Gesundheit 2 |
Den nächsten Arzt ( physician) oder das nächste Krankenhaus (hospital) erfährt man aus den Yellow Pages (Gelbe Seiten)
Im Krankenhaus sucht man im Ernstfall die Notaufnahme (emergency room) (rund um die Uhr besetzt).
Die Adresse des nächsten Zahnarztes ist unter der Tel. 1-800-DENTIST zu erfragen.
Siehe hierzu auch unter Notfall.
Apotheken (pharmacies) befinden sich als besondere Abteilungen in den Drugstores (einer Art Drogerie) und Supermärkten (z.B. Walgreens). Dass in der Umgebung von Tabletten Kaffee, Würstchen und vielerlei andere Waren angeboten werden, darf Sie nicht stören. Viele Medikamente sind rezeptpflichtig (prescriptionDie Öffnungszeiten sind normalerweise von 9 bis 18 Uhr, in Innenstädten auch bis 21 oder 24 Uhr.
Viele Medikamente sind rezeptpflichtig (prescription). Nicht rezeptpflichtige Medikamente (Schmerztabletten wie Aspirin usw.) sind meist wesentlich günstiger zu erwerben als hierzulande. Einen Beipackzettel gibt es nicht,
die Einnahmedosis ist auf dem Etikett der Flasche oder Packung angegeben.
Die Rezeptpflicht wird sehr ernst genommen. Wer Medikamente mit sich führen muss, sollte sich die medizinische Notwendigkeit vorher vom Hausarzt bestätigen lassen, um Probleme bei der Einreise zu vermeiden.
In den USA von einem europäischen Arzt ausgestellte Rezepte in dortigen Apotheken einzulösen ist nicht unproblematisch, weil die amerikanischen Arzneimittelbezeichnungen nicht unbedingt den hiesigen entsprechen. Sie können im Gegenteil sogar andere Wirkstoffe bei gleichem Namen enthalten. Die Stiftung Warentest nennt in ihrer Zeitschrift „test“ Nr. 5/2006 unter Bezugnahme auf die US-Arzneimittelaufsichtsbehörde FDA
folgende Beispiele für Namensverwechslungen:
Cloderm – enthält in Deutschland das Antipilzmittel Clotrimazol, in den USA ist es eine kortinsolhaltige Salbe
Vivelle – ein Österreicher bekommt in den USA ein Präparat gegen Wechselbeschwerden
Nopramin – enthält in Spanien den Magengeschwür-Wirkstoff Omeprazol, in den USA das Antidepressivum Desipramin
Rubex – beinhaltet in Irland Vitamin C, in den USA das Zytostatikum Doxorubicin.
Hinweis:
Grundsätzlich sollten Sie benötigte Arzneimittel in ausreichendem Umfang von zu Hause auf die
Reise mitnehmen und sich von ihrem Hausarzt schriftlich zusätzlich bestätigen lassen (in englischer Sprache), dass Sie diese Arzneien zum gesundheitlichen Wohlbefinden benötigen.
Diese Bestätigung kann bei etwaigen Beanstandungen im Rahmen der Zollkontrolle bei der Einreise hilfreich sein.
Müssen Sie ein Rezept in den USA einlösen, so sollten Sie eine entsprechende europäische Arznei mitnehmen oder – besser – ein Wirkstoff-Rezept von ihrem Arzt ausstellen lassen.
Beschreibungen der in den USA zugelassenen Arzneimittel bietet die Internetseite Drugs@FDA
http://www.accessdata.fda.gov/scripts/cder/drugsatfda/
Betäubungsmittel und Substitutionsmittel auf Reisen mitführen
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte – BfArM) in Bonn
weist darauf hin, dass Patienten grundsätzlich Betäubungsmittel, die nach den Bestimmungen der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) von einem Arzt verschrieben wurden, in einer der Reisedauer angemessenen Menge als persönlichen Bedarf mitführen dürfen. Allerdings bestehen keine international harmonisierten Bestimmungen für die Mitnahme von Betäubungsmitteln als medizinischen Bedarf der Reisenden.
Bei Reisen bis zu 30 Tagen in Mitgliedstaaten des Schengener Abkommens (Deutschland, Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn) soll die Mitnahme von ärztlich verschriebenen Betäubungsmitteln mit einer vom Arzt ausgefüllten und durch die zuständige oberste Landesgesundheitsbehörde oder eine von ihr beauftragte Stelle beglaubigten Bescheinigung erfolgen.
Bei Reisen in andere Länder rät die Bundesopiumstelle, eine ärztliche Bescheinigung, möglichst in englischer Sprache, ausstellen zu lassen, die Angaben zu Einzel- und Tagesdosierungen, Wirkstoffbezeichnungen und Dauer der Reise enthält, und diese bei der Reise mitzuführen.
Informationen und Formulare zu diesem Themenkreis können unter folgendem Link heruntergeladen werden:
http://www.bfarm.de > Betäubungsmittel/Grundstoffe > Betäubungsmittel > FAQ
Das Formular für die ärztliche Bescheinigung können Sie auch direkt hier als pdf-Datei herunterladen:
Ärztliche Bescheinigung Formular
Auch für Substitutionsbehandlungen von opiatabhängigen Patienten werden dem Betäubungsmittelrecht unterliegende Wirkstoffe eingesetzt, sog. Substitutionsmittel (insbesondere Methadon, Levomethadon, Buprenorphin). In Übereinstimmung mit den Vorschriften des bereisten Landes kann der Arzt dem Patienten Verschreibungen eines Substitutionsmittels über eine für die Dauer der Reise erforderliche Menge – maximal jedoch für 30 Tage pro Jahr – aushändigen. Der Arzt hat derartige Verschreibungen der zuständigen Landesgesundheitsbehörde unverzüglich anzuzeigen.
In einigen Ländern der Erde ist das Mitführen von bestimmten Substitutionsmitteln allerdings verboten. So dürfen z.B. Methadon bzw. Buprenorphin nicht in die USA eingeführt werden. Auch ist die Fortführung einer Substitutionsbehandlung durch einen Arzt im Ausland nicht überall erlaubt (z.B. nicht in einigen Bundesstaaten der USA oder in Malaysia). INDRO e.V. – Institut zur Förderung qualitativer Drogenforschung, akzeptierender Drogenarbeit und nationaler Drogenpolitik – bietet Informationen zu weltweiten Reisebestimmungen für Substitutionspatienten an:
Generell gilt:
Um auf Auslandsreisen Probleme zu vermeiden, sollte man sich bereits bei der Reisevorbereitung bei der jeweils zuständigen diplomatischen Vertretung des Reiselandes in Deutschland nach den gelten rechtlichen Bestimmungen erkundigen.
Sofern eine Mitnahme von Betäubungsmitteln in das Reiseland nicht möglich ist, sollte geklärt werden, ob die benötigten Betäubungsmittel oder ein äquivalentes Produkt am Urlaubsziel verfügbar sind und durch einen dort ansässigen Arzt verschrieben werden können.
Vgl. hierzu auch die kammer-info aktuell im Schleswig-Holsteinischen Ärzteblatt Nr. 12/2008 „Mit Betäubungsmitteln auf Reisen“
http://aerzteblatt-sh.de/ > Ausgabe 12/2008 >kammer-info aktuell > Mit Betäubungsmitteln auf Reisen
Stand: März 2009
In den Sommermonaten ist es in weiten Teilen des Landes schwül-heiß und die Sonne brennt, denn viele Regionen der USA liegen in den Breiten von Südfrankreich bis Nordafrika. Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor zum Schutz vor UV-Strahlung und Kopfbedeckung gehören daher ins Gepäck.
Auch in den Sommermonaten kann es, insbesondere in Wüstengegenden, sehr heiß sein, eine Jacke oder ein Pullover sind daher ebenfalls notwendig. Dies gilt auch wegen der allseits anzutreffenden Klimaanlagen.
Bei Wanderungen ist auf richtiges Schuhwerk zu achten. Die Amerikaner tragen vielfach Sportschuhe, die auch bei längeren Nur-Spaziergängen einen guten Halt für den Fuß bieten.Ergänzend wird auf die Hinweise zum Bergwandern unter der Rubrik "Sicherheit" hingewiesen.
Die Sonnenstrahlung ist für die Haut beim Wintersport besonders aggressive. Zur Vorbeugung sollten folgende Hinweise beachtet werden:
Der Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzmittels sollte mindestens 10 betragen, bei individueller Sonnenempfindlichkeit auch höher liegen.
Das Sonnenschutzmittel soll nicht nur vor UVB-, sondern auch vor UVA-Strahlen schützen.
Enthalten die Schutzmittel chemische Filter, brauchen diese etwa eine halbe Stunde, bevor sie voll wirken. Rechtzeitiges einreiben ist daher geboten. Bei empfindlicher Haut, sind Mikropigmente teilweise besser verträglich als chemische Filter.
Fettreiche Sonnencremes schützen die Haut besser vor Wind und Kälte als die im Sommer bevorzugten starkt wasserhaltigen Lotionen.
Wasserfreie Kälteschutzmittel schützen die Haut vor großem Wärmeverlust; sie bestehen aus speziellen Fett-Wachs-Gemischen und Pigmenten und sind besonders beim Abfahrtslauf zu empfehlen.
Lippen sollten durch pigmenthaltige Stifte oder Salben geschützt werden.
Kleine BiesterInsbesondere in den Waldgebieten des Nordostens können Zecken
(ticks) mit Borreliose (lyme tick desease) infiziert sein. Im Anfangsstadium ist die durch Bisse von infizierten Zecken
übertragene Krankheit relativ leicht zu behandeln, bleibt sie jedoch unentdeckt, können sich schwerwiegende Spätfolgen ergeben (Arthritis, kardiologische Probleme bis hin zur Meningitis).
Zecken stechen an geschützten Hautpartien, etwa unter den Achseln oder in Kniekehlen. Wenn Sie eine Zecke entdecken: entfernen sie sie möglichst schnell mit einer Pinzette. Umfassen Sie
sie nah an der Einstichstelle und ziehen Sie sie langsam heraus.
Bei Temperaturen über 7 Grad Celsius häufen sich Zeckenstiche. Zekcne, auch Holzböcke
genannt, leben in Wäldern, Parks oder entsprechend bewachsenen Gärten. Sie bevorzugen lichten Baumbestand mit üppigem Unterholzbewuchs. Dort sitzen sie in höchstens 1,50 m Höhe an
Gräsern, Farnen oder Zweigen. Kommt ein Mensch oder Tier vorbei, werden sie abgestreift, klammern sich fest und suchen eine geeignete Stelle am Körper.
Wer also Hautirritationen und Jucken um die betreffenden Bissstellen feststellt, sollte sich zumindest nach der Reise in ärztliche Behandlung begeben, um eine mögliche Infektion behandeln
zu lassen. Einzelheiten zur Erkrankung und ihrer Behandlung findet man unter
Die Stiftung Warentest hat im April 2008 Mittel gegen Zecken getestet und festgestellt, dass von 20 Produkten 12 als „mangelhaft“ zu bewerten sind. Den besten Schutz bietet immer noch entsprechende Kleidung. Zeckenmittel wirken immer nur zeitlich begrenzt. Das beste Testergebnis hatte „Anti Brumm Naturel“ (mit etwa 3 Stunden Wirkdauer), gefolgt von „Autan Family Care Zeckenschutz“ und „Quartet AntiZecke Hautspray“. Einzelheiten zum Test unter
http://www.test.de/themen/gesundheit-kosmetik/test/-Mittel-gegen-Zecken/16 72174/1672174/1671028/
Eine Berührung mit Poison Ivy kann auf der Haut zu schmerzhaftem Jucken und Rötungen, nach Stunden oder Tagen auch zu wässrigen Bläschen, selten auch zu Fieber, führen. Hilfe verspricht ein sofortiges Reinigen der betroffenen Hautpartien mit Wasser und Seife, ggf. eine Behandlung mit Antihistamin-Salbe (Seldane, His-manal oder Chlortripolon) bzw. -Puder (Burosol powder), die man in Drugstores erhält. Poison Ivy ist meist ein 60 bis 90 cm hoher Busch, die Pflanze kann sich allerdings auch ebenerdig ausbreiten oder wie Efeu an Bäumen emporranken. Erkennbar ist sie an ihren jeweils drei 10 bis 15 cm großen ovalen Blättern: Leaflets three, let itbe !!! Die Früchte sind weiß und beerenartig. Das besonders Gemeine ist, daß sich Poison Ivy auch an der Kleidung hält und daher auch später noch zu unliebsamen Reaktionen führt, wenn man die Kleidung nicht gründlich gereinigt hat.Bei Wüstenwanderungen sollte man auf keinen Fall barfuß oder nur mit Sandalen gehen. Klapperschlangen beißen in die Regionen unterhalb des Knöchels. Dies wäre auch der Vorzugsbereich für den Angriff von Skorpionen. Allerdings: derartige Tierchen trifft man nicht auf Wegen, sondern nur bei Wanderungen querfeldein!
Bei Wanderungen sollte stets ein ausreichender Wasservorrat mitgeführt werden. Es ist nicht ratsam, das Wasser aus Seen oder Flüssen unbehandelt zu trinken (mindestens 10 Minuten lang abkochen oder Einsatz chemischer Mittel auf Chlor-/Jodbasis wie Puritabs, Steritabs oder Portable Aqua). Die Krankheit Beaver Fever oder Giardia Lamblia wird durch Parasiten übertragen, die durch menschliche oder tierische Ausscheidungen in die Gewässer gelangen und für das menschliche Auge unsichtbar sind. Krankheitssymptome sind Magen- und Darmkrämpfe, Durchfall und Übelkeit.Näheres dazu unter http://members.tripod.de/eleyne/giardia.htm
Wer sich mit dem Naturstoff Wasser
näher auseinandersetzen möchte, findet wichtige Informationen (in englisch) unter
http://home.t-online.de/home/hydrobio.hw/twfaq.htm
Auch ein Regenschutz für alle Fälle ist ratsam.
Mücken können insbesondere dann gefährlich sein, wenn sie Erreger für Gehirnhauterkrankungen mitübertragen können. Derartiges kommt in mehrjährigen Abständen, z.B. in Florida, durchaus vor. Die amerikanischen Gesundheitsbehörden reagieren frühzeitig und geben entsprechende Warnungen bekannt. Einen wirklichen Schutz gibt es nicht; wer das Risiko scheut, sollte daher rechtzeitig vor der Reise Risiken erfragen. Informationen können insbesondere den online-Ausgaben örtlicher Tageszeitungen entnommen werden.
Seit etwa 2000 wird in Teilen der USA das lebensgefährliche West-Nil-Virus
über Mücken von Vögeln auf den Menschen übertragen. In den etwa 30 bis 40 gefährdeten Bundesstaaten sind bis
Mitte 2002 etwa 2.000 Personen erkrankt und etwa 100 Personen hierdurch gestorben. Das Nil-Virus wird durch den Stich von Mücken übertragen. Diese infizieren sich zuvor, wenn sie einen
Vogel stechen. Von Mensch zu Mensch oder vom Vogel zum Menschen kann das Virus dagegen nicht übertragen werden. Das Nil-Virus kann eine lebensbedrohliche Hirnhautentzündung nach sich
ziehen. Gefährdet sind vor allem Kinder und ältere Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Bei den meisten infizierten Menschen bricht die Krankheit allerdings nicht aus, wenn sie ein gut
funktionierendes Immunsystem haben. Immunschwäche und Infektanfälligkeit können die Erkrankung fördern. Kommt es zum Ausbruch der Krankheit, gibt es kein Heilmittel; getestet wird, ob Interferon Symptome und Dauer der Erkrankung lindern kann.
Die meisten Infektions- und Todesfälle werden aus dem Süden der USA gemeldet. Das dort meist feuchte und warme Klima begünstigt die Vermehrung der Moskitos. Die Infektionsbedrohung hat sich von Süden her Richtung Westen ausgebreitet.
Britische Behörden empfehlen USA-Reisenden inzwischen, Insektenschutz aufzutragen und lange Hosen sowie Hemden mit langen Ärmeln zu tragen, um Mückenstichen möglichst zu begegnen.
Neben Mücken sind insbesondere in den Nordoststaaten stechende oder beißende Wespen, Black Flies, Horse Flies oder No-See-Flies (Kleinfliegen) ein Problem, dem man von Mai bis Ende August kaum entgehen kann. Immer dann, wenn Einheimische ihre Wohnungen, Zelte oder Wohnmobile mit feinmaschigen Netzen verbarrikadiert haben, ist mit derartigen Plagen zu rechnen. Hier hilft nur hochgeschlossene Kleidung und der Einsatz ortsüblicher repellents (wie bei den Mücken).
Natürlich gibt es auch Bienen, Wespen, Hummeln, Hornissen usw.. Sie sind genau so gefährlich – oder besser gesagt ungefährlich – wie in Europa. Bienenstacheln sollten vorsichtig mit der Pinzette herausgeholt werden, die Schwellung kühlen (kleiner Trost: die Biene wird sterben, da sie nur einmal stechen kann). Hornissenstiche sind nicht gefährlicher als die von Bienen, alles andere ist Aberglaube.
Hinweis: Bei großen Schwellungen und bei Stichen in den Mund oder Rachenraum sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Bis dahin die Stelle kühlen, etwa mit einem Eiswürfel, den man lutscht.
Die Legionärskrankheit tritt in letzter Zeit vermehrt auf. Legionellen-Bakterien (Legionella pneumophila) leben weltweit in Süßwasser und vermehren sich bei 20 bis 50 Grad Celsius stark. Ein Risiko besteht besonders bei älteren, schlecht gewarteten oder nur zeitweilig genutzten Warmwasserleitungen und –behältern. Werden solche Erreger aus zerstäubtem Wasser eingeatmet, z.B. beim Duschen, aus Klimaanlagen oder in Whirlpools, können nach etwa 2 bis 10 Tagen Kopf-, Glieder-, Brustschmerzen, Reizhusten, Schüttelfrost und Fieber folgen. Ganz vermeiden lässt sich Kontakt mit Legionellen nicht. Mediziner raten, z.B. im Hotel heißes Wasser erst eine Weile laufen zu lassen, bevor es benutzt wird. Rechtzeitig erkannt lässt sich die Krankheit gut mit Antibiotika behandeln. Besonders hoch ist die Todesrate aber bei geschwächten oder älteren Menschen sowie Rauchern mit bereits geschädigten Lungen. Eine Übertragung der Krankheit von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt. Der Nachweis der Bakterien erfolgt durch einen Antikörpertest oder die Kultivierung der Erreger aus dem Lungensekret. Eine leichtere Form der Erkrankung, das sog. Pontiac-Fieber, heilt in der Regel innerhalb weniger Tage von selbst vollständig aus. Bekannt wurde die Legionärskrankheit erstmals 976 durch zahlreiche Erkrankungen bei einem Treffen von Kriegsveteranen in einem Hotel in Philadelphia in den USA. Diese Fälle gaben der Krankheit ihren Namen.
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