Schon Mark Twain hat festgestellt, dass Engländer und Amerikaner insbesondere eines trenne: die Sprache.

Das ist natürlich weit übertrieben, aber es gibt schon wesentliche Unterschiede. Während Briten eine sehr exakte Aussprache kennzeichnet – wenn man nicht auf dem Lande auf Dialekte trifft – wird in Amerika alles breit ausgesprochen und teilweise verschluckt, so dass es für Europäer nicht ohne weiteres leicht verständlich ist. Bei der Exaktheit der Aussprache spielen natürlich auch regionale Besonderheiten, Rassenzugehörigkeit usw. eine Rolle. Als Tourist sollte man sich hierüber keine allzu großen Gedanken machen. Die USA waren und sind ein Einwanderungsland und viele Rassen sprechen die gleiche Sprache nun einmal unterschiedlich. Über unzureichende grammatikalische Kenntnisse wird im täglichen Miteinander großzügig hinweggesehen. Mehrmaliges Nachfragen, um zu verstehen, wird freundlich beantwortet und überhaupt bemüht man sich, den anderen zu “verstehen”. Mit anderen Worten: das Schul-Englisch reicht für einen USA-Aufenthalt regelmäßig aus , lediglich Fachbegriffe sollte man kennen oder im Bedarfsfall nachschlagen können. In bezug auf Gespräche ist grundsätzlich wirklich alles “easy”.

Im übrigen ist das Englische nicht überall "die Sprache". Im Südwesten der USA ist spanisch weit verbreitet und in einigen Staaten schon zweite Amtssprache. So ist in Teile von Miami die Beschilderung schon fast gänzlich spanisch.

Gesprächsthemen für einen small-talk

ergeben sich insbesondere aus den folgenden Standard-Fragen:

    Did you have a good trip ?

    When did you get here ?

    Where are you from ?

    Is the hotel o.k. ?

    Do you like the city ?

    Have you been here before ?

 sichAls Tagesthemen eignen weiter eigene Erlebnisse, Tagesgeschehen, Hobbys, Familie und natürlich das Wetter. Wer über Football oder Baseball informiert ist, hat es besonders leicht.

Der Amerikaner hat im übrigen keine Hemmungen über die Höhe seines Gehalts (salary) zu sprechen und sich nach dem des Gesprächspartners zu erkundigen.

Kaufen

Ist eine Ware besonders günstig zu erstehen, sollte man nicht von "cheap" sprechen, sondern "inexpensive" sagen. Cheap wird als schäbiger, billiger Plunder (miß-)verstanden.

Für den Bereich des Geld es gibt es besondere Ausdrücke. Ten bucks sind zehn Dollar und nicht zehn Rehböcke und big bucks sind demnach viel Geld.

American easy-way

Noch ein Hinweis zu dem “easy”. Da man in den USA bemüht ist, die Sprache nicht nur hinsichtlich des Umfangs des Wortschatzes, sondern auch ansonsten einfach zu halten, wird auch vieles so geschrieben wie gesprochen. Hier einige Beispiele:

U turn

U-Drehung (Drehung um 180 Grad, beim Abbiegen auf der Straße

Xmas

Weihnachten

Xing

Kreuzung

color

statt colour

4 to go

für for to go (zum Mitnehmen)

Außerdem liebt man in den USA

Homepages im Internet mit Sprachhilfen

Auch für den Bereich der Sprachen Deutsch und Englisch finden sich im Internet zahlreiche Hilfen, von Sprachreisen, Online-Text-Übersetzungen über Wörterbücher bis zur Suche nach Synonymen. Einige hilfreiche Links dazu haben wir hier zusammengestellt:


  

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