François Boucher:
Porträt der Marie-Jeanne Buseau, Gattin des Künstlers, um 1733, Öl auf Leinwand
Bereits zu Beginn seiner Malerkarriere hatte Boucher eines seiner schönsten Modelle entdeckt: Marie-Jeanne Buseau. 1733 heiratete Boucher die Siebzehnjährige und machte sie in seinen Bildern zu einem Urbild der schönen und klugen Nymphen und Göttinnen, die in zahlreichen Darstellungen von Venus, Diana und Leda verkörpert sind. Boucher war kein treuer Ehemann, sondern stürzte sich in zahlreiche amouröse Abenteuer. Seine Ehe war dadurch nicht gefährdet, denn auch Marie-Jeanne hatte eigene Liebschaften. Sie war im übrigen selbst als Malerin tätig und schuf gekonnte Miniaturen und Stiche nach Werken ihres Mannes.


