Las Vegas – Valley of Fire 2

Rundfahrt

Nach dem Westeingang führt die Parkstraße am Picknickplatz Group Use Area vorbei zu den

 

Beehives (Bienenkörben).
Die Erosionskräfte von Wind und Wasser schufen diese ungewöhnlichen Sandsteinformationen, die große Ähnlichkeit mit Bienenkörben haben.

Links von der Parkstraße führt eine Scenic Loop Road danach zum

Atlatl Rock.
Eine Treppe führt zu dem Felsen hinauf, der mit indianischen Felsritzungen (petroglyphs

) geziert ist, die vorwiegend Jagdtiere zeigen. Namengebend sind die Felszeichnungen des sog. Atlatl, einer früheren indianischen Jagdwaffe, die eine Art Speerschleuder war.

Die Scenic Loop Road selbst ist etwa zwei Meilen lang und führt u.a. am Arch Rock und am Piano Rock vorbei.

Rechts von der Parkstraße gegenüber der Einfahrt zur Scenic Loop Road gelangt man über zwei Trails zu den

 

Petrified Logs.
Der Wald, aus dem die versteinerten Baumstämme stamme, stand hier vor etwa 225 Millionen Jahren. Die Baumstämme sind eingezäunt und ragen etwa zur Hälfte aus dem Erdboden hervor.

 

 

 

Es folgt das

Visitor Center.
Hier gibt es Informationen, Bücher, Ausstellungen und Toiletten. Die Ausstellungen beziehen sich auf Geologie, Ökologie und Geschichte des Tals und seiner Bewohner.
Geöffnet täglich von 8.30 bis 16.30 Uhr.

Vom Visitor Center führt eine Stichstraße in das Tal hinein. Erste Haltemöglichkeit ist der Parkplatz für eine Wanderung auf dem

Petroglyph Canyon Trail.
Ein etwa 800 m langer Rundweg (etwa 30 bis 60 Minuten) führt durch einen Sandsteincanyon zu Mouse’s Tank. Der Petroglyph Canyon ist, wie es der Name verrät, der zweite Platz im Park, der viele indianische Felszeichnungen aufweist. Zu entdecken sind weiter Flechten an schattigen Felsnischen und typische Wüstenpflanzen. Der Weg endet an Mouse’s Tank, einem natürlichen Basin, in dem sich Regenwasser sammelt. In der Nähe des Wasserreservoirs hatte um die Jahrhundertwende der von seinem Stamm ausgestoßene und von den weißen Siedlern wegen verschiedener Straftaten gejagte Paiute-Indianer namens Mouse eine Zuflucht gefunden (hideout). Seit etwa 1890 soll er sich hier aufgehalten haben, 1907 wurde er erschossen.

Auf der Stichstraße folgt der Aussichtspunkt

Rainbow Vista
mit Blick auf den vielfarbigen Sandstein.

Von der Stichstraße geht rechts ein 4,8 km langer Rundweg durch den Fire Canyon zum

Silica Dome
ab.

Folgt man der Stichstraße bis zum Ende (11,2 km von und nach Rainbow Vista) erreicht man die

White Domes Area,
farbige Sandsteinfelsen mit einzigartiger Pflanzenwelt.

Zurück zum Visitor Center führt die Parkstraße weiter Richtung Osteingang des Parks. Hier trifft man zunächst die Felsformation der

 

Seven Sisters.
Zwischen den sieben „Figuren“ wurde ein Picknickplatz eingerichtet.

 

Weiter auf der Parkstraße liegen linkerhand die sog.

Cabins,
Steinhäuschen, die in den 30iger Jahren vom Civilian Conservation Corps als Schutz für Reisende errichtet wurden.

Letzte beachtenswerte Felsformation vor Verlassen des Parks ist

Elephant Rock,
über einen kurzen Trail zu erreichen.

Ziele der Umgebung

Etwa 16 km vom Osteingang des Valley of Fire entfernt beherbergt Overton das Lost City Museum of Archeology, das gerette Funde aus einem Anasazi Pueblo am Muddy River zeigt (in den Fluten des Lake Mead untergegangen).
721 S. Moapa Valley Rd.
Overton
Tel. (702) 397-2193
Geöffnet täglich von 8.30 bis 16.30 Uhr
http://comnett.net/%7Ekolson/

 

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