Baltimore 4

Hauptsehenswürdigkeiten 3

Mount Vernon

Das kulturelle Herz von Baltimore (Mount Vernon Cultural Historic District, www.mvcd.org ) liegt nördlich von Downtown auf einer sanften Anhöhe und ist auf einem leichten Fußweg die Charles Street aufwärts erreichbar. Baltimores elegantestes Viertel wurde nach der Villa des ersten Präsidenten der USA George Washington benannt.

 

Basilica of the Assumption
Cathedral Street
Geöffnet täglich von 7 – 17 Uhr, an Wochenenden bis 18.30 Uhr

Die Basilica of the Assumption of the Blessed Virgin Mary ist die erste katholische Kathedrale in den USA und wurde von Banjamin Latrobe, dem Architekten des Kapitols in Washington, entworfen. Regelmäßig finden Führungen statt, insbesondere Sonntagmittag nach dem Gottesdienst.

 

Maryland Historical Society
Neben einer wertvollen Bibliothek werden historische Sammlungen gezeigt, u.a. das Manuskript der Nationalhymne von Francis Scott Key, außerdem Uniformen des Revolutionskriegs.

Walters Art Museum
600 North Charles Street, Haupteingang Centre Street
Tel. 410-547-9000

geöffnet Di – So 10 – 17 Uhr
Eintritt 8 $, Jugendliche von 18 – 25 Jahren 5 $, Kinder unter 17 Jahren frei
Eine Audio-Tour mit über 300 Stopps und etwa 8 Stunden Text ist im Eintrittspreis enthalten (sonst 2 $)
In der ständigen Ausstellung ist Fotografieren erlaubt, Video-Cameras und Stative sind allerdings verboten
Im ersten Stock des Centre Street Building gibt es ein Cafe.
Das Walters Art Museum gehört zu den kostbarsten Sammlungen der USA und gibt einen Überblick über die Kunst der Welt aus 5.000 Jahren und 5 Kontinenten, von den frühen Dynastien Ägyptens bis ins 21. Jahrhundert.Hauptattraktionen sind griechische Skulpturen, römische Sarkophage, mittelalterliche Elfenbeinarbieten und Gemälde, Art Deco-Schmuck und Meisterwerke der Malerei. Vertreten sind Künstler wie Pietro Lorenzetti, Carlo da Camerini, Giovanni Bellini, Raphael, Guido Reni, El Greco.
Seit dem Herbst 2001 ist das Hauptgebäude nach dreijähriger Renovierung wieder geöffnet und erstrahlt in neuem Glanz (18,5 Mio $ Renovierungskosten).

Washington Monument and Museum
Mount Vernon Place
Tel. 410-396-0929
Geöffnet Mi – So 10 bis 16 Uhr
Auf einem parkartig angelegten Areal am Gipfel eines Hügels erhebt sich die dorische Säule von 54 m Höhe, die George Washington gewidmet ist und 1815 bis 1842 errichtet wurde. 228 Stufen führen zur Spitze mit einer schönen Aussicht auf Baltimore und den Hafen.
Das Monument umgibt ein Park, der als Baltimores schönster gilt. Auf der einen Seite davon liegt Baltimores bestes Hotel, das Clarion, auf der anderen Seite das Peabody Conservatory:

Peabody Library

geöffnet Mo – Fr 9 – 15
freier Eintritt
Die Peabody Library ist Teil des Peabody Conservatory of Music nahe dem Washington Monument. Die Innenarchitektur beeindruckt: auf fünft mit kunstvollen Eisengeländern versehenen Etagen finden sich Bücher aus dem 16. Jahrhundert, darunter eine illustrierte Ausgabe des Decamerone aus dem Jahr 1555 und eine 1493 gedruckte Nürnberger Chronik.
Das Peabody Institute bietet zahlreiche Veranstaltungen von Klassik, über Jazz und Oper bis zu Tanzaufführungen.

Nahebei ist

Center Stage
Calvert und Center Street
Das Staats-Theater von Maryland gilt als Amerikas bestes Regional-Theater.

Baltimore Symphony Orchestra
Joseph Meyerhoff Symphony Hall
Cathedral Street

Lyric Opera House
Heimat der Baltimore Opera

Theater Project
45 West Preston

Arena Players
801 McCulloch Street

Little Italy und Fells Point

Etwa 400 m östlich von Downtown und Inner Harbor findet man

Star Spangled Banner Flag House and 1812 War Museum
844 East Pratt Street
Die in den USA legendäre große US-Flagge, die 1814 über Fort McHenry wehte, zurzeit im National Museum of American History in Washington aufbewahrt wird und Francis Scott Key zu der Hymne The Star Spangled Banner inspirierte, wurde von Mary Young Pickersgill in diesem Gebäude von Hand genäht. Nach dem Vorbild des Wohnhauses von 1793 ist das Gebäude originalgetreu restauriert und zeigt Mobiliar und Erinnerungsstücke der früheren Bewohnerin.
Angeschlossen ist das „1812 War Museum“ mit Ausstellungen von Waffen, Uniformen, Schiffsmodellen, Landkarten und Drucken.

Little Italy
 

ist ein Stadtteil, der immer noch eine überwiegend italienisch-stämmige Bevölkerung aufweist. Hier dreht sich alles ums Essen: Pasta, Wein, Pasteries usw. vom einfachen und günstigen Angebot bis zur Gourmet-Speise sind hier zu finden. Die Adresse für lauschige Sommerabende.

Fells Point
schließt sich an Little Italy an und hat heute noch maritimes Flair. Die alten Werften und Lagerhäuser sind zwar nicht mehr in Betrieb, aber es gibt eine rege Kneipenszene, insbesondere für junge Leute und für Junggebliebene.

 

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