Bryce Canyon |
Video: Red Canyon |
The Superintendent
Bryce Canyon National Park
Bryce Canyon, UT 84717
Tel. (801) 834-5322 Mo – Fr 8 – 16.30 Uhr Mountain Time
Die bizarren Steinformationen des Bryce Canyon National Park im Südwesten von Utah stammen aus der jüngsten Erdgeschichte. Der Park liegt am östlichen Rand des Paunsauguntplateaus, einer Hochebene, die vor etwa 60 Millionen Jahren aus Meeresablagerungen entstanden ist. Die Kräfte der Erosion (Regen, Schnee und Eis, allerdings kaum der Wind) schufen im Verlauf der Zeit, beginnend an der Bruchkante, eine märchenhafte Szenerie aus lachsfarben bis tiefrot leuchtenden, filigranen Felsgebilden, die ihr Erscheinungsbild je nach Sonneneinstrahlung farblich ändern. Am kräftigsten und imposantesten wirkt dieses Farbenspiel bei Sonnenauf- und –untergang. Der Bryce Canyon bildet eine Art Amphitheater, genauer gesagt eine Aneinanderreihung von 12 Amphitheatern, die zu einem Steilabbruch erodierten, und gehört zu den schönsten Landschaften der USA. Er ist ein Muss für jeden Besucher. Die Zinnen, Felsnadeln und Steinskulpturen – Hoodoos genannt – leuchten rot, weiß, bläulich, gelb und cremefarben. Diese „Märchenlandschaft“ lässt sich mit Worten kaum beschreiben. Am interessantesten ist der Park bei Sonnenaufgang, aber auch bei Mondschein ist er beeindruckend.
Bereits 700 n.Chr. war das Gebiet von Anasazi-Indianer besiedelt, ihnen folgten die Paiute-Indianer. Diese gaben dem Canyon den treffenden Namen: „Rote Felsen, die wie Menschen in einem schalenförmigen Canyon stehen“ (unka-timpe-wa-wince-pock-ich). Nach der Überlieferung der Paiute Indianer schuf Coyote die Felsgebilde, als er – unzufrieden mit dem dort lebenden Volk – die Stammesangehörigen zu Stein verwandelte, so dass sie heute noch „versteinert“ stehen.
Die ersten weißen Siedler waren der Mormone Ebenezer Bryce und seine Frau Mary, die sich in der Nähe des heutigen Städtchens Tropic östlich des Parks niederließen. 5 Jahre lang versuchten sie, hier Viehzucht zu betreiben, doch das raue Land konnten sie nicht beherrschen und zogen schließlich an einen freundlicheren Ort. Nach ihnen hat der Canyon seinen heutigen Namen. Von Ebenezer Bryce stammt der treffende Ausspruch: „Ein höllischer Ort, um eine Kuh zu verlieren.“
1923 wurde Bryce Canyon zum National Monument erklärt, 1928 zum National Park.
Der Nationalpark umfasst eine Fläche von 145 qkm. Heute kommen jährlich etwa 1,1 Millionen Besucher.
Der Bryce Canyon liegt im westlichen Süd-Utah, 26 Meilen/42 Kilometer südöstlich von Panguitch und ist über die US 89 und die Abzweigung der UT 12 wenige Meilen westlich der Kleinstadt Tropic zu erreichen (UT 63 Parkstraße). Von St. George fährt man nördlich auf der I-15 10 Meilen/16 Kilometer bis zum Exit 16, dann östlich 63 Meilen/101 Kilometer auf der UT 9 bis zur US 89, dort nördlich 44 Meilen/71 Kilometer bis zur UT 12 und dann östlich 13 Meilen/21 Kilometer zum Parkeingang. Der Zion National Park ist 83 Meilen/134 Kilometer, Las Vegas 250 Meilen/403 Kilometer entfernt.
Anhänger dürfen im Park nur bis zum Sunset-Campingplatz mitgenommen werden. Die Zufahrt zu den Aussichtspunkten Bryce Point und Paria View ist für Fahrzeuge mit mehr als 7,5 m Länge nicht erlaubt.
Fahrräder sind im Backcountry und auf Trails verboten.
Entfernung in Meilen zum Bryce Canyon |
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Beaver, Utah |
68 |
St. George, Utah |
84 |
Los Angeles, CA |
519 |
Cedar City, Utah |
32 |
Page, Arizona |
127 |
San Francisco, CA |
794 |
Panguitch, Utah |
39 |
Phoenix, Arizona |
427 |
Denver, CO |
498 |
Capitol Reef NP |
120 |
Canyonlands NP |
327 |
0 |
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Der Eintrittspreis beträgt 20 $ pro Pkw für alle Insassen und gilt für 7 Tage (Stand 2001). National Park und Golden Eagle Pass sind gültig.
Wer mit dem eigenen Wagen in den Park hineinfahren möchte – auch zum Übernachten in der Lodge – , muss an der Eingangsstation diese 20 $ zahlen (Stand 2001) bzw. bei Vorlage des National Park oder Golden Eagle Pass zusätzlich 5 $. Es gibt auch die Möglichkeit, den Wagen außerhalb des Parks abzustellen und Shuttlebusse zu benutzen, dann beträgt der Eintrittspreis nur 15 $ pro Pkw (Einzelheiten unter Parkstraße). Wer sich innerhalb des Parks aufhält, kann die Shuttlebusse ohne weitere Gebühren nutzen.
Backcountry permits kosten 5 $.
Haustiere sind innerhalb des Parks nur angeleint oder in entsprechenden Verwahrbehältnissen zugelassen. Auf Wanderwegen (Trails) und in öffentlichen Gebäuden müssen Haustiere „draußen“ bleiben.
Offizielle Seite des National Park Service |
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Karten aus der Perry-Castañeda Library Map Collection, The University of Texas at Austin |
http://www.aqd.nps.gov/grd/parks/br ca/maps.htm
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Bryce Canyon Tours – Veranstalter von Busreisen und Pferdeausritten |
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Bryce Canyon Scenic Flights |
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Bryce Canyon Visitors Guide |
http://www.travelwest.net/parks/bryc ecanyon/activities.html |
Fotos vom Bryce Canyon – zusammengestellt von Doris Bittruf und Bernhard Wunder |
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Hank’s Photo Page – Bryce Canyon |
Die Sommer sind tagsüber heiß, die Temperaturen erreichen 28 Grad Celsius auf dem Plateau, vereinzelte Gewitter sind möglich. Nachts kühlt es wegen der Höhenlage (2.400 bis 2.700 m ü.d.M.) auf 8 Grad und darunter ab ! Als beste Reisezeit gelten die Monate Juni bis September/Oktober. Im September und Oktober ist der Besucherandrang nicht mehr so groß, nachts kann es dafür bereits frostig sein.
Der Winter von November bis Februar bringt reichlich Schnee. Die Aussichtsstraße wird auf voller Länge bis zum Rainbow Point von Schneepflügen geräumt, das Innere des Canyons ist über Langlaufski oder Schneeschuhe erreichbar.
Von Ende März bis zum Frühsommer erwachen die Wildblumen im Park, der Frühling zieht ein.
Wegen der Höhenlage kann die Sonne zu jeder Jahreszeit scheinen. Kopfbedeckung und Sonnencreme werden daher empfohlen. Wegen der starken Temperaturschwankungen im Verlaufe eines Tages ist außerdem „Zwiebel“kleidung zweckmäßig.
Wetter im Bryce Canyon |
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(Durchschnittliche Minimal- und Maximal-Temperaturen in °F) |
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Januar |
39/11 |
Mai |
63/30 |
September |
71/36 |
Februar |
41/12 |
Juni |
74/38 |
Oktober |
60/27 |
März |
44/17 |
Juli |
80/46 |
November |
44/17 |
April |
53/23 |
August |
77/44 |
Dezember |
39/12 |
Das Parkgelände ist ganzjährig zugänglich. Auch im Winter sind Schneepflüge im Einsatz.
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