Seattle – Die Perle am Pazifik

Seattle. Für den einen ist diese Stadt der (einstige) Hauptsitz von Boeing, für den anderen die Geburtsstadt von Jimi Hendrix. Seattle ist beides und noch so viel mehr!

Seattle. Für den einen ist diese Stadt der (einstige) Hauptsitz von Boeing, für den anderen die Geburtsstadt von Jimi Hendrix. Seattle ist beides und noch so viel mehr!

Die Stadt des US-Bundesstaates Washington, die direkt am Pazifik liegt, hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Magneten für Reisende in die USA entwickelt. Und das, obwohl ihr überdurchschnittlich viele Regenfälle nachgesagt werden! Ob das so stimmt, bezweifeln die Einheimischen. Regen hin, Sonne her, Tatsache ist, dass diese Perle am Pazifik ihren Gästen überdurchschnittlich viel zu bieten hat.

Wer hier nicht genießt, der ist selber schuld

Warum jemand Seattle als Reiseziel auswählt, sei hier zunächst einmal dahingestellt. Auf jeden Fall wird der- oder diejenige irgendwann nach der Ankunft etwas essen wollen. Wer sich dann gleich an die berühmte Uferpromenade begibt, und wer sich dann dort zum Beispiel frischen Lachs aus dem Pazifik bestellt, der wird dieser Stadt ohne Wenn und Aber verfallen. Seattle macht Appetit und Seattle hat Sinn für Qualität. Das hat sich inzwischen so weit herumgesprochen, dass es frischen Fisch und Meeresfrüchte sogar in flugtauglicher Verpackung zu kaufen gibt. Die nehmen sich die Besucher dann auf dem Rückflug mit zurück nach Hause. Wer noch mittendrin ist im Urlaub, der sollte den Pike Place Market nicht verpassen. Auf diesem Markt gibt es die leckersten Früchte und die schönsten Blumen der Stadt zu kaufen – die machen sich auch im Hotelzimmer gut. Außerdem kann man hier in zahllosen Läden nach Souvenirs stöbern, sich einen Kaffee servieren lassen (der Pike Place Market war der Standort für die erste Filiale, die Starbucks weltweit je eröffnet hat) oder in Antiquitätenläden auf Schatzsuche gehen. Dieser Markt ist gleichermaßen ein Anziehungspunkt für Einheimische wie auch für Touristen. Bitte auf keinen Fall verpassen!

Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Seattle finden Sie unter www.getyourguide.de.

Eine Weltausstellung, die nachwirkt

Der Space Needle ist nicht nur die populärste Sehenswürdigkeit der Stadt, sondern gleichzeitig auch ihr Wahrzeichen.

Der Space Needle ist nicht nur die populärste Sehenswürdigkeit der Stadt, sondern gleichzeitig auch ihr Wahrzeichen.

Manche Leute verschaffen sich an ihrem Reiseziel am liebsten erst einmal einen Überblick. Herzlich willkommen auf der „Space Needle“! Dieser Turm ist nicht nur die populärste Sehenswürdigkeit der Stadt, sondern gleichzeitig auch ihr Wahrzeichen. 184 luftige Meter ist der Turm hoch, der 1962 zur Weltausstellung in Seattle errichtet worden ist. Die Aussichtsplattform befindet sich zwar „nur“ in 160 Meter Höhe, aber der Blick kann trotzdem weit in die Ferne schweifen. Hinüber zum Mount Rainier etwa oder zu den Olympic Mountains; alles lohnenswerte Ziele für einen Ausflug in die wunderschöne Umgebung der Stadt. Wer wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet ist, der befindet sich im Seattle Center und damit in einer weiteren Attraktion. Auch das Center ist einst für die Weltausstellung gebaut worden. Heute finden sich hier auf geballtem Raum diverse kulturelle Einrichtungen. Dazu gehören Theater und die städtische Oper, Museen, Kinos und sogar ein Vergnügungspark. Jeder Geschmack kommt auf seine Kosten, aber keiner sollte den „International Fountain“ verpassen. Dieser gigantische Springbrunnen ändert jeden Monat seine Fontänen und die Musik, die dazu passend erklingt. Dieses Vergnügen ist übrigens gratis. Wer jetzt immer noch Lust auf mehr hat, der nimmt die „Monorail“. Diese Schienenbahn führt vom Seattle Center direkt ins Herz der Stadt.

Ältere und jüngere Geschichte

Die USA sind zwar ein junges Land, aber ein bisschen (im Vergleich zu Rom und Athen) Geschichte haben die Städte trotzdem aufzuweisen. Das ist auch in Seattle so. Hier erzählt vor allem der Stadtteil Pioneer Square von der Vergangenheit. Die ersten Siedler ließen sich 1852 in dieser Gegend nieder. Sie haben hier ebenso ihre Spuren hinterlassen wie die Männer, die zu Zeiten des Goldrausches von Seattle aus nach Alaska aufgebrochen sind. Im „Klondike Gold Rush National Historic Park“ (ebenfalls in Pioneer Square) begegnet man ihrer Zeit und ihren Hoffnungen wieder. Ein Pendant zu dem Park gibt es übrigens in Skagway in Alaska, wo die Goldgräber seinerzeit angekommen sind.

Zeitlich deutlich näher liegen die Ereignisse, an die ein jährlich wiederkehrender Wettkampf von Feuerwehrleuten im Columbia Center erinnert. Der Turm des Centers ist Seattles höchstes Gebäude und somit natürlich auch das Prunkstück der Skyline. Die Feuerwehrmänner erklimmen bei dem Wettbewerb die fast 1400 Stufen zum Turm in voller Montur. Hintergrund dieser „Übung“ ist die traurige Tatsache, dass das Columbia Center eines jener Ziele gewesen ist, die sich die Terroristen des 11. September als Ziel ausgeguckt hatten. Zu dem Angriff ist es jedoch zum Glück nicht mehr gekommen.

Hotels, Apartments und Ferienwohnungen

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