Smithsonian Institution

Die Smithsonian Institution ist der größte Museenkomplex der Erde. Er wurde mit dem Geld, dass der britische Wissenschaftlicher James Smithsonian den Vereinigten Staaten vermachte, gegründet und ist heute auch im Bereich der Forschung und Bildung tätig.

Da es den Anspruch auf „die Entwicklung einer Einrichtung zur Vermehrung und Verbreitung des Wissens über die Menschheit“ erhebt, sind die meisten Museen kostenlos und täglich – außer am Weihnachtstag oder Einzelausnahmen – von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet (zur Hochsaison verlängerte Öffnungszeiten). Auch die täglich stattfindenden Führungen sind kostenlos.

Die Museen in Washington D.C. und der vom Smithsonian Institution unterhaltene National Zoological Park ziehen jährlich Millionen von Besuchern an. Allein neun Museen und Gallerien befinden sich zu beiden Seiten der National Mall zwischen dem Washington Monument und dem Capitol. Ein dreistöckiger, unterirdischer Komplex beherbergt zwei Museen und das S. Dillon Ripley Center, zu dem die International Gallery, Büroräume und Hörsäle bzw. Seminarräume gehören. Fünf weitere Museen und der National Zoo befinden sich andernorts in Washington.

Das Cooper-Hewitt National Design Museum und das National Museum of the American Indian sind in New York angesiedelt.

     http://www.si.edu/

     auf deutsch: http://www.si.edu/guides/german.htm

Überblick zu den Museen in Washington D.C.

 

Smithsonian Information Center (The Castle)
1000 Jefferson Drive SW
Das erste der Smithsonian Institution zugehörige Gebäude beherbergt heute das Information Center. Neben einem 24minütigen Video zur Smithsonian Institution gibt es in 6 Sprachen interaktive Touch-Screens (berührungsintensive Bildschirme) mit weiteren Informationen, auch zu anderen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt.
     http://www.si.edu/visit/infocenter/sicastle.htm

 

National Air and Space Museum
6th St. und Independence Ave.
Das Luftfahrtmuseum gehört zu den größten der Erde. Gezeigt werden Geschichte und Entwicklung der Luft- und Raumfahrt, u.a. das Fluggerät der Wright Brothers, Charles Lindberghs Flugzeug "Spirit of St. Louis" und die Apollo 11-Kommandokapsel. Weiter werden Mond- und Weltraumforschung dargestellt, Raketenflug, Militär- und Computertechnik. Ein Planetarium, Multimediaprogramme und IMAX-Großleinwandfilme runden das Angebot ab.
Mit knapp 9 Millionen Besuchern pro Jahr ist das National Air and Space Museum das meistbesuchte Museum der Welt. Es wächst weiter: 28 Meilen vor der Stadt, an der Südostecke des Dulles International Airport, wurde als Außenposten das Steven-F.-Udvar-Hazy-Center eröffnet. Die hangarähnliche Haupthalle ist so groß wie dreieinhalb Fußballfelder. 200 Flugzeuge und mehr als 130 Ausstellungsstücke aus der Raumfahrt werden im Endausbau stehend oder schwebend gezeigt. Dazu zählen als Hauptattraktionen das Spionageflugzeug Lockheed SR-71 („Blackbird“), die erste Concorde, Prototypen von Space-Shuttle und Boeing 707 sowie die berühmt-berüchtigte „Enola Gay“, die die Atombombe über Hiroshima abwarf.
     http://www.nasm.si.edu/
http://dcpages.com/Tourism/Attractions_and_Memorials/National_Air_and_Space_ Museum/

Anacostia Museum
1901 Fort Place, SE
Wechselausstellungen über afro-amerikanische Geschichte, Kunst und Kultur in der Capitol Region, Georgia und den Carolinas.
     http://anacostia.si.edu/

Arthur M. Sackler Gallery  und Freer Gallery of Art
Sackler Gallery  in der 1050 Independence Avenue, SW.
Freer Gallery of Art im Jefferson Drive at 12th Street, SW
Wechselausstellungen asiatischer Kunst sowie in der Freer Gallery Arbeiten amerikanischer Künster des 19. und 20. Jahrhunderts . Der Peacock Room ist das einzig erhaltene Exemplar der Arbeiten des ausgewanderten Innenarchitekten James McNeill Whistler.
Beide Museen sind durch unterirdische Ausstellungsräume miteinander verbunden.
    http://www.asia.si.edu/

Arts & Industries Building
900 Jefferson Drive, SW
Wechselausstellungen afro-amerikanischer und nativer amerikanischer Kultur sowie eine permanente Ausstellung über 150 Jahre Smithonian Sammlungen.
Zur Zeit wegen Renovierung geschlossen.
     http://www.si.edu/ai/

 

American Indian Museum
Fourth Street & Independence Ave., S.W.
Die Ausstellungen zur indianischen Urbevölkerung sind eine Hauptattraktion. In Saisonhochzeiten werden ggf. nur zeitlich befristete – kostenlose – Tickets für den Besuch ausgegeben. Besucherarme Zeiten sind Januar, Februar und Anfang März. An den Wochenenden ist mehr Betrieb als an Wochentagen.

http://www.nmai.si.edu/

Hierzu auch der Online-Artikel der Welt am Sonntag vom 11.06.05 „Wigwam in zentraler Lage“

http://www.wams.de/data/2006/06/11/909047.html

Stand: 16.06.06

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