtigt. Im Hotelpreis ist ein Frühstück auch nicht enthalten. Billiger und zum Teil auch besser ist das Frühstück in Coffee Shops, Cafeterias, Fast Food Restaurants, Delis usw. der näheren Umgebung oder auch bei einem Zwischenstop auf der Weiterfahrt

bacon

Schinkenspeck

biscuits

Minibrötchen

boiled egg

gekochtes Ei

bread

Brot

cereal

Cornflakes usw.

cheese

Käse

cottage cheese

Hüttenkäse (eher unserem Quark verwandt)

cream

Kaffeesahne

crispies

knusprige Getreideflocken

cornflakes

unterschiedliche Maisflocken

Danish

Kaffeestückchen  

Denver Omelette

Omelett mit Schinkenwürfeln, Zwiebeln, Gemüsepaprika.

eggs

Eier

Eggs Benedict

getoastete, halbierte Brötchen mit Schinkenspeck, po-chierten Eiern (verlorene Eier) mit holländischer Sauce.

English muffin

Flachbötchen

French toast

in Eierpfannkuchenteig getauchter und in Fett  gebackener Toast; auf dem heiß servierten Toast läßt man Butter zerlaufen und gießt auch etwas Ahornsirup (=- maple sirup) darüber.

fried eggs

gebratene Eier

grits

Grießbrei

ham

Schinken

ham and eggs

Eier mit Schinken aus der Pfanne

hash browns

Minireibekuchen

hush puppies

Pfannkuchen aus Maismehl

jam

Marmelade

jelly

Gelee

maple syrup

Ahornsirup

milk

Milch

pancakes

Pfannkuchen

pancakes with sausage

Eierpfannkuchen mit Minibratwürstchen

peanut butter

Erdnußbutter

rolls

Brötchen

shortcake

Mürbeteigküchlein mit Früchten, manchmal Sahne

Spanish Omelette

spanisches Omelett; Omelett mit Füllung aus Gemüse und Tomatensauce, pikant und scharf gewürzt

waffles

Waffeln (mit Sirup oder salziger Butter)

white bread

Weißbrot

 

Eier sind ein elementarer Bestandteil des amerikanischen Frühstücks. Allerdings nicht in der hier verbreiteten Form des gekochten Eies – dieses ist in den USA so gut wie gar nicht zu finden -, sondern in anderen Zubereitungsformen (vgl. nachstehend; Standardfrage zu jedem Frühstück: How do you want your eggs ?).

Bei Frühstücksbuffets wird meistens Rührei dargeboten. Lediglich in besseren Restaurants wird hier ein Koch abgestellt, der das Ei nach Wunsch des Gastes brät. Wer Spiegeleier bevorzugt, kann dann nach Karte bestellen.

Die Leidenschaft der Amerikaner für Eier hat auch nicht durch die vielfachen Fitneswellen gelitten, der Cholesterinspiegel leidet offenbar nicht. Allerdings soll es auch cholesterinfreie Eierzubereitungen geben (?!).

bacon and eggs

Eier mit Schinkenspeck

ham and eggs

Eier mit Schinken

omeletts

Omelettes

Zubereitungen

boiled     

gekocht

poached

pochiert

scrambled

Rührei

sunny side up

Spiegelei

over light

Spiegeleier, gewendet in der Pfanne, von beiden Seiten ganz leicht gebraten

over medium

Spiegeleier, gewendet in der Pfanne, von beiden Seiten leicht gebraten

over well

Spiegeleier, gewendet in der Pfanne, von beiden Seiten gebraten

Wenn Sie sich mit dem Thema „Eier“ intensiver beschäftigen möchten, bietet das American Egg Board auf seiner Internetseite hierzu eine Fülle von Informationen an:

http://www.aeb.org

Es gibt viele Sorten, doch den deutschen Geschmack treffen sie fast alle nicht. das Brot ist meist weich wie ein Sesambrötchen.

In Supermärkten empfiehlt es sich nach Graubrot, Vollkornbrot oder Pumpernickel zu suchen. Schwarzbrot ist allerdings so gut wie nicht zu finden, gleiches gilt für knusprige Brötchen.

bagel

festes Brötchen mit Loch in der Mitte

bannock

Brotersatz der Indianer

biscuit

zwieback- und keksartiges Gebilde

coffee cake

festes Küchlein, etwas süß

cookies

Kekse

cornbread

Maisbrot

danish

Kleingebäck

English muffin

ein flaches meist halbiertes Brötchen

onion roll

Zwiebelweckchen

TOAST

wheat

Weizen

rye

Roggen

raisin

Rosinenbrot

sourdough

Sauerteigbrot

Zum Einkaufen von Brot, Brotaufstrich usw. in Supermärkten weitere Hinweise unter dem Stichwort Einkaufen.

Bagels
(sprich: bägels) sind runde Brötchen mit einem Loch in der Mitte. Ursprünglich aus der jüdischen Küche stammend, wo sie für den Sabbat erfunden wurden, haben sie sich in den USA zur Sandwich-Alternative entwickelt. Vor dem Backen mit Hefeteig werden die Kringel in kochendes Wasser getaucht. Das gibt den Bagels ihren typischen Charakter: außen eine dünne Kruste, innen ein frischer, dichter Kern mit Biss.

ist neben dem juice (Fruchtsaft) das Standardgetränk zum Frühstück. Es wird einmal bezahlt und dann fast überall unbegrenzt nachgeschenkt (Some more coffee ? ). Für unseren Geschmack ist der Kaffee recht dünn und hiesigem Gebräu nicht vergleichbar. Dies gilt nicht nur für den früher häufig zu findenden löslichen Kaffee, sondern auch für den sich mehr und mehr durchsetzenden Filterkaffee.

Richtig starken Kaffee gibt es natürlich in den spanisch-mexikanisch beeinflusten Landesteilen, etwa Miami. Dort bietet sogar McDonalds teilweise echten kubanischen Kaffee.

Unabhängig von den Frühstücksgewohnheiten hat sich seit den 90iger Jahren in den USA, insbesondere an der Westküste, eine „Kaffeehaus-Kultur“ entwickelt, die ihren Ausdruck in den Specialty Coffeeshops findet. Es ist zunehmend trendy, Kaffee unterschiedlichster Zubereitungs- und Herkunftsart zu konsumieren.
Marktführer ist die Kette Starbucks, die 1990 gerade einmal 84 Filialen landesweit hatte und heute mehr als 4.000 Filialen ihr eigen nennt. Selbst der Fast Food Konzern McDonald’s folgt dem Trend und eröffnete in 2001 sein erstes McCafe.

Bei den angebotenen zahllosen sog. Kaffee-Spezialitäten handelt es sich in der Regel um Variationen eines italienischen Espressos, der mit ein paar Tropfen Sirup ein besonderes Aroma erhalten soll.
Es gibt sechs Grundtypen:

Americano

Espresso mit heißem Wasser verdünnt

Cappuccino

ein Teil Espresso, ein Teil Milch und ein Teil aufgeschäumte Milch

Macchiato

Espresso mit etwas aufgeschäumter Milch

Latte

ein Teil Espresso, drei Teile heiße Milch und etwas aufgeschäumte Milch

Mocha

ein Teil Espresso, zwei Teile heiße Schokolade und etwas aufgeschäumte Milch

Café Au Lait

Filterkaffee und heiße Milch je zur Hälfte

bekommt man auf Nachfrage inzwischen auch ohne größere Schwierigkeiten, allerdings fast nur in Teebeuteln. Die Sortenauswahl ist begrenzt (von sehr guten Restaurants einmal abgesehen).

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