Mietwagen in den USA – Ausstattung, Firmen & Co.

Die USA sind ein absolutes Autofahrerland. Selbst kleinste Distanzen werden in den Staaten mit dem Pkw zurückgelegt.

Die USA sind ein absolutes Autofahrerland. Selbst kleinste Distanzen werden in den Staaten mit dem Pkw zurückgelegt. Dementsprechend ist das Interesse an Mietwagen ungebrochen. Viele große und kleine Autovermietungen bereichern den US-Markt.

Die USA sind ein Autofahrerland. Dies ist kein Filmmärchen, sondern Realität. Nur in wenigen Ballungsräumen, wie New York, Washington, Dallas, San Francisco, Atlanta und Chicago, kann und sollte man auf den Pkw verzichten und erreicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln touristische (Nah-)Ziele. Ansonsten ist der öffentliche Nah- und Fernverkehr rudimentär und auch hinsichtlich der Busverbindungen nur geeignet, Langstrecken zurück zu legen, nicht jedoch um touristische Einzelziele auf dem Lande zu erreichen. Außer in Innenstadtbereichen und Tourismus-Hochgebieten erregen Fußgänger oder gar Wanderer nur Misstrauen. Selbst der Weg vom Hotel zum nahegelegenen Restaurant wird üblicherweise mit dem Wagen überwunden, bereits in Vorstadtbereichen wird man daher gepflasterte Fußwege vergeblich suchen.

Außerhalb von Ballungszentren ist das Autofahren sehr entspannt und für einen Europäer überraschend stressfrei. Niemand drängelt oder rast, Rücksichtnahme ist oberstes Fahrgebot. Wer mithin in Europa ein Fahrzeug steuern kann, kann dies ohne Frage auch in den USA. Dieses entspannte Country-Cruising findet man allerdings nicht in stark besiedelten Räumen mit hohem Verkehrsaufkommen, wie etwa den Innenstadtbereichen der eingangs genannten Städte; hier wird genau so ungeduldig und rechthaberisch gefahren wie hierzulande. Das beste Fortbewegungsmittel ist daher ein Mietfahrzeug. Ob dies ein Mietwagen oder ein Campmobil ist, bleibt individuellen Reisewünschen überlassen. Vorausgeschickt sei, dass die Nutzung von Mietfahrzeugen in den USA weitaus verbreiteter ist als in Europa (bedingt durch die bei Geschäftsreisenden übliche Überwindung von Langstrecken per Inlandsflug und anschließender Beweglichkeit vor Ort durch Mietwagen) und auch wesentlich preiswerter.

Mietwagen auf Vergleichsplattformen suchen

Inzwischen ist der Markt so groß und unübersichtlich geworden, dass es keinen Sinn macht, jeden einzelnen Mietwagenanbieter separat abzuklappern. Selbst wenn man dabei fündig wird, ist noch lange nicht gesagt, dass Ihr gefundenes Objekt den günstigsten Preis trägt. Bei unserem Test verschiedener Vergleichsplattformen gewann der Anbieter billiger-mietwagen.de. Die Seite vergleicht knapp 150 Anbieter aus über 170 Ländern und hat auch für die USA ein umfassendes Angebot. Laut eigener Aussage verfügt das Unternehmen über mehr als 181.000 zufriedene Kunden. Besonders beliebt ist der Flughafen-Filter. Mithilfe dieses Systems sind direkt an den Flughäfen Wagen zu mieten. Durch einfache Eingabe des Ortes und des Datums inkl. Uhrzeit ist der Mietwagen in den USA schnell gefunden.

Was uns besonders wichtig war, ist die Tatsache, dass die Stornierung des Mietwagens bis 24 Stunden vor Anmietung kostenfrei ist. Außerdem wurde das Portal im Jahre 2014 von „FOCUS-MONEY“ zum 5. Mal in Folge zum „besten Mietwagenvermittler“ gewählt. Bereits dreimal konnten wir uns von der Website überzeugen. Einmal in New York City (227 € pro Woche), einmal in Las Vegas (177 € pro Woche) und einmal in Washington (185 € pro Woche). In allen drei Wochen hatten wir nichts zu beanstanden. Also, wer einen Mietwagen in den USA sucht, sollte billiger-mietwagen.de wählen.

Übrigens: Mietwagen und Hotel sind oftmals günstiger als ein Wohnmobilurlaub.

Auswahl des Mietwagens

Ein solches Schild, was auf eine Autovermietung hinweist, sieht man in den USA an fast jeder Ecke. Allerdings hat die Nutzung von Mietwagen größerer Unternehmen oftmals viele Vorteile.

Ein solches Schild, was auf eine Autovermietung hinweist, sieht man in den USA an fast jeder Ecke. Allerdings hat die Nutzung von Mietwagen größerer Unternehmen oftmals viele Vorteile.

    Mietwagen haben im Vergleich zu Campmobilen die Vorteile, dass
  • sich ihre Größe (und damit die Höhe der Kosten) der Zahl der (Mit-)Reisenden folgend gestalten läßt,
  • sie gerade im innerstädtischen Bereich – z.B. beim Parken – flexibler zu handhaben sind,
  • sie einen geringeren Benzinverbrauch haben.

Auch unter Berücksichtigung der Hotel-/Motelkosten liegen, von vielköpfigen Familien abgesehen, die Kosten insgesamt meist unter denen eines Campmobils. Den Mietwagen sollte man bereits zu Hause buchen. So hat man deutschen (österreichischen usw.) Gerichtsstand, bei einem Rechtsstreit außerdem einen deutschsprachigen Ansprechpartner. Auch die Verbraucherzentralen empfehlen, den Urlaubswagen schon aus Sicherheitsgründen vor Reiseantritt zu buchen. Wer vor Ort, bei einem der zahllosen kleineren Vermieter, die es in jedem Urlaubsort gibt, ein Auto mietet, muss sich mitunter auf erhebliche Sicherheitsmängel einstellen. Besonders in Zeiten der Hochsaison ist ein Vorausbuchen zu empfehlen, um sicherzugehen, dass bei Landung des Flugzeugs auch tatsächlich ein Fahrzeug der gewünschten Art bereitsteht.

    Die empfehlenswerten großen und bekannten Vermieter
  • garantieren hohe Sicherheitsstandards,
  • haben ausschließlich neuwertige Fahrzeuge im Bestand (nicht älter als 2 Jahre),
  • sind bei Problemen landesweit schnell erreichbar und können durch örtliche Repräsentanzen auch für Abhilfe sorgen.

Die Buchung in Europa kann außer in Reisebüros auch bei den Automobilklubs oder direkt bei den Leihwagenunternehmen erfolgen, soweit sie hier vertreten sind bzw. Agenturen unterhalten. In Deutschland kostet ein Anruf bei den folgenden amerikanischen Firmen nichts bzw. nur den Ortstarif. Man kann sich auch über’s Internet informieren und ggf. reservieren. Wer in den USA bucht – etwa weil kurzfristig ein Fahrzeug erforderlich wird – sollte stets prüfen, ob er rabattberechtigt ist. Die Mitgliedschaft im Automobilclub, die Kundenkarte einer Hotelkette, die Meilenkarte der Fluggesellschaften usw. können zu Preisnachlässen oder Rabattpunkten führen. Ggf. finden sich auch Coupons, die verwertbar sind und die Urlaubskasse schonen.

Vermietungsfirmen

Viele große Autovermietungsunternehmen haben sich auf dem amerikanischen Markt durchgesetzt. Wer dem Stress der Recherche nach den Angeboten aus dem Weg gehen möchte, der sollte seinen Reiseveranstalter zu diesem Thema befragen. Viele Veranstalter bieten eine Vermittlung.

Viele große Autovermietungsunternehmen haben sich auf dem amerikanischen Markt durchgesetzt. Wer dem Stress der Recherche nach den Angeboten aus dem Weg gehen möchte, der sollte seinen Reiseveranstalter zu diesem Thema befragen. Viele Veranstalter bieten eine Vermittlung.

Große Vermietungsunternehmen in den USA sind Advantage, Alamo, Allstate Car Rental, Autocalifornia STI Inc., Avis, Budget, Dollar, Enterprise, Europcar, Hertz, Holiday autos, National Car Rental, Payless Car Rental, Sixt, Thrifty Car Rental, Triangle Rent a Car und U-Save Car Rental. Alternativ finden Sie auf carrentals.com Angebote tausender Städte.

Landesweit größter Anbieter ist übrigens die Firma Enterprise. Zu den national führenden Marken gehören außerdem Alamo, Avis, Budget, Dollar, Hertz, National und Thrifty. Zahlreiche Reiseanbieter und –veranstalter bieten auch die Vermittlung von Mietwagen an – siehe Reiseanbieterliste. Fahrzeuge renommierter Anbieter in den USA offeriert billiger-mietwagen.de.

Eine detaillierte Übersicht der in den USA am jeweiligen Flughafen direkt buchbaren Mietwagen findet sich auf der Website Guide to Airport Rental Cars. Beachten Sie bei Preisvergleichen, dass in den USA stets noch örtliche Steuern (sales tax) zusätzlich zum ausgewiesenen Mietpreis zu zahlen sind. Noch günstiger als bei den "normalen" Discountern leiht man Gebrauchtwagen von Firmen, die sich Rent-A-Wreck, Rent-A-Used-Car, Ugly Duckling, Rent-A-Junk oder ähnlich nennen. Kostenlose Mietwagen-Überführungen bietet Auto Driveaway Co. Von zahlreichen Stationen in den USA an (die Fahrzeuge müssen von einer bestimmten Station zu einem anderen Ort überführt werden).

Ausstattung des Mietwagens

Alle Mietwagen der größeren Verleiher sind mit Automatik und Radio, meist auch mit Klimaanlage, Tempomat und elektrischen Fensterhebern sowie Zentralverriegelung ausgestattet. Im Übrigen bestimmt der Wagentyp weitere Ausstattungsfinessen. Wessen Traum darin besteht, einmal einen richtig großen Schlitten mit allem Komfort zu steuern, kann sich diesen Traum recht preiswert erfüllen.

Ein besonderes Problem ist die Größe der Kofferräume. Sie sind im allgemeinen nicht, wie man erwarten sollte “riesig”, sondern teilweise sogar kleiner als bei europäischen Autos. Wichtig ist hierbei die Größe des eigenen Gepäcks. Wer kleinere Gepäckstücke nimmt und das umständliche Tragen an den Flughäfen und in den Hotels nicht scheut, hat es hier leichter, weil er gut stauen kann. Wer mit großen Koffern reist, wird auch große Wagen mieten müssen, es sei denn, er legt einen Koffer allen Sicherheitsempfehlungen zum Trotz auf den Rücksitz o.ä. Wir hatten mit nur 2 großen Rollkoffern (Höhe von ca. 70 cm) selbst in der Kategorie Luxury Ladeprobleme (gingen nur verkantet zentimetergenau in den Kofferraum). Die Angaben der Vermieter sind hier meist nicht sehr “ehrlich”. Besonderheiten, die sich aus der Bedienung der Fahrzeuge ergeben, werden unter diesem Stichwort näher erläutert.

Führerschein

Für die Dauer von einem Jahr akzeptieren die USA den nationale Führerschein, was in der Regel auch für Mietwagen gilt. Allerdings sollte man sich zur Sicherheit einen internationalen Führerschein besorgen.

Für die Dauer von einem Jahr akzeptieren die USA den nationale Führerschein, was in der Regel auch für Mietwagen gilt. Allerdings sollte man sich zur Sicherheit einen internationalen Führerschein besorgen.

Für die Dauer von einem Jahr wird in den USA bei Westeuropäern der nationale Führerschein akzeptiert, dies gilt in der Regel auch für Mietwagen. Um allen Eventualitäten aus dem Wege zu gehen, sollte man sich aber vorsorglich einen internationalen Führerschein besorgen, den die zuständigen Behörden zu Hause ausstellen. Wer dies nicht möchte, sollte zumindest eine Übersetzung seines Ausweises mit sich führen. Diese kann man sich bei Automobilclubs besorgen. Auch bei einem internationalen Führerschein ist aber immer auch der nationale Führerschein mitzuführen, denn nur dieser ist die eigentliche Berechtigung.

Übrigens: Will Ihnen ein Polizist den Führerschein abnehmen, verzichten Sie auf den internationalen und "behalten" den nationalen. Die unbegrenzte Gültigkeit des Führerscheins (unlimited) versetzt Amerikaner immer wieder in Erstaunen, da die Scheine dort befristet sind.

Wer eine permanente amerikanische Adresse angeben kann, hat auch die Möglichkeit, in den USA eine Driver’s License zu erwerben. Dafür sind weiter ein Sehtest, die Beantwortung eines Fragebogens sowie eine praktische Prüfung im eigenen Wagen mit einem Fahrlehrer erforderlich. Das Ganze kostet eine Gebühr von circa 20 $ (Stand 2000) und ist hinsichtlich der Gültigkeit auf meist 4 bis 6 Jahre befristet. Einzelheiten kann man den Internetseiten der Department of Motor Vehicle der einzelnen Bundesstaaten entnehmen; ein Linkverzeichnis zu diesen Departments enthält die Internetseite des Staates Nevada. Zwar kann man in den USA den Führerschein schon mit 16 Jahren machen und eine intensive Fahrschulung ist nicht erforderlich, dennoch ist die Sache nicht ohne Hürden. Zur Beantwortung des Fragebogens (24 Fragen) sind gute Englischkenntnisse und insbesondere die Kenntnis des Auto-Fachvokabulars erforderlich; hier hilft ein vorheriges Studium des Auto-Handbuchs (Driver’s Manual). Um Schwierigkeiten bei der Beantragung des Führerscheins in den Courthouses zu vermeiden, sollte bei der Einreise nicht das deutschsprachige Einreiseformular I-94 W, sondern das englischsprachige Formular I-94 verwandt werden, das ebenfalls im Flugzeug verteilt wird.

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