Jacksonville – In Jax lässt es sich bestens leben

Jacksonville mag vielleicht nicht die bekannteste Stadt in Florida sein. Ob das ein Vorteil oder ein Nachteil ist, kommt auf die Perspektive an. Urlauber, die gern das authentische Leben einer Stadt kennenlernen möchten, wären jedenfalls in Jacksonville hervorragend aufgehoben.

Jacksonville mag vielleicht nicht die bekannteste Stadt in Florida sein. Ob das ein Vorteil oder ein Nachteil ist, kommt auf die Perspektive an. Urlauber, die gern das authentische Leben einer Stadt kennenlernen möchten, wären jedenfalls in Jacksonville hervorragend aufgehoben.

Nicht nur, weil diese Stadt (noch) nicht von Touristen überflutet wird. Sondern auch, weil diese Stadt ganz sicher das Potenzial besitzt, zu einem Besuchermagneten zu werden. Allerdings, die Konkurrenz ist in Florida natürlich auch nicht zu verachten. Städte wie Miami und Tampa, Orlando, Fort Lauderdale und St. Petersburg haben in der Popularitätsskala gegenüber Jacksonville einen deutlichen Vorsprung. Warum? Das ist, ehrlich gesagt, ein Rätsel. Wer gepflegte Urbanität gern mit einem sportlichen oder entspannten Aufenthalt am Wasser kombiniert, der sollte Jacksonville jedenfalls unbedingt in Erwägung ziehen.

Das Wasser ist allgegenwärtig

Wie darf das ideale Urlaubswasser denn sein – abgesehen von sauber natürlich? Bewegt mit vielen Wellen, die mal sanfter, mal wilder ans Ufer rollen? Oder eher ruhig und beschaulich? In Jacksonville haben die Gäste die freie Auswahl. Die Stadt liegt direkt am Atlantik und entsprechend gibt es an den Stränden – nicht immer, aber oft – eine gute Brandung. Darüber freuen sich die Surfer. Näher am Ufer haben damit aber auch Jetskier und Badende jeden Alters ihren Spaß. Selbst diejenigen, die einfach nur gern den Blick bis zum Horizont schweifen lassen, ansonsten aber Wert auf trockene Füße legen, kommen in Jacksonville auf ihre Kosten. Denn mit dem „Riverwalk“ verfügt die Stadt über eine mehrere Kilometer lange Promenade, auf der es sich herrlich flanieren lässt. Tagsüber trifft man hier Angestellte, die am Fluss ihre Mittagspause verbringen. Abends zeigen sich die Restaurants, Bars und Bistros dann von ihrer glamourösen Seite und der Gast genießt neben gutem Essen oder einem Drink auch den Blick auf die interessante Skyline von Jacksonville.

Aber Moment mal, die ganze Zeit war vom Atlantik die Rede und nun gibt es plötzlich einen “Riverwalk“? Durchaus, denn die Stadt hat neben dem Ozean auch noch einen Fluss zu bieten, den St. Johns River. Auch auf und in ihm sind viele Sportarten möglich; die ganze Palette von Kajakfahren bis Angeln wird dort abgedeckt. Eine Attraktion sind aber auch schon allein die öffentlichen Verkehrsmittel, allen voran die kleinen Flussfähren und die Wassertaxis.

„Jax“ ist grün und gesund

„Jax“ ist eine wirtschaftlich sehr erfolgreiche und zudem flächenmäßig gesehen eine der größten Stadt der USA.

„Jax“ ist eine wirtschaftlich sehr erfolgreiche und zudem flächenmäßig gesehen eine der größten Stadt der USA.

Wer sich sofort nach der Landung (Jacksonville hat einen internationalen Flughafen) als Insider ausgeben möchte, der spricht nicht von „Jacksonville“, sondern von „Jax“. Die Amerikaner lieben Abkürzungen und, das muss jeder wohl zugeben, Jacksonville ist ein sehr langer Name! „Jax“ ist eine wirtschaftlich sehr erfolgreiche und zudem flächenmäßig gesehen eine der größten Stadt der USA. Dass es dort trotzdem nicht eng wird, dafür sorgen üppige, fast schon luxuriös große Grünflächen, Parks und öffentliche Gärten. Diese Tatsache macht Jax übrigens auch zu einem wunderbaren Reiseziel für Kinder. Sie haben hier genau den Freiraum und Auslauf, der, verbunden mit viel Wasser und kindgerechten Attraktionen, ideal für junge Besucher ist. Übrigens, auch die Eltern werden das schnell schätzen lernen.

Nicht jeder Reisende, der nach Jacksonville kommt, tut das ganz freiwillig. Die Stadt ist auch als „Amerikas Gesundheitszentrum“ bekannt. Hier ist einer von drei US-Standorten der Mayo-Klinik und hier können sich Krebspatienten mit der immer noch extrem seltenen Protonentherapie helfen lassen. Das hohe Niveau der Gesundheitsfürsorge wird auch durch den Fakt untermauert, dass diverse weltweit tätige Pharmaunternehmen in Jax ihren Hauptsitz haben.

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Wo bitte spielt hier die Musik?

Wenn es Nacht wird in Jax, dann lohnt es sich nicht nur, von einer Bar aus die Skyline zu bewundern, die sich dramatisch im Wasser spiegelt. Man kann auch wunderbar ausgehen in dieser Stadt, in der absolut kein Mangel an Tanzbars, kleinen Live-Musikveranstaltungen und großen Konzerten herrscht. Fans von Elvis Presley möchten vielleicht „The Florida Theatre“ besuchen. Dort hat Elvis 1955 sein erstes „überdachtes“ Konzert gegeben, nachdem er im Jahr zuvor bereits im Wolfson Park aufgetreten war. Insgesamt war Elvis Presley achtmal zu Konzerten in der Stadt; zuletzt wenige Monate vor seinem Tod im Old Jacksonville Veterans Memorial Coliseum.

Doch nicht nur für Musikliebhaber, auch für Cineasten lohnt sich ein Besuch in Jacksonville. Denn was Hollywood für den modernen Film ist, das ist Jax in der Stummfilmära gewesen. Rund 120 „Silent Movies“ wurden hier gedreht – und ihre Geschichte lässt sich immer noch gut nachvollziehen.

Ebenfalls ein Relikt aus der Vergangenheit – und in diesem Fall zum Glück – ist die Kingsley Plantation. Sie zeigt, wie einst Sklaven auf den Plantagen gelebt und gearbeitet haben. Auch das Haus des einstigen Plantagenbesitzers kann besichtigt werden.

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