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Calling-/Prepaid-/Phone - Cards |
Eine Alternative zu teuren Telefonaten aus Telefonzellen oder Hotelzimmern sind die sog. Calling Cards. Hierbei handelt es sich im Prinzip um einen vor der Reise mit einem Calling-Card-Anbieter abgeschlossenen Vertrag
, der dazu berechtigt, über den Anbieter weltweit zu festgelegten Gebühren zu telefonieren. Dazu erhält man eine persönliche Geheimnummer (PIN) sowie die Einwahlnummer(n) für das
jeweilige Land, aus dem man telefonieren möchte, mitgeteilt. Alle anfallenden tatsächlichen Telefonkosten werden in der Regel über eine Kreditkarte abgerechnet. Die Calling-Card selbst hat
keine Funktion, also keinen Chip o.ä. und muss auch nicht in einen Schlitz der Telefonzelle eingeführt werden. Auf ihr sind lediglich die PIN und ggf. die Einwahlnummer vermerkt. Mit PIN und Einwahlnummer kann man
von jedem Telefon aus wählen und braucht die Karte im Grunde dazu nicht.
Technisch läuft ein Telefongespräch wie folgt ab:
Je nach Calling-Card-Anbieter kann die Reihenfolge auch unterschiedlich sein, also z.B. nach der Einwahlnummer zunächst die gewünschte Telefonnummer und dann die PIN einzugeben sein.
Will man mehrere Gespräche hintereinander führen, hält man die Sternchentaste zur Beendigung des Gesprächs ca. 2 Sekunden gedrückt und wählt dann die nächste Nummer. So erspart man sich die nochmalige Einwahlprozedur.
Ist das Telefon, das man benutzt, nicht tonwahlfähig, meldet sich ein Operator. Diesem teilt man seine PIN und die gewünschte Telefonnummer mit und wird sodann weiterverbunden.
Vorteile:
Nachteile:
. Mit ihr ist daher
entsprechend sorgsam umzugehen. Die Telefonnummer zum Sperren des Zugangs bei Verlust oder Diebstahl der Karte sollte man im Reisegepäck haben. Vorsicht ist
insbesondere bei öffentlichen Telefonen geboten, bei denen die zuletzt gewählte Telefonnummer wieder aufgerufen werden kann (wurde die PIN zuletzt eingegeben, kann ein
nachfolgender Benutzer des Telefons diese “auslesen". In diesem Fall daher stets zum Abschluss der Telefonate eine “Phantasienummer" eingeben!).
Anbieter von Calling-Cards gibt es zahlreich, ebenso breit gefächert sind die Kosten. Man sollte sich daher vor der Reise jeweils aktuell neu informieren. Zu nennen sind beispielsweise die großen Telefongesellschaften:
Tel. 0130-0010, 1-800-CALLATT |
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Tel. 1-800-PIN DROP |
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Tel. 1-800-950-5555 |
Einmalige Gebühren fallen meist nicht an.
Interessant ist die
United World CallingCard, ein Kundenkonto bei der Fa. United World Telecom. Der Kunde telefoniert nach Eröffnung eines Kontos auf
Rechnung, abgerechnet wird über eine Kreditkarte. Bezahlt wird, was vertelefoniert wurde (berechnet im 30/6 Sekundentakt). Am Ende des Monats erhält der Kunde einen
Einzelgesprächsnachweis, dann wird der Betrag von der Kreditkarte abgebucht. Es gibt keinen Mindestumsatz. Der Telefonpreis pro Minute beträgt von den USA nach Deutschland im Festnetz 8,5 US-Cent
, im Mobil-Netz 28,5 US-Cent (Stand August 2002). Für eine schnelle Durchwahl können Kurzwahlspeicher festgelegt werden, außerdem gibt es die Möglichkeit, ein monatliches Limit einzurichten. Das Konto kann online eingerichtet
werden, außerdem werden weitere Einzelheiten auf der Internetseite auf deutsch erläutert:
http://www.us-callingcard.info
Bei Benutzung öffentlicher Münzfernsprecher wird von fast allen Anbietern bei Wahl einer - prinzipiell kostenfreien - 800er-Nummer eine Benutzungsgebühr von
35 US-Cent pro Anruf verlangt, die in der Regel vom Calling-Card-Anbieter mit berechnet wird. Auch Hotels gehen zunehmend dazu über, für die Anwahl von 800er-Nummern Einwahlgebühren zu erheben (ggf. bei
der Rezeption erfragen) und auf die Zimmerrechnung zu setzen. Calling Cards werden daher am günstigsten, weil kostenfrei, von privaten Telefonen aus genutzt.
Von den Tarifpreisen her günstiger sind meist die Varianten der Calling-Cards, die sog. Prepaid- oder Telefon-(Phone)-Cards. Ein guter Tarif nach Deutschland sollte bei 20 Cents pro Minute liegen.
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Prepaid-/Phone-Cards (Vorkasse-Karten)
Diese funktionieren genau wie die Calling-Cards, haben jedoch ein festes, im Voraus bezahltes Guthaben, das abtelefoniert werden kann (z.B. 20 oder 50 Dollar). Die Karten
können über eine Hotline-Nummer - gegen Belastung der Kreditkarte - jederzeit wieder “aufgeladen" werden. Solche Telefonkarten kann man
Eine in regelmäßigen Abständen aktualisierte Telefonkarten-Übersicht mit Preisangaben veröffentlicht die Zeitschrift „Computer Bild“, im Internet abrufbar auf der Seite
http://www.computerbild.de/updates/telekom_14_2001/urlaub_telefon.htm
Aus eigener Erfahrung können wir die Telefonkarte des amerikanischen Anbieters eKit empfehlen, mit der wir keinerlei Probleme hatten. Diese hat folgende Vorteile:
Ein weiterer amerikanischer Anbieter ist GlobalCall, zu dem uns Erfahrungen aber nicht vorliegen:
Derartige Telefonkarten kann man auch in Supermärkten, auf Tankstellen usw. in den USA selbst kaufen.
Wer sich zum Kauf einer Telefonkarte in den USA
entschließt, sollte auf folgende Gesichtspunkte achten und die Vorteile des Wettbewerbs nutzen:
Prepaid-Cards unter dem Stichwort Handy
hingewiesen.
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