Las Vegas – Allgemein

Allgemein

Las Vegas liegt in einer Wüstenlandschaft 600 Meter über dem Meeresspiegel im Südosten des Bundesstaates Nevada. Im Osten liegt der durch den Colorado River gebildete Stausee Lake Mead, im Westen bis zu 3.600 Meter hohe Gebirgsformationen.

1931 kam es in Nevada zur Aufhebung des ansonsten in den USA geltenden Verbots von Glücksspielen. Dieses fiel zusammen mit den Bauarbeiten am Hoover Dam, die zahllose Arbeitskräfte in die Region zogen. Aus dem Wüstensand entstanden die ersten Kasinos und zogen immer mehr Glücksspieler an. Las Vegas expandierte von Jahr zu Jahr, ein Ende ist auch heute nicht in Sicht. Hinzu kommt die einfache Möglichkeit, dort zu heiraten.
In diesem Sinne ist es eine typische amerikanische Stadt, in der vor allem eines zählt: Geldverdienen und stetiges Wachstum. Eine Stadt, die niemals schläft, oder besser gesagt: eine Stadt, die erst am Abend richtig erwacht, wenn die Leuchtreklamen den Nachthimmel erhellen.

Anfang der neunziger Jahre zogen andere Bundesstaaten nach und legalisierten Black Jack und Roulett. Las Vegas stand vor ernsthaften Schwierigkeiten und reagierte mit atemberaubender Geschwindigkeit. Aus der Stadt der Glücksspieler wurde ein Disneyland für Erwachsene. Für Milliarden von Dollars wurden innerhalb weniger Jahre riesige Themenhotels aus dem Wüstensand gestampft, die neben dem Glücksspiel vor allem eines bieten: Unterhaltung. Und so ist Las Vegas heute gekennzeichnet durch das Glücksspiel einerseits und die Shows andererseits. Den Daddelautomaten (einarmigen Banditen) kann man nicht entgehen, sie begegnen einem überall, auf Schritt und Tritt, selbst auf dem Weg zur Toilette. Dies muss man ertragen (können). Aber auch für den, der Glücksspiele hasst, hat Las Vegas ein weites Spektrum der Unterhaltung, dass man gesehen haben muss. Auf keinem anderen Fleck der Erde gibt es so konzentriert ein qualitativ so hoch stehendes Unterhaltungsangebot.

Der Wandel von der reinen Glücksspiel- zur Unterhaltungsmetropole hat für den Touristen einen Nachteil: waren die Preise für Essen, Unterkunft und Show früher sehr niedrig, weil vorwiegend das Glücksspiel die Einnahmequelle bildete, sind die Preise heute wesentlich gestiegen und Spitzenshows sind – auch aufgrund der Entwicklung des Dollarkurses – aus europäischer Sicht sehr hoch (beste Sitzplätze für Spitzenshows lagen im Juni 2001 bei etwa 300 DM pro Sitzplatz !).

Dennoch: Las Vegas muss man gesehen haben, und zwar mindestens zwei Tage lang.

Hauptreiseroute nach und in Las Vegas ist die Interstate 15. Vom Norden Arizonas führt die US 93 zum Ziel, die sich mit der US 95 vereint und zusammen als Interstate 515 die Interstate 15 nordwestlich der Downtown von Las Vegas kreuzen.

In Las Vegas gibt es zwei voneinander getrennte Bereiche der Unterhaltung: der Las Vegas Boulevard , besser bekannt unter seiner Kurzbezeichnung „Strip“, mit den exklusiven Themenhotels und
Downtown mit der Fremont Street und deren Nebenstraßen, die mehr dem „billigeren“ Vergnügen vorbehalten sind.

Telefon Area Code = 702

Zeitzone: Pacific Standard Time (7 Stunden hinter Greenwich Mean Time – UTC – , 8 Stunden hinter MEZ); Sommerzeit (Daylight Saving) zwischen dem ersten Sonntag im April und dem letzten Sonntag im Oktober.

Mindestalter

Das Mindestalter für den Alkoholkonsum und die Teilnahme an Glücksspielen beträgt 21 Jahre. Die Einhaltung des Gebots wird streng beachtet.

Alkoholbestimmungen

Alkohol (liquor) kann rund um die Uhr gekauft werden, als Drinks in Restaurants und Bars sowie in Flaschen in den lizensierten Liquor Stores. Das Mindestalter für den Alkoholkonsum und –kauf beträgt 21 Jahre. Damit hat Las Vegas innerhalb der USA mit die „freizügigsten“ Bestimmungen für den Bereich des Alkohols.

Kleidung

Außer in Spitzenrestaurant gibt es keine Kleidervorschriften („dress casual“). Im Sommer sind daher T-Shirts, Shorts und leichte Schuhe auch in Hotels und Casinos angesagt, für den Winter wird die Kleidung nur „länger“ und damit bedeckender, aber nicht „feiner“. Die Casinos in Las Vegas kennen keine Kleiderordnung wie in Europa. Wichtig sind bequeme Schuhe, denn Las Vegas will „erlaufen“ sein und ist insoweit nicht typisch amerikanisch. Auch Schwimmkleidung sollte man nicht vergessen, denn die meisten Hotelanlagen haben auch Swimming-Pools.

cherei (Library)
1401 E. Flamingo Rd.
Mo – Do 9 – 21 Uhr, Fr & Sa 9 – 17 Uhr, So 13 bis 17 Uhr

Krimininalität

Grundsätzlich gilt der touristische Teil von Las Vegas als sicher, die Spielleidenschaft soll nicht „gefährdet“ werden. Gewaltkriminalität ist kein Problem, allerdings muss mit Taschendiebstählen gerechnet werden.

Der Bereich zwischen dem Strip und der Freemont Street Mall in Downtown gilt nachts als nicht besonders sicher.

Übernachtungs-Hinweise

Las Vegas ist die Hotelhauptstadt der Erde. Neunzehn der 20 größten Hotels der Welt befinden sich hier und natürlich auch das größte Hotel der Welt, das MGM Grand mit mehr als 5.000 Zimmern. Insgesamt sollen es mehr als 100.000 Hotelzimmer sein. Hier einen Übernachtungstipp auszusprechen, wäre vermessen.

Generell kann man jedoch sagen, dass sich die „besseren“ Hotels am Strip befinden, dem Las Vegas Boulevard South. Die zweite Hotelansammlung ist in Downtown zu finden.

Die Zeiten, in denen sich die Hotels ihre Einnahmen vorwiegend aus dem Casinobetrieb besorgten und die Zimmervermittlung nebenbei und spottbillig erfolgte, sind allerdings – leider – vorbei. Für die Zimmer wird heute ein ordentlicher Preis verlangt, der allerdings im us-amerikanischen Vergleich unter Berücksichtigung des Gebotenen immer noch als „günstig“ zu bezeichnen ist; er liegt immer noch etwa 30 % unter dem amerikanischen Durchschnitt (Stand Juni 2001).

Fast alle Casinos haben auch einen Hotelbetrieb und der ist oft vom Feinsten. Die „normalen“ Hotels gibt es natürlich auch in Las Vegas, aber sie sind in der Regel nicht viel preiswerter. Wenn Sie der Spielleidenschaft halbwegs widerstehen können, sollten Sie daher ein Themen-Hotel am Strip mit Casinobetrieb bevorzugen. Allerdings: die Wege im Hotel sind oft weit, denn eigentlich sollen Sie das Hotel ja nicht verlassen und spielen (im MGM Grand kann der Weg bis zu einer halben Stunde dauern, um die Außenwelt zu erreichen !). Aber Sie haben die restliche Erlebniswelt am Strip in Fußgängernähe.

Die Preise variieren von Tag zu Tag und sind saisonabhängig. Generell sind Übernachtungen von Sonntag bis Donnerstag günstiger, weil die Amerikaner an den Wochenenden zum Glücksspiel und zum Genießen der Unterhaltungsangebote einfallen. Diese Regel greift nicht, wenn große Kongresse (Conventions) in der Stadt oder in dem gewünschten Hotel stattfinden; die Wahl eines anderen Hotels kann dann schon erhebliche Ersparnisse bringen.

Nach dem Stand von Mitte 2001 sollten gute Themen-Hotels am Strip in der Woche zwischen 80 und 130 $ pro Zimmer und Tag verlangen, die besten (Bellagio, Venetian) etwa 150 $, die günstigsten Angebote um 50 $ liegen.

Steuern

Die Umsatzsteuer in Nevada (Sales Tax) beträgt 7,25 %. In Las Vegas wird eine Hotelsteuer (Room Tax) erhoben von 9 % am Strip und von 10 % in Downtown.

Handy mieten

Wer Wanderungen in der Umgebung plant oder Touren mit dem Auto, sollte die Anmietung eines Handys für den Notfall überlegen (allerdings gibt es insbesondere in Berg- und Talregionen häufig Empfangsprobleme).

Eine Möglichkeit ist

Pacific Cellular
3256 S. Maryland Pkwy (zwischen Desert Inn Rd. und Las Vegas Valley Dr.)
Tel. 732-2355
Mo-Fr 9-18, Sa 10-18 Uhr

Zum Umfang der Netzabdeckung im Raum Las Vegas durch Pacific Bell siehe

Ermäßigungs-Coupons gibt es online bei

http://www.henderson-nevada.com/coupons.htm

 

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