14. Juli 2017

Bei Einreise in die USA ab sofort mehr Daten gefordert

Wer zukünftig in die USA reisen möchte, der muss offenbar zunehmend mehr Daten preisgeben. Alle Länder sollen Informationen wie biografische und biometrische Details übermitteln.

Wer zukünftig in die USA reisen möchte, der muss offenbar zunehmend mehr Daten preisgeben. Alle Länder sollen Informationen wie biografische und biometrische Details übermitteln.

Alle Menschen, die in Zukunft in die USA einreisen wollen, müssen damit leben, mehr und mehr Informationen preiszugeben. Wie bekannt wurde, müssen alle Länder tiefgreifende Informationen wie biometrische und biografische Details übermitteln. Kommen sie der Aufforderung der USA nicht nach, drohen Sanktionen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters verschickte das Außenministerium der USA eine dementsprechende Meldung an alle US-Botschaften. Um Einreisende und Einwanderer besser überprüfen zu können, sollen die Länder den USA unter anderem „jede andere Art von Identitäts-Informationen“ liefern, welche die Vereinigten Staaten von Amerika über Visa-Antragsteller anfordern würden.

Länder müssen elektronische Reisepässe ausgeben

Der elektronische Reisepass wurde in Deutschland am 1. November 2005 eingeführt.

Der elektronische Reisepass wurde in Deutschland am 1. November 2005 eingeführt.

In der Mitteilung an die US-Botschaften sind einige neue Standards formuliert, welche die USA künftig fordern. So sollen die Länder elektronische Reisepässe ausgeben oder zumindest dementsprechende Pläne umsetzen. Darüber hinaus fordern die USA, dass verlorene oder gestohlene Reisepässe an Interpol gemeldet werden. Auch sollen Daten über Menschen geliefert werden, die Terroristen sind oder sein könnten. Informationen zu Vorstrafen müssten ebenfalls übermittelt werden. In den neuen Standards ist formuliert, dass die Länder die Übertragung von Informationen über USA-Reisende nicht blockieren dürfen und versichern müssen, „dass sie kein Rückzugsort für Terroristen sind uns auch nicht das Potenzial dazu haben.

Sollten die Informationen nicht fristgerecht geliefert werden, sehen wir uns zu der Annahme gezwungen, dass ihr Land die Standards nicht erfüllt“, heißt es in der Mitteilung an alle US-Botschaften. Diese Länder könnten auf einer Liste landen, die binnen 50 Tagen an Donald Trump übermittelt werde. Der US-Präsident entscheidet dann über mögliche Sanktionen. Hintergrund der neuen Standards ist eine Überarbeitung der US-amerikanischen Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz vor Terroristen, die nach dem 90-tägigen Einreise-Verbot für Bürger aus Libyen, dem Iran, dem Jemen, Somalia, dem Sudan und Syrien gelten sollen.

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