Gewitter (Thunderstorm)

Große Hagelkörner können Verletzungen verursachen, also halten Sie sich möglichst nicht draußen auf. Halten Sie dabei Abstand zu Fenstern, Türen und elektrischen Geräten und Leitungen. Ziehen Sie bei elektrischen Geräten den Stecker. Vermeiden Sie den Kontakt mit Waschbecken, Wasserhähnen und Bädern. Benutzen Sie das Telefon nur in einem Notfall.

Sind Sie draußen, suchen Sie Schutz, der nicht blitzgefährdet ist.

Geschlossene metallene Fahrzeuge bieten einen guten Schutz (Autos, Busse, Caravans). Berühren Sie aber während des Gewitters möglichst keine metallenen Teile.

Blitze können Kilometer von der "Mutter-Wolke" entfernt einschlagen. Meiden Sie Gipfel, einsame Bäume und Strommasten sowie alle Bereiche, die höhe als die Umgebung liegen. Nehmen Sie in einem Wald Deckung unter einer Ansammlung von kleineren Bäumen.

Nachmittagsgewitter sind in Regionen oberhalb der Baumgrenze häufig. Finden Sie eine kleine Vertiefung und hocken Sie sich auf den Boden, die Hände auf den Knien. Legen Sie sich nicht flach auf den Boden, berühren Sie den Boden mit den Händen nicht.

Halten Sie Abstand zu metallischen Gegenständen (Golfcarts, Fahrräder), Regenschirmen und metallischen Verpackungen.

Halten Sie auch Abstand zu anderen Personen.

Halten Sie sich fern von allen Behältnissen mit Wassern, also Seen, Swimming-Pools usw.

Wenn Sie sich vertieft mit dem Thema beschäftigen möchten, finden sie weitere Informationen auf folgenden Internetseiten (in englischer Sprache):

Überschwemmungen (Flash Floods)

Wasserfluten können ohne Vorwarnung nach schweren Regenfällen flussaufwärts jederzeit auftreten. Wasserbecken und –sammler von Dämmen sind auch flussabwärts potenzielles Überschwemmungsgebiet.

Suchen Sie sofort höhere Bodenerhebungen auf !

Fahren Sie nicht durch überflutete Bereiche. Seichtes, schnell fließendes Wasser kann das Auto von der Straße fegen oder ein Auswaschung des Straßenbetts verdecken.

Versuchen Sie nicht in Wasser zu waten, dass höher als Ihre Knie ist.

Schneestürme (snowstorms)

Werden Sie bei einer Autofahrt von einem Schneesturm überrascht, schalten Sie das Radio ein und suchen Sie die nächste Lokal-Station, die Notfallmitteilungen sendet. Richten Sie sich nach den Sicherheitsempfehlungen.

Verlassen Sie ihr Fahrzeug nicht, solange nicht konkret Hilfe in Sicht ist.

Wenn Sie den Motor laufen lassen, prüfen Sie, dass die Belüftung einwandfrei funktioniert und das Auspuffrohr nicht versperrt oder blockiert ist.

Verbrennen Sie nicht in ihrem Auto.

Um ihre Notsituation kenntlich zu machen, öffnen Sie die Motorhaube, hängen Sie ein Kleidungsstück an die Autoantenne oder schalten Sie die Warnblinker ein.

Winter"ausrüstung"

Im Winter sollten Sie ausreichend Trinkwasser, nicht verderbliche, nahrhafte Snacks, eine Erste-Hilfe-Ausrüstung, eine Taschenlampe mit Ersatzbatterien, warme Decken oder Schlafsäcke und extra warme Kleidung bei Ausflügen dabei haben.

Im Kofferraum des Autos sollten sich eine Schaufel, Eisschaber, Schneeketten, Blinkfeuer, Überbrückungskabel, ein Ersatzreifen, Wagenheber, Schraubenschlüssel, Reflektoren und Sand oder Salz befinden.

Bergwanderungen

Schon bei Wanderungen in geringeren Höhen sollte man auf Kleidung achten, mit der man Sturm und einen Temperatursturz aushalten kann.
Wer über Stunden unterweg ist, muss auch auf einen unvorhergesehenen Nachtaufenthalt vorbereitet sein, also einen biwak-ähnlichen Schlafsack und ausreichend Nahrung sowie Flüssigkeit dabei haben.
Bei mehrtägigen Touren in großen Höhen über 4.000 Meter sollten ein Rettungssack und ausreichend Sauerstoff dabei sein (3 Flaschen mit jeweils 1.000 Litern, die für zwölf Stunden Beatmung ausreichen). Siehe hierzu auch die Hinweise unter Höhenkrankheit.

Unterkühlung (Hypothermia)

Unterkühlungen können zu jeder Jahreszeit auftreten. Fängt jeman an zu zittern, undeutlich, stotternd oder unzusammehängend zu sprechen oder schläfrig zu werden, muss er aus Wind und Nässe an einen geschützten trockenen Ort gebracht werden. Die schnellste Art jemanden wieder zu erwärmen, besteht darin, die betroffene Person zusammen mit einer anderen Person in einem trockenen Schlafsach unterzubringen.

 

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