Sehenswertes – Gründe, um in die USA zu reisen

Die Freiheitsstatue, das Wahrzeichen der Stadt New York City, steht auf Liberty Island im New Yorker Hafen und wurde am 28. Oktober 1886 eingeweiht.

Die USA locken jedes Jahr Millionen und Abermillionen Besucher aus allen Erdteilen an. Sie wollen sehen, was dieses gigantisch große Land zu bieten hat und wofür es berühmt ist. Für seine großartigen Landschaften, wie etwas die Rocky Mountains und den Grand Canyon. Für seine aufregenden, inspirierenden Städte, wie etwa New York, Washington, San Francisco oder Las Vegas. Für seine Baudenkmäler wie die Golden Gate Bridge oder die Freiheitsstatue.

Einige kommen, um einfach nur ein paar Wochen lang den lässigen amerikanischen Lebensstil zu leben, oder sich Naturschauspiele wie die Niagarafälle anzusehen. Doch jenseits all dieser wohlbekannten Gründe gibt es auch eine ganze Reihe von Besuchern, die etwas speziellere und spezialisiertere Interessen mit ihrem Besuch verbinden. Einige dieser Interessen sollen hier vorgestellt werden.

Geisterstädte lassen die Vergangenheit lebendig werden

In den USA gibt es sage und schreibe rund 1000 Geisterstädte. Einige davon sind wirklich nur eine vergessene Ansammlung zusammengebrochener Holzbuden, andere werden wie ein Themenpark voll bewirtschaftet und kommen allenfalls in der Nacht für ein paar Stunden zur Ruhe. Das kurioseste Beispiel für eine „Ghost“, wie die Amerikaner selbst ihre Geisterstädte kurz bezeichnen, dürfte wohl Randsburg in Kalifornien sein. Ihre bunten Holzhäuser mit den großzügigen vorgebauten Fassaden wurden für viele Hollywoodfilme nachgebaut. Das sorgte für so viel Betrieb, dass sich inzwischen wieder „echte“ Bewohner angesiedelt haben. Wer geistermäßig in den USA unterwegs ist, sollte auf keinen Fall den Highway 49 verpassen. Hier liegt eine verlassene Goldgräberstadt neben der anderen. Nicht die eindrucksvollste, aber die historisch wertvollste von allen ist Coloma. Hier wurde 1848 das erste kalifornische Gold gefunden; ein Fund, der dann den sogenannten Goldrush auslöste.

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Im Indian Summer erglüht Neuengland in einem Farbrausch

Das Phänomen Indian Summer ist durch eine besonders intensive Blattverfärbung in den Laub- und Mischwäldern berühmt.

Das Phänomen Indian Summer ist durch eine besonders intensive Blattverfärbung in den Laub- und Mischwäldern berühmt.

Apropos Gold. Das ist einer der vielen Farbtöne, die im Herbst ganze Heerscharen von Touristen in die Staaten Neuenglands reisen lassen. Dort, zwischen New York und der Grenze zu Kanada, gibt es ausgedehnte Wälder, deren Laubfärbung im Herbst geradezu spektakulär intensiv und farbenfroh ist. In unseren Breitengraden werden überdurchschnittlich warme Perioden im Herbst als „Altweibersommer“ bezeichnet. In Maine und Connecticut, Vermont und New Hampshire nennt man diesen Zeitraum „Indian Summer“. Er ist eine der besten Reisezeiten für die USA, denn er verbindet angenehme Temperaturen mit der Tatsache, dass die Hauptsaison vorbei ist und alles sich deshalb sowohl ruhiger als auch preiswerter anlässt. Übrigens, die Laubfärbung des „Indian Summer“ kann man nicht nur im Norden erleben, sondern auch in einer Reihe anderer US-Staaten, zum Beispiel in Alabama.

Legendär: die historische Route 66

Von der Natur zurück zu den großen Mythen der USA. Dazu gehört natürlich auch die „Route 66“. Fast 400 Kilometer lang führte die 1926 eingeweihte Straße einst von Chicago quer durch den Kontinent bis nach Los Angeles. Die historische Strecke ist heute nur noch in Fragmenten erhalten und wird auf modernen Straßenkarten kaum mehr aufgeführt. Wer diese, nicht zuletzt durch die Popmusik und Hippieliteratur legendär gewordene Strecke, nachfahren möchte, der kann sich jedoch unbesorgt mit Spezialkarten auf den Weg machen – am stilgetreuesten natürlich auf dem Motorrad, wie einst in „Easy Rider“.

Sehnsuchtsziel „Ol‘ Man River“

Der Mississippi ist ein 3778 Kilometer langer Strom. Er entspringt dem Lake Itasca und mündet in den Golf von Mexiko.

Der Mississippi ist ein 3778 Kilometer langer Strom. Er entspringt dem Lake Itasca und mündet in den Golf von Mexiko.

Es sind nur die ganz, ganz großen Flüsse dieser Welt, die für viele Menschen ein Sehnsuchtsziel darstellen, das sie geradezu magisch anzieht. In Afrika ist das der Nil, in Südamerika der Amazonas, in China der Jangtsekiang und in den USA ist es der Mississippi. Er durchströmt zum Beispiel den US-Staat Missouri und bietet dort nicht nur optische Höhepunkte, sondern auch jede Menge Möglichkeiten, um Wassersportarten auszuführen. Der Mississippi als „Ol‘ Man River“ ist für viele schwarze Amerikaner aber auch Sinnbild für das Leiden und die Hoffnungen ihrer Vorfahren, die einst in den Plantagen als Sklaven arbeiten mussten. Ähnlich interessant sind der Yukon River, welche durch den Bundesstaat Alaska fließt, oder auch der 1049 Kilometer lange Tennessee River.

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Typisch amerikanisch: Rodeos und nature trails

USA-Fans, die es mehr mit dem Westen als mit dem Süden des Landes haben, lieben natürlich die Cowboys und sie lieben Pferde. Für sie ist kein Aufenthalt in den USA komplett, in dem sie nicht mindestens einmal eine Rodeo-Veranstaltung besucht haben. Über Geschmack lässt sich zwar streiten, trotzdem empfehlen sich die Staaten des Mittleren Westens, also zum Beispiel Arizona und Texas, als Ausrichter der „besten“ Rodeos.

Aber auch in Wyoming, in Neu-Mexiko oder in Montana wird es in der Rodeo-Arena garantiert nicht langweilig. Nicht zuschauen, sondern mittendrin sein und vor allen auch genau hinschauen ist die Devise, wenn Reisende auf einem der „nature trails“ in den USA unterwegs sind. Wie lassen sich diese Routen am besten übersetzen? Die Bezeichnung „Wanderweg“ mag es treffen, ist aber sicher nicht dramatisch genug. Die Trails bieten jedenfalls eine großartige Möglichkeit, die Naturschönheiten der USA intensiv kennenzulernen. Wichtig dabei ist, sich vor der Reise bereits gut vorzubereiten, eine angemessene Ausrüstung dabeizuhaben und vor allem die Risiken nicht zu unterschätzen. Trails gibt es von wenigen Ausnahmen abgesehen in fast allen US-Staaten und in allen Schwierigkeitsgraden.

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