Fort Worth – Die alte Cowboy-Hochburg

Mit über 740.000 Einwohnern ist Fort Worth die fünftgrößte Stadt in Texas.

Mit über 740.000 Einwohnern ist Fort Worth die fünftgrößte Stadt in Texas. Die Metropolregion Fort Worth beherbergt sogar über sechs Millionen Einwohner. Seine Existenz verdankt Fort Worth der Rinderhaltung und dem Öl. Heute vermarktet die Stadt ihre Vergangenheit als Grenzgebiet mit Wild West Schauen und dem Image als Cowboy-Hochburg. Es gibt eindrucksvolle Museen.

Sehenswürdigkeiten

Cultural District (Offizielle Webseite).

National Cowgirl Museum and Hall of Fame (Offizielle Webseite): Ehrt die großen Frauen dieses Metiers bei interaktiven Abenteuern.

Modern Art Museum (Offizielle Webseite): Das 1892 als Fort Worth Public Library and Art Gallery gegründete älteste Kunstmuseum in Texas hat eine neue Heimat, die von dem international bekannten Architekten Tadao Ando entworfen wurde. Das Museum stellt moderne und zeitgenössische amerikanische und europäische Werke in den Vordergrund; auch werden neben der permanenten Kollektion Wechsel- und Wanderausstellungen gezeigt. Auf 4,5 Hektar Land steht ein Museum aus Glasund Beton, dessen hohe Räume 14.300 qm Fläche für Kunst bieten. Der Architekt Tadao Ano schuf einen schnörkellosen Bau mit geraden Linien, Rechtecken mit hohen, riesigen Fenstern, Wänden und Dächern aus Betonplatten. Die betonten Vertikalen vermitteln Raum, Licht und Freiheit. Ein flacher Teich reicht bis ans Gebäude. Durch die 15 m hohen Glaswände sieht der Besucher in den Garten, auf das Wasser und auf die Plätze für die großen Skulpturen.

55 Millionen Dollar betrugen die Baukosten des 2002 fertiggestellten Museums, finanziert vor allem aus Spenden lokaler Öl-Multimillionäre. Am Südwestende des Museums ragt die Metallskulptur Vortex 24 Meter hoch in den Himmel, unübersehbar und gewaltig, ein 230 Tonnen schweres Gebilde aus geschwungenen Stahlplatten. Internationale Kunst nach 1940 will das Museum sammeln und ausstellen. Herausragend sind die Werke Andy Warhols Twenty-Five Colored Marilyns (1962) und sein Self-Portrait von 1986, Roy Lichtensteins Mr. Bellamy sowie Werke von Willem die Kooning oder Henry Moore. Viele deutsche Künstler sind vertreten: Stephan Balkenhol, Georg Baselitz, Bernd und Hilla Becher, Anselm Kiefer (mit vier Werken), Gerhard Richter, Thomas Struth.

Kiefers Skulptur Book with Wings ist ein eigener Raum gewidmet.

Einen Schwerpunkt der Sammlung bildet der abstrakte Expressionismus mit Werken von Jackson Pollock, Mark Rothko oder Robert Motherwell aus den 50er Jahren. Pop Art ist mit Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg, Andy Warhol vertreten. Für den Minimalismus der 70er Jahre stehen Dan Flavin, Carl Andre oder Richard Serra. Weitere Schwerpunkte sind die Maler des „New Image“ wie Jonathan Borofsky und abstrakte Künstler wie Brice Marden und Sean Scully.

Amon Carter Museum (Offizielle Webseite): Von dem gesagt wird, es würde die führende Sammlung amerikanischer Kunst des Landes besitzen.

Kimbell Art Museum (Offizielle Webseite): Das von Louis Kahn entworfen wurde.

The Cattle Raisers Museum (Offizielle Webseite): Der beste Platz, um mehr über die Viehindustrie von Fort Worth zu erfahren, die der Stadt auch den Beinamen ‘Cowtown’ eingebracht hat.

Cowtown Coliseum (Offizielle Webseite): In der überdachten Rodeo-Arena von Dallas werden an (fast) jedem Wochenende Rodeos ausgetragen. Das erste Indoor-Rodeo fand hier im Jahr 1916 statt.

Fort Worth Stockyards National Historic District (Offizielle Webseite): Täglicher Viehtrieb und Sightseeing nach Western-Manier. An erster Stelle auf der Liste der Sehenswürdigkeiten dieses Bezirks stehen das Stockyards Hotel, das Livestock Exchange Building, das Cowtown Coliseum, Billy Bob’s Texas, das Stockyards Museum und Stockyards Station.

Sundance Square Downtown Entertainment District (Offizielle Webseite): Eine Reihe idyllischer Gebäude aus der Zeit von Fort Worth um die Jahrhundertwende, die mit dem Auftauchen von Wolkenkratzern zu verschwinden begannen, wurden renoviert und einem neuen Zweck als Boutiquen, Restaurants und Galerien zugeführt. Hier gibt es zwei Kinos, drei Theatergruppen und die Nancy Lee and Perry R. Bass Performance Hall.

Billy Bob’s Texas (Offizielle Webseite): Der größte „Honky-Tonk“-Club der Welt auf einer Fläche von 9.290 qm (100.000 ft2) bietet reichlich Platz, um eine ganze Nacht lang den Two-Step zu tanzen. Bis zu 6.000 Besucher können auf der riesigen Tanzfläche das Tanzbein schwingen oder an einer der 40 Theken ihren Durst löschen.

Texas Motor Speedway (Offizielle Webseite): Diese Rennbahn ist die zweitgrößte Sportanlage in den USA (nach Sitzplätzen). Hier finden der NASCAR NEXTEL Cup und Rennen im Indy-Stil statt. Große Rennen, Rennfahrerschulenund Konzerte mit namhaften Künstlern sind das ganze Jahr über geplant.

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