Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit ist in den USA verboten. Schon das sichtbare Tragen alkoholischer Getränke kann strafbar sein. Weitere Einzelheiten finden Sie unter dem Stichwort „Alkohol“.
beer |
Bier |
champagne |
Sekt |
coffee |
Kaffee |
decaf (decaffeinated coffee) |
koffeinfreier Kaffee |
diet |
kalorienarm |
diet soda |
kalorienarmes Getränk |
hot chocolate |
heiße Schokolade |
iced tea |
kalter Tee / Eistee |
milk |
Milch |
orange juice |
Orangensaft |
prune juice |
Pflaumensaft |
Sanka |
koffeinfreier Kaffee |
skim milk |
Magermilch |
soft drink |
alkoholfreies Getränk |
sugar free |
kalorienarm |
tea |
Tee |
vegetable juice |
Gemüsesaft |
water |
Wasser |
wine |
Wein |
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Das amerikanische Bier ist wesentlich dünner und kohlensäurehaltiger als das europäische . Mehrere Flaschen führen daher zu dem bewussten „Blubbern“ im Bauch. Der Alkoholgehalt muss mindestens 0,5 % betragen, üblicherweise beträgt er zwischen 4,5 und 5,5, %. Wie hoch der Alkoholgehalt eines Getränkes sein muss, um als Bier verkauft werden zu dürfen, bestimmt sich nach dem Recht des jeweiligen Bundesstaates und kann auch von Stadt zu Stadt unterschiedlich sein. Es besteht kein Zwang, den Alkoholgehalt auszuzeichnen. Sorten Es gibt natürlich zahlreiche Sorten (Budweiser, Coors, Miller), die sich geschmacklich jedoch nur bedingt unterscheiden. Zwar sind viele Marken europäischen Ursprungs (z.B. Löwenbräu), jedoch in den USA produziert nach eigenen Brauverfahren und mit eigenen -bestandteilen. Das deutsche Reinheitsgebot kann man vergessen. Künstliche und natürliche Zusatzstoffe können ohne weiteres enthalten sein. Ein Renner ist das „Light“-Beer , das – man glaubt es kaum – noch dünner als das herkömmliche ist. Light Beer muss ein Drittel weniger Kalorien enthalten als ein übliches Bier (regular). Dabei kommt es auf die Verhältnisse der jeweiligen Brauerei an, der Kaloriengehalt verschiedener Gebräue kann daher erheblich differieren. Größte Brauerei des Landes ist die Fa. Anheuser-Busch (sie ist zugleich die größte Brauerei der Welt und betreibt u.a. auch Parks in Florida – wie Busch Gardens – ). Die Marke "Bud Light" allein hat in den USA einen Marktanteil von fast 50 % (Stand Sept. 1999). Europäisches Bier ist nur als Importbier zu erhalten. Zu finden sind insbesondere Heineken, Warsteiner, Beck’s, Guinnes, Tuborg. Trotz der heimischen Bezeichnung schmecken auch diese Biere nicht wie daheim ! „Gehaltvoll“ ist das mexikanische Bier (z.B. Corona). Es kann auf Reisbasis erzeugt sein. Geschmacklich gut ist das “pale ale”, allerdings nur sehr schwer zu bekommen. Wir sind darauf durch Zufall in San Francisco gestoßen. Ein Versuchs-Tipp sind die sog. Microbreweries, die in Ballungsgebieten mehr und mehr auftreten. Wie der Name sagt, handelt es sich um Mini-Brauereien, also Gebräu für einen kleinen Einzugsbereich. Hier sind durchaus geschmackvolle Biere zu finden.
Die größten Brauereien der Welt Bierausstoss in Millionen Hektoliter im Jahr 2000
Verpackung Bier gibt es nur in Einwegflaschen oder in Dosen. Letztere sind häufig mit einer Abgabe belegt (5 – 10 Cents – in Kanada zahlt man übrigens immer Pfand auf Flaschen und Dosen -) und werden von Kindern und Obdachlosen daher gern gesammelt. In Nationalparks findet man häufig besondere Abfallbehälter für diese Aluminium Cans. Zum Öffnen der Bierflasche braucht man keinen Flaschenöffner; den wird man in der Minibar des Hotels vergeblich suchen. Fast alle Flaschen haben einen Drehverschluss (“twist to open”), eine eigentlich praktische Einrichtung. Bier vom Fass (American draught) wird nicht gepflegt gezapft, sondern “läuft durch”. Eine Schaumkrone ist gänzlich unbekannt. Wer sein Bier von der Theke holt, hat das Problem, mit dem randvoll gefüllten Glas heil den Sitzplatz zu erreichen. Eiseskälte Wie bei den Soft-Drinks gilt auch für das Bier: es wird eiskalt getrunken. Für den Europäer ein Greuel gilt die Kälte für den Amerikaner als Höchstform des Genusses. Abzulesen ist dies bereits an den Werbesprüchen: "Coldest beer in town ". Wer ein nach europäischen Maßstäben temperiertes, also kühles, Bier genießen möchte, kann versuchen ein “warm beer ” zu bestellen, vielleicht klappt’s. |
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Hochgeistige Getränke (distilled spirits)
sollten einen Alkoholgehalt von mehr als 24 % haben. Whisky und Brandy sind die beliebtesten harten Getränke, wie aus zahlreichen Filmen bekannt ist. Nicht weniger gelitten sind die Cocktails, die man entweder vor dem Essen oder aber auch ohne einen solchen Grund, z.B. nach der Arbeit, zu sich nimmt. Das Mixen von Longdrinks gilt als eine Kunst. Klassische Cocktailstunde ist die sog. “happy hour” (meist zwischen 16.30 und 18.00 Uhr), in der es die Getränke zu Vorzugspreisen gibt. Hier einige populäre Cocktails mit Hauptzutaten: |
Bloody Mary |
Wodka, Tomatensaft gewürzt |
Creme de Menthe |
Pfefferminzlikör |
Daiquiri |
Schaumiges, eisgekühltes Rumgetränk mit Zitronen oder Limonensaft |
Hot Toddy |
heißes Wasser, Whisky, Rum oder Brandy mit Muskatnuss; ein zünftiger heißer Grog zum Aufwärmen im Skiurlaub in den USA; schmeckt an klirrend kalten Tagen besonders gut’ |
Hurricane |
Zitronensaft + Gin |
Klondike Cooler |
Orangensaft, Roggenbranntwein oder Whisky |
Mai Tai |
Tropencocktail mit Rum oder Gin |
Manhattan |
Wermut + Whisky |
Margarita |
Tequila, Limonensaft. Salz am Glasrand |
Martini |
Wermut + Gin |
Mint Julep |
Pfefferminzaroma, Sprudel + Bourbon Whiskey |
Pina Colada |
Rum, Kokosnusscreme, ungesüßter Ananassaft |
Planter’s Punch |
Ananas oder Orangensaft mit dunklem Rum |
Screwdriver |
Orangensaft mit Wodka |
Whiskey Sour |
Whisky, Limonensaft + Zucker |
| sind in den meisten Fast-Food-Restaurants in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen und Flüssigkeitsstufen zu erhalten. “douple thick ” ähnelt schon sehr einem Softeis. |
| sind die amerikanische Spezialität und überall zu finden. Schon legendär ist Cola, die von den beiden Hauptkonkurrenten Coca Cola oder Pepsi geliefert wird. Wer wen “führt” wird in jedem Lokal hinreichend deutlich gemacht. Es gibt das Getränk in mehreren Variationen: Diet, Light, Classic, New und Mischungen mit weiteren Aromastoffen. Wer’s mag kann es ausgiebig testen. Rootbeer enthält keinen Alkohol und ist mit unserem Bier keinesfalls zu verwechseln (“Wurzelbier”), es ist eines der zahlreichen Fruchtsäfte und schmeckt süß-sauer, schon medizinähnlich. Fruchtsäfte (juice) sind ein beliebtes Frühstücksgetränk und können bei den Frühstücksbuffets unbegrenzt nachgeordert werden (insbesondere orange juice – Orangensaft – ist der Renner in der Frühe). Allerdings sind diese Säfte selten frisch gepresst, sondern meist aus Fruchtkonzentrat gewonnen (andernfalls: not made from concentrate). Auch beim Einkauf in den Supermärkten gilt diese Einschränkung. Eine amerikanische Besonderheit ist das viele Eis in den Getränken . Es gilt der Grundsatz: ein Getränk ist nur gut, wenn es (eis-)kalt ist. Der europäische Magen hat hier seine Probleme. Üblicherweise wird das Glas fast vollständig mit zerkleinertem Eis gefüllt, um danach den eigentlich Drink einzufüllen. Entsprechend wenig Cola usw. ist dann enthalten. Wer länger wartet, trinkt eine “verlängerte” Cola. Den Europäer erkennt man daher auch daran, daß er bei der Bestellung stets hinzufügt: “ Without ice, please !” In nichttouristischen Gebieten löst dieses Verlangen natürlich gewisses Erstaunen aus. Ein besonders im Sommer beliebtes Getränk ist ice tea, unserem Eistee ziemlich vergleichbar. Es gibt das Getränk gesüßt (sweetened) oder ungesüßt (unsweetened). Mehrwert-Getränke als Fitness- und Designerwasser Einfaches schlichtes (Mineral-)Wasser mit Null Kalorien liegt als Getränk in den USA nicht mehr im Trend. Die Kunden setzen auf Fitness- und Designerwasser, die Vitamine, Mineralstoffe, Kräuterextrakte wie Ginseng oder Guana enthalten und der Gesundheit dienen sollen. Getränkehersteller und Werbund fördern munter diesen Trend. Einer der größten Verkaufsschlager ist z.B. „Vitaminwater“ der Firma Glacéau. Doch enthalten all diese Getränke zahlreiche Kalorien (Vitaminwater hat z.B. halb so viel wie eine klassische Coke) und gelten auf Grund der Zusätze auch nicht als bedenkenfrei. Ginseng etwa treibt den Blutdruck hoch und kann die Wirkung blutsenkender Mittel beeinträchtigen. |
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setzt sich in den USA mehr und mehr als Getränk durch, schließlich gehört das Land zu den größten Weinproduzenten der Erde. Besonders in Kalifornien (Napa Valley) wird sehr viel Wein angebaut, der auch qualitativ als sehr gut gilt.
Eine Weinklassifikation gibt es nicht. Der Name des Herstellers gilt als Garant (z.B. Gallo ). Außerdem ist auf dem Flaschenetikett häufig auch der Name der Beerensorte angegeben. Die Masse der Weine sind halbtrocken, jedoch sind – auch in den Supermärkten, wenn sie denn Wein führen - zahlreiche trockene Weine zu finden (“dry”). Rotwein wird meist kalt getrunken. Die Trinkkultur der Amerikaner entspricht in weiten Teile nicht der unsrigen. So ist es auch nicht unüblich, den Wein durch Zugabe von Eiswürfeln zu “kühlen” oder mit Zuckerwürfeln zu “würzen”, für einen europäischen Weintrinker eine geradezu abenteuerliche Vorstellung. Weinhaltige Getränke (wine coolers) sollten 3 bis 7 % Alkoholgehalt haben, Tafelweine (table wines) 7 bis 14 % und Dessertweine (dessert wines) 14 bis 21 %. Zu den typischen „Weinsorten“ zählen: |
Barbera |
sehr dunkler Rotwein mit ausgewogenem Säuregehalt |
Cabernet Sauvignon |
bester Rotwein, aromatisch und trocken |
Gamay Beaujolais |
mit dem französischen Beaujolais vergleichbar |
Grenache |
hell und körperreich, als Verschnittwein verwendet |
Petite Sirah |
dunkelroter, gerbstoffreicher und alterungsfähiger Wein |
Pinot Noir |
leichter, fruchtiger Rotwein |
Ruby Cabernet |
guter trockener Tischwein |
Zinfandel |
schmeckt himbeerartig |
Gamay |
leichter Rosewein |
Chardonnay |
bester kalifornischer Weißwein, trocken und duftend mit herrlichem Traubengeschmack |
Chenin Blanc |
harmonischer, herber Wein |
Gewürztraminer |
leicht süßer, aromatischer Weißwein |
Pinot Blanc |
fruchtig-trockener Weißwein |
Sauvignon Blanc |
trockener, erdig-fruchtiger Weißwein |
Semillon |
ziemlich süßer, goldfarbener Wein |
White Riesling |
fruchtiger, herber Weißwein |
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