http://www.welt.de/data/2005/10/26/794099.html
Die Postämter (post offices) haben im allgemeinen folgende Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag8.30 17.00 Uhr,
Samstags8.30 12.00 Uhr,
feiertagsgeschlossen.
Hat das Postamt geöffnet, ist die amerikanische Fahne gehisst.
Die jeweils aktuellen Gebühren für Postsendungen erfragt man am Besten in den Postämtern, um unangenehme Nachgebühren zu vermeiden, oder im Internet beim U.S. Postal Service unter dem Stichwort „Calculate Postage“
Es gibt vier Hauptpostarten:
Postcards (Postkarten)
Die Maße dürfen 4 ¼ “ x 6 “ nicht überschreiten und die Karte darf nicht dicker als 0,016 “
sein. Tun sie dies, wird die Postkarte als first class letter versandt.
Letters (Briefe)
Standardbriefe sollen die Maße 6 1/8 “ x 11 ½ “ nicht überschreiten und dürfen nicht dicker als ¼ “ sein. Entspricht der Umschlag nicht den Standardmaßen, wird ein Zuschlag erhoben.
Aerograms (Funkmitteilungen)
Aerogramme sind leichtgewichtige Mitteilungen in einem Umschlag an andere Länder. Sie dürfen keine Beilagen enthalten und nicht größer als 7 ¼ “ und 3 9/16 “ sein.
Parcels and Packages (Pakete)
Die Beförderungkosten bestimmen sich nach dem Gewicht der Pakets, der Entfernung und
dem gewünschten Service. Das Höchstgewicht darf 70 pounds (1 pound = 453 Gramm) und
der Umfang des Paktes 108 inches nicht übersteigen.
Übersicht der Postgebühren (Stand November 2005):
First Class Mail |
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USA |
Mexiko |
Kanada |
Alle anderen Bestimmungsorte (Airmail) |
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Letters |
Siehe |
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Postcards |
23¢ bzw. 37¢ |
50¢ |
50¢ |
70¢ |
In den Postämtern sollte man auch die für Ansichtskarten unerlässlichen Briefmarken (stamps)
erwerben. Diese werden hier zum aufgedruckten Preis verkauft. Man kann Briefmarken auch in Hotels, Geschäften, Flughäfen, aus Automaten usw. erwerben; hier wird jedoch ein Aufschlag erhoben.
Auch Telefonkarten werden verkauft, obwohl der Telefondienst nicht Aufgabe der Post ist. Derartige Karten sind in der Regel im Einzelhandel auch günstiger zu erwerben.
Die Postbriefkästen (mail drops, letter box) sind blau, haben eine große Klappe und tragen die Aufschrift "US Mail ". Gibt es mehrere Klappen an der Box, ist eine für regionale, die andere für überregionale Post (Aufdruck beachten). Wer in einem Hotel übernachtet hat es einfacher: fast jede Rezeption bietet die Möglichkeit, Briefe und Postkarten in ein gekennzeichnetes Behältnis zur Weiterleitung an die Post einzuwerfen, fehlt eine "Vorrichtung" kann man die Post auch direkt dem Rezeptionspersonal zur Weioterleitung geben. Wir haben hier immer positive Erfahrungen gesammelt, die Post kam zu Hause immer an.
Am Schnellsten ist natürlich die Beförderung per Luftpost (dafür auch teurer). Ansonsten wird die Post verschifft und hat einen Reiseweg von ca. 6 Wochen bis Europa. Innerhalb der USA gibt es die sog. First Class Mail, die üblicherweise per Luftpost versandt wird; es gibt mithin keinen Grund, besondere Aufschläge zu zahlen. Post nach Übersee sollte aus Zeitgründen demgegenüber stets als Luftpost versandt werden (air mail ). Der U.S. Postal Service ist hinsichtlich der Beförderungsgebühren konkurrenzlos günstig, nur er kann an Postfächer zustellen, aber der Service gilt – wie gesagt – nicht als besonders zuverlässig.
Schneller als die Staatspost operieren private Firmen, die allerdings nur an feststehende Adressen, nicht an Postfächer zustellen können. Hier gibt es auch Zubehör, wie z.B. Kartons in allen Größen, Zollformulare etc.
Verlässliche, aber etwas teurere Anbieter sind
United Parcel Service (UPS) |
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Federal Express (FedEx) |
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DHL |
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Mail Boxes Etc. (MBE) |
Mit dem US-Paketriesen UPS beschäftigt sich Die Welt am 11.11.05 in dem Artikel „Planet UPS “ – auch ein Beitrag über die Unternehmensphilosophie in der amerikanischen Wirtschaft:
http://www.welt.de/data/2005/11/11/801765.html
Wer alternative Postbeförderer sucht schaue in die Yellow-Pages unter Begriffen wie "Mail Box", "Mailing", "Mailbox-Rental", "Packaging Service".
Für Pakete gibt es sehr strikte Vorschriften. Es empfiehlt sich, die bei der Post erhältlichen Kartons zu kaufen und die Sendung so zu verpacken, wie es darauf angegeben ist. Luftpostpakete müssen deutlich gekennzeichnet sein, ansonsten wird verschifft bei einer Laufzeit von ca. 6 Wochen. Für Auslandspakete muss eine Zollinhaltserklärung (customs declaration label ) ausgefüllt werden, die man im Postamt erhält. Zu beachten sind weiter die Zollvorschriften des Empfängerlandes; siehe hierzu unter Zoll.Bei der postalischen Anschrift ergibt sich folgende Reihenfolge:
Name
Straße (Hausnummer vor dem Straßennamen !), Angabe der Appartmentnummer (z.B. # 12)
Name des Ortes, dann das Kürzel für den Bundesstaat, zum Schluss die fünf- bzw. neunstellige Postleitzahl, z.B. Chicago, IL 60600
Die Postleitzahl (zip code) ist wichtig, weil jedes Postzustellamt einen anderen zip code hat
und ohne dessen genaue Angabe ein Brief lange wandern kann. Den örtlichen zip code kann man dem Telefonbuch entnehmen.
Der zip code
ist grundsätzlich wie folgt aufgebaut:
die erste Ziffer gibt eine von 10 geografischen Regionan an (z.B. 0 für Massachusetts, 1 für Pennsylvania, 7 für Texas, 9 für Kalifornien),
die nächsten beiden Ziffern bestimmten den postalischen Ankunftsort,
die letzten zwei Ziffern geben den Ort oder das Postamt an.
Die weiteren 4 Ziffern für einen neunstelligen zip code spezifizieren weiter nach einem Auslieferungsbereich oder einer speziellen Adresse.
Hier einige postalische Fachausdrücke:
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Das Telefon- und Telefaxsystem der USA befindet sich vollständig in den Händen privater Betreiber, vgl. weiter unter Telefonieren.
Telegramme (telegram oder wire ) gibt man telefonisch bei der Western Union Telegraph Company auf (Adressen im Telefonbuch oder den Yellow Pages).
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