Mountain States – Die imposante Bergwelt

Die „Mountain States“ gehören zu den interessantesten Gebieten, die Naturliebhaber auf einer USA-Reise besuchen können.

Wenn von den „Mountain States“ die Rede ist, dann bekommen viele USA-Fans leuchtende Augen. Denn die Bergstaaten, wie der Begriff wörtlich übersetzt heißt, gehören zu den interessantesten Gebieten, die Naturliebhaber auf einer USA-Reise besuchen können.

Der Name Mountain States kommt schließlich nicht von irgendwelchen Gebirgen oder Bergen, sondern von einem ganz speziellen und weltberühmten. Die Rede ist natürlich von den Rocky Mountains, die sich in ihrer ganzen Pracht und Großartigkeit zum Beispiel durch Staaten wie Colorado, Montana, Nevada, Utah und Wyoming ziehen.

Die Mountain States sind ein „Ganzjahresresort“

Die Mountain States sind aber nicht nur wegen ihrer Natur und den entsprechenden Naturparks erste Wahl für USA-Reisende. Hier können Besucher auch auf eindrucksvolle Weise der Geschichte der Ureinwohner des Kontinents näherkommen. In Colorado funktioniert das zum Beispiel in Manitou Springs bereits seit 1870 ganz ausgezeichnet. In jenem Jahr entdeckten europäische Besucher, dass das Wasser der einheimischen Ute-Indianer Heilkräfte besaß. Die kleine Siedlung entwickelte sich zu einem Kurort, der bis heute auch wegen seiner extrem guten Luft und sowieso wegen seiner wunderschönen Umgebung besucht wird. Colorado ist ein US-Staat, der übrigens das ganze Jahr Saison hat. Hier kann man bestens Skilaufen. Einer der bekanntesten Wintersportorte ist Aspen. Ein landschaftliches Juwel ist der Bundesstaat Montana, der nördlichste der Mountain States. Montana grenzt an Kanada und ist von teilweise atemberaubender landschaftlicher Schönheit. Diese Schönheit muss der Tourist nur relativ selten teilen. Denn obwohl Montana von der Fläche her der viertgrößte Staat der USA ist, ist er der drittletzte, was die Besiedlung angeht. Wer allerdings in der Hochsaison kommt, der wird die Highlights des Landes dann doch nicht ganz allein genießen können. Die Gletscherwunder des Glacier-Nationalpark und die Zufahrten zum Yellowstone Nationalpark, von denen drei der insgesamt fünf auf dem Staatsgebiet von Montana liegen, sind eben nicht exklusiv zu haben.

Vorsicht, wilde Tiere

Im Yellowstone Nationalpark sind gefährliche Grizzlybären auf der Suche nach Beute.

Im Yellowstone Nationalpark sind gefährliche Grizzlybären auf der Suche nach Beute.

Wyoming schließlich bietet USA-Romantik pur. Auch dieser Bundesstaat bietet das ganze Jahr über großartige Sportmöglichkeiten, die in Europa ihresgleichen suchen würden. Darüber hinaus kann man hier auch sehr stilecht Rodeos besuchen oder abends in einer echten Country & Western-Bar zu Livemusik tanzen gehen. Eines der Highlights von Wyoming sind die Zugänge zum Yellowstone Nationalpark. Der Park kann natürlich mit dem Auto besucht werden, es darf hier aber auch gewandert werden (Checkliste für den Wander-Urlaub). Für schwache Gemüter bietet sich das jedoch weniger an. Im Park kann man nämlich nicht nur Adler und elegante Antilopen in freier Wildbahn erleben. Auch Grizzlybären, Wölfe und Elche gehören zu den „Einwohnern“ des Nationalparks.

Glück muss man haben!

Auch Nevada ist ein US-Bundesstaat, der außergewöhnliche landschaftliche Reize zu bieten hat. Doch ganz ehrlich, weltberühmt ist dieses Land für etwas anders. Es beherbergt nämlich die Glitzerwelt der Spielerparadiese Las Vegas und Reno. Hier dreht sich alles ums Geld – und wie man es am besten ausgeben kann! Luxuriöses Shopping, erstklassige Restaurants, die besten Shows der Welt und Nightclubs, in denen bis zum frühen Morgen getanzt wird, bestimmen die Atmosphäre von Las Vegas und Reno. Das Schönste daran ist, dass man nicht unbedingt ein Zocker sein muss, um dieses Stücke Amerika kennenlernen zu dürfen. Auch für Golfer ist Nevada übrigens fast so etwas wie ein Paradies. Golf Klubs und Golf Hotels gibt es reichlich und Gäste sind immer willkommen. Wem bei all dem etwas zu heiß wird, der macht einen Abstecher zum Lake Tahoe oder zum Hoover Damm. Beide Sehenswürdigkeiten sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Die Mountain States sind eine Region der USA, die durch eine imposante Bergwelt überzeugt. Foto: By JCarriker at en.wikipedia (Transfered from en.wikipedia) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], from Wikimedia Commons

Die Mountain States sind eine Region der USA, die durch eine imposante Bergwelt überzeugt. Foto: By JCarriker at en.wikipedia (Transfered from en.wikipedia) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or GFDL], from Wikimedia Commons

Ein Fall für echte Outdoorfreaks ist der Bundesstaat Utah. Rund ums Jahr finden hier Frischluftfanatiker und Sportenthusiasten alles (und mehr!), was ihr Herz begehrt. Dabei kommen auch die mutigsten und abenteuerlustigsten Charaktere voll auf ihre Kosten. Sie können im Sommer zum Beispiel in Wildwasserkajaks auf Entdeckungstour gehen oder im Winter waghalsige Snowboardpisten heruntersausen. Daneben gibt es in Utah natürlich auch das ganze Programm der etwas zahmeren Sportarten wie Abfahrtsski oder Golf. Wer zwischendurch mal eine Pause einlegen möchte, der wird trotzdem keine Langeweile bekommen. In Utah gibt es viel zu sehen und kennenzulernen. Mit Salt Lake City verfügt der Staat über eine pulsierende Metropole, die gleichzeitig ein Wintersportort ist. 2002 wurde hier die Winterolympiade ausgetragen. Gleichzeitig ist Salt Lake City auch eine Hochburg der Mormonen. Wer mit Kindern nach Utah kommt oder wer sich selbst für prähistorische Naturfunde begeistert, der sollte das „Dinosaur National Monument“ besuchen, das auf spektakuläre Weise in die Welt der Dinosaurier entführt.

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