Seaworld II

 

Terrors of the Deep

Der Terror der Tiefe ist ein riesiges Wasserbecken, das insbesondere mit Haien und Barracudas bestückt ist, die stoisch ihre Kreise ziehen. Trockenen Fußes wandert man im weltgrößten Acryl-Tunnel durch das Becken und sieht die Raubfische über und neben sich schwimmen. Moränen stimmen mit ihren scharfen Gebissen auf die Raubfische der Tiefsee ein.

 

 

Manatees

sind die gemütlichen Riesen der floridianischen Flüsse und Gewässer. Diese urtümlichen Seekühe sind trotz ihrer gewaltigen Körpermasse absolut friedfertige Pflanzenfresser und fast den ganzen Tag mit der Nahrungsaufnahme beschäftig. Ihr Überleben in der freien Natur ist gefährdet. Da sich die Tiere vorwiegend in der Nähe der Wasseroberfläche aufhalten, werden sie häufig durch Schiffsschrauben von Motorbooten verletzt und verenden kläglich.

Clyde and Seamore

Der Tiertrainer Eric Lang und seine Seelöwen Clyde und Seamore spielen ein Piratenstück. Die Seelöwen wirken und agieren dabei so schön menschlich und mit einem Schuss Humor, dass hier Familienunterhaltung im besten Wortsinne geboten wird. Der Pantomime vor der Show gehört bereits zum festen Ritual und dient nicht mehr nur dem Zweck, die Zeit bis zum Showbeginn zu überbrücken. Wenn er die Zuschauer parodiert, hat dies schon bösartige Züge.

Wild Arctic

Aus der Hitze Floridas vor der Tür geht es in die Eiseskälte der Arktik. Die Walrosse sind unbeeindruckt von den niedrigen Temperaturen aktiv und scheinen ihre Zeit vorwiegend spielerisch zu verbringen. Demgegenüber ziehen die Beluga-Wale wie beim Schwimm-Training eisern Runde für Runde im Wasserbecken.

 

Shamu Adventure

Shamu, der Killerwal aus den kalten nördlichen Gewässern, und seine Artgenossen sind die Stars der Show. Die Vorführungen der Tiere gehören zu den Höhepunkten der SeaworId-Programme. Auch wenn man den Tierdressuren skeptisch gegenübersteht, kann eine gewisse Harmonie zwischen Trainern und Delfinen nicht bestritten werden.
Höhepunkt der Belustigung der Zuschauer sind allerdings nicht die Dressurleistungen, sondern die unverhohlene Schadenfreude, wenn die Tiere mit der Schwanzflosse Hektoliter an Wasser Richtung Zuschauertribünen „schaufeln" und die Besucher auf den unteren Sitzreihen triefend nass werden.

Unsere Bewertung

Auch wer Tiershows skeptisch oder ablehnend gegenübersteht, kann hier einen ganzen Tag verbringen. Da es vergleichbare Attraktionen in dieser Fülle in Europa nicht gibt, ist ein Besuch empfehlenswert. Höhepunkte sind die Delfin-Dressuren im Shamu-Stadion; trotz des martialischen Namens (Shamu, the Killerwhale) geht es hier friedlich zu. Nur frühes Erscheinen sichert gute Sichtplätze im Schatten (auf Aluminium-Bänken !), die nicht in den unteren Reihen zu finden sind (Achtung: in den unteren Reihen garantierte „Wasserdusche", der „gefährdete" Bereich ist an den Wasserlachen der Vorgänger-Show leicht auszumachen). Uns gefallen auch nach mehrfachem Besuch immer noch die Seelöwen Clyde und Seymore mit ihrer humorvollen Show für die ganze Familie.

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