Greencard für die USA – Die wichtigsten Fragen

Leben und arbeiten in den USA und das auch noch nahezu ohne Einschränkungen ist für viele ein Traum. Doch um diesen möglich zu machen, braucht es zunächst die United States Permanent Resident Card, besser bekannt als „Greencard“.

Leben und arbeiten in den USA und das auch noch nahezu ohne Einschränkungen ist für viele ein Traum. Doch um diesen möglich zu machen, braucht es zunächst die United States Permanent Resident Card, besser bekannt als „Greencard“. Wir haben euch hier die häufigsten Fragen zur Greencard zusammengefasst und beantwortet.

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Was ist eine Greencard eigentlich?

Die Greencard ist eine dauerhafte Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung für die USA. Ihr Name leitet sich von den ersten Ausweisdokumenten dieser Art ab, die mit grüner Schrift und grünlich gefärbtem Foto versehen waren. Nach einigen Farbwechseln ist sie seit 11. Mai 2010 wieder grün. Die Greencard ist die mittlere Stufe auf dem Weg zur US-Staatsbürgerschaft. Der Inhaber einer Greencard wird als LPR bezeichnet. Im Jahr 2010 lebten in den USA 12,6 Millionen Green-Card-Inhaber (rund 4 % der Gesamtbevölkerung).

Woher kommt die Greencard?

Für viele Menschen ist es ein Traum, in den USA zu leben und dort arbeiten zu können. Die Voraussetzung dafür ist die begehrte „Greencard“.

Für viele Menschen ist es ein Traum, in den USA zu leben und dort arbeiten zu können. Die Voraussetzung dafür ist die begehrte „Greencard“.

Eine allgemeine Meldepflicht für Personen ohne US-Staatsbürgerschaft wurde in den USA erstmals 1940 durch den „Alien Registration Act“ eingeführt und sollte in erster Linie eine Bedrohung des Landes aus dem Inneren verhindern. Dabei wurde kein Unterschied gemacht, ob die betreffenden Menschen legal oder illegal in die USA eingereist waren. Nach Ende des 2. Weltkriegs wurde die Greencard dann auch Teil des regulären Einwanderungsvorgangs. Jeder, der im Hafen eintraf, wurde registriert und erhielt je nach Status eine entsprechende „Alien Registration Card“. Die „Permanent Residents“ erhielten ein kleines, auf grünes Papier gedrucktes Dokument, das I-151, die Greencard. Im Laufe der Zeit wurde die Gestaltung der Karten immer wieder verändert, um die Fälschung der Dokumente zu erschweren.

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um eine Greencard zu beantragen?

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Wer eine Greencard beantragen möchte, muss bereit sein, seinen Lebensmittelpunkt in die USA zu legen und dort auch dauerhaft zu bleiben. Auslandsaufenthalte, die weniger als 6 Monate dauern, sind unproblematisch. Wer als Greencard-Inhaber einen längeren Auslandsaufenthalt plant, muss ein spezielles Visum beantragen, um wieder als Greencard-Inhaber in die USA einreisen zu können. Um auf regulärem Weg eine Greencard zu erhalten, benötigt man entweder einen verwandten US-Staatsbürger, einen verwandten Greencard-Inhaber oder einen zukünftigen US-Arbeitgeber als Bürgen.

Wer bekommt eine Greencard?

Bewerber um eine Greencard werden in unterschiedliche Kategorien eingeteilt.

  • EB-1: Personen von nationalem Interesse
    (z. B. herausragende Forscher und Wissenschaftler, Manager und Führungskräfte der Wirtschaft, international ausgezeichnete Sportler)
  • EB-2: Personen mit besonderen Fähigkeiten
    (z. B. Personen mit Hochschulabschluss und Personen mit besonderen wissenschaftlichen, wirtschaftlichen oder künstlerischen Fähigkeiten). Voraussetzung ist ein Jobangebot eines US-Arbeitgebers, das durch einen US-Bürger nicht besetzt werden kann.
  • EB-3: Akademiker, qualifizierte Fachkräfte und andere Arbeitnehmer.
    (Personen mit höherem Bildungsabschluss, Facharbeiter mit min. zweijähriger Berufserfahrung und qualifizierte Arbeitnehmer, die in den USA benötigt werden. Auch hier gilt, dass für jeweilige Arbeitsstelle kein US-amerikanischer Bürger zur Verfügung stehen darf)
  • EB-4: Kirchliche Mitarbeiter
    Der Bewerber muss in seinem Heimatland mindestens zwei Jahre für die Kirche oder die Gemeinde tätig gewesen sein.
  • EB-5: Investoren
    Investoren müssen eine gewisse Summe in die Gründung oder den Ausbau eines US-amerikanischen Wirtschaftsunternehmens stecken, wodurch mindestens zehn neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Bei Investoren wird die Greencard in der Regel zunächst nur für zwei Jahre gewährt.

Was sind familienbasierte Greencards?

Wer nicht gleichzeitig in die USA umziehen möchte, hat als Angehöriger eines Greencard-Inhabers oder US-Staatsbürgers die Möglichkeit, diesem unter bestimmten Voraussetzungen in die Vereinigten Staaten zu folgen. Jedoch sind gerade bei älteren oder verheirateten Kindern und anderen Verwandten die Wartezeiten oft lang und Greencard-Inhaber können nur Kinder, die ledig und jünger als 21 sind in die USA nachholen. Andererseits erhalten Eltern und ledige Kinder eines US-Staatsbürgers in einem Alter unter 21 in der Regel umgehend eine Einwanderungsgenehmigung.

Wo kann man die Greencard beantragen?

Das Einwanderungsvisum wird vom USCIS und dem National Visa Center (NVC) bearbeitet. Anträge und Formulare zur Beantragung der Greencard gibt es auch in der US-amerikanischen Botschaft in Frankfurt am Main, in der auch das Interview im Rahmen des Verfahrens stattfindet.

Wie muss man sich eine solche Bewerbung vorstellen?

Der Bewerbungsprozess für die Greencard gliedert sich in mehrere Schritte. Zunächst muss ein Antrag beim USCIS eingereicht werden, wobei zwischen i-130 (familienbasierte Greencard) und i-140 (arbeitsplatzbasierte Greencard) zu unterscheiden ist. Für den Antrag benötigt der Bewerber einen Bürgen. Das kann ein US-Staatsbürger sein, ein anderer Greencard-Inhaber oder ein künftiger Arbeitgeber. Dieser erste Antrag muss vom USCIS genehmigt werden, bevor das eigentliche Verfahren beginnen kann.

Bitte beachten: Im Englischen gibt es keine Umlaute, d. h. diese müssen im Antrag immer durch „ae, oe, ue“ ersetzt werden, auch beim Namen, also z. B. „Juergen“ statt „Jürgen“. Bei Städten und Bundesländern ist – sofern vorhanden – die englische Übersetzung zu wählen, also z. B. „Bavaria“ statt „Bayern“ oder „Cologne“ statt „Köln“.

Wurde der Antrag vom USCIS genehmigt, wird er ans National Visa Center (NVC) übermittelt. Nun heißt es erst einmal warten. Das NVC meldet sich beim Bewerber, wenn sein Antrag aktuell wird und initiiert den nächsten Schritt. Je nach Kategorie und Land ist mit unter Umständen langen Wartezeiten zu rechnen, da die Anzahl Visa pro Jahr begrenzt ist.

Visagebühren, Formulare und Dokumente dürfen erst übermittelt werden, wenn die entsprechende Nachricht des NVC eingegangen ist.

Im nächsten Schritt ist ein Vertreter zu wählen und dieser im Antrag DS-261 anzugeben. Der Bewerber kann sich selbst vertreten, einen Bürgen oder ein Familienmitglied ernennen, der Vertreter kann aber auch ein Freund oder zum Beispiel ein Anwalt sein. Nach Übermittlung des DS-261 ist mit einer Wartezeit von bis zu drei Wochen zu rechnen.

Ist dieser Vorgang abgeschlossen, sind die Bearbeitungsgebühren online über das Immigrant Visa Invoice Payment Center zu zahlen. Dafür benötigt man ein Bankkonto bei einer US-Bank sowie die NVC-Fall- und Rechnungsnummer, die beide auf dem Willkommensschreiben des NVC zu finden sind. Beide Gebühren müssen separat überwiesen werden. Nach Verarbeitung der Zahlung durch das NVC (Wartezeit etwa eine Woche), wird der Zugriff auf das Formular DS-260 gestattet.

Dieses Formular kann dann im Consular Electronic Application Center (CEAC) online ausgefüllt werden. Die Bestätigungsseite muss ausgedruckt und zum Interview mitgebracht werden. Jetzt geht es daran, Dokumente zu sammeln, die belegen, dass der Bürge in der Lage ist, den Bewerber in den USA finanziell zu unterstützen. Hierfür muss der Bürge neben dem entsprechenden Formular Einkommensbelege übermitteln und Belege, die seinen Rechtsstatus und Wohnsitz in den USA bestätigen. Die Dokumente (Urkunden als Kopie, nicht im Original) sollten gesammelt an das NVC geschickt werden. Ist dies geschehen, dauert die Bearbeitung etwa 11 Wochen.

Im Rahmen des Interviews werden auch digitale Fingerabdrücke genommen.

Im Rahmen des Interviews werden auch digitale Fingerabdrücke genommen.

Nach erfolgreicher Bearbeitung, ist der Bewerber für das Interview qualifiziert. Der Gesprächstermin wird in einem Schreiben einen Monat vor dem eigentlichen Termin bekanntgegeben (mehrere Monate Wartezeit möglich). Das Gespräch findet in Deutschland statt. In der Zwischenzeit ist die notwendige medizinische Untersuchung bei einem dafür zugelassenen Arzt zu absolvieren, bis beim Interviewtermin dann letztendlich entschieden wird, ob der Bewerber die Greencard erhält oder nicht. Am Interviewtermin müssen alle Personen teilnehmen, die mit in die USA ausreisen möchten. Der Bürge ist bei diesem Gespräch, bei dem auch digitale Fingerabdrücke genommen werden, nicht anwesend.

Am Ende des Interviews wird mitgeteilt, ob der Antrag genehmigt oder abgelehnt wurde. Im Falle einer Ablehnung wird diese begründet.

Was muss man alles zum Interview mitbringen?

Der Bewerber muss diverse Dokumente zum Gespräch in der amerikanischen Botschaft mitbringen.

  • Einladung zum Interview vom NVC
  • Reisepass (noch mindestens 6 Monate über das beabsichtige Einreisedatum in die USA hinein gültig)
  • Zwei identische farbige Passbilder (biometrisch) für jeden Bewerber
  • Befunde der medizinischen Untersuchung (Umschlag ungeöffnet mitbringen), wenn nicht direkt an die Botschaft oder das Konsulat gesichert worden
  • Originaldokumente und unterstützende Dokumente sowie Kopien aller Originaldokumente des Bewerbers und aller Familienmitglieder (dazu gehören: Personaldatenformular, Geburtsurkunde, ggf. Adoptionspapiere, ggf. Heiratsurkunde, ggf. Scheidungsurkunde, ggf. Sterbeurkunde, aktuelles polizeiliches Führungszeugnis, ggf. Gerichts- und Gefängnisakten, ggf. Nachweis über geleisteten Militärdienst als beglaubigte Kopie, Belege für alle Angaben im Antrag, Belege für die Liquidität (Kontoauszüge etc.).

Die Dokumente müssen in englischer Übersetzung vorliegen (beglaubigte Übersetzung). Waren die Visagebühren zum Zeitpunkt des Interviews noch nicht (vollständig) beglichen wurden, sind diese beim Interview zu zahlen.

Es wird empfohlen, nicht früher als 30 Minuten vor dem Termin zu erscheinen. Wer früher kommt, muss vor der Botschaft auf den Einlass warten.

Wie geht es nach dem Antrag weiter?

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Das Einwanderungsvisum wird im Reisepass platziert. Zusätzlich erhält der Einwanderer ein versiegeltes Paket, das Dokumente enthält, die der US Customs and Border Protection bei Ankunft in den Vereinigten Staaten vorgelegt werden müssen (meist am Flughafen). Das versiegelte Paket darf im Vorfeld nicht geöffnet werden!

Der Bewerber muss vor oder zeitgleich mit den Familienmitgliedern mit Visa einreisen. Die Einreise in die USA muss innerhalb der Laufzeit des Visums erfolgen, das gewöhnlich für einen Zeitraum von sechs Monaten ausgestellt wird. Sollte die medizinische Untersuchung früher auslaufen, läuft auch das Visum früher aus. Nach Erhalt des Einwanderungsvisums ist die USCIS-Gebühr zu bezahlen. Die Greencard wird erst ausgestellt, wenn die Gebühr bezahlt ist. Die Greencard wird kurz nach der Einwanderung an die US-amerikanische Adresse verschickt, die in den Bewerbungsunterlagen angegeben wurde. Sobald die Greencard ausgestellt wurde, muss sich der Inhaber für mindestens 183 Tage im Jahr in den USA aufhalten.

Aufenthalt mit der Greencard in den USA – was darf man und was nicht?

Greencard-Inhaber besitzen nahezu dieselben Rechte wie US-Staatsbürger. Sie haben das Recht in die USA einzuwandern und dort dauerhaft im Bundesstaat ihrer Wahl zu leben und jede beliebige Arbeit anzunehmen. Der Greencard-Inhaber darf Grundbesitz erwerben, öffentliche Schulen und Colleges besuchen, ganz nach Belieben umziehen und soziale Leistungen in Anspruch nehmen. Jedoch behält der Greencard-Inhaber seine Staatsbürgerschaft, d. h. er wird nicht als Geschworener geladen und darf nicht an Wahlen teilnehmen.

Welche steuerrechtlichen Konsequenzen hat die Greencard?

Für Greencard-Inhaber gelten dieselben steuerlichen Pflichten, wie für alle anderen steuerpflichtigen US-Staatsbürger. Das beinhaltet die Versteuerung sämtlicher Einnahmen (Gehalt, Kapitaleinkünfte, Mieteinnahmen etc.). Zudem wird die US-amerikanische Erbschaftssteuer auf alle Nachlasswerte weltweit erhoben, wenn die USA zum Hauptwohnsitz erklärt wird.

Greencard-Lotterie: Was ist das Diversity-Immigrant-Visa-Program?

Wenn man sich als Greencard-Inhaber mindestens fünf Jahre nichts zuschulden kommen lässt, kann man die amerikanische Staatsbürgerschaft beantragen.

Wenn man sich als Greencard-Inhaber mindestens fünf Jahre nichts zuschulden kommen lässt, kann man die amerikanische Staatsbürgerschaft beantragen.

Das Diversity-Immigrant-Visa-Program, besser bekannt als Greencard-Lotterie, ist eine Alternative zum üblichen Bewerbungsverfahren. Anders als der Name vermuten lässt, gewinnt man hier jedoch nicht die Greencard selbst, sondern nur die Möglichkeit, sich für eine solche zu bewerben. Die Gewinner werden über ein EDV-gesteuertes Zufallsverfahren vom US State Department ermittelt.

Die Lotterie findet seit ihrer Einführung durch US-Präsident Ronald Reagan seit 1987 jedes Jahr statt und soll dazu beitragen, die Vielfalt an Einwanderern beizubehalten.

Die Teilnahme ist kostenfrei und ausschließlich online jeweils im Herbst möglich. Es müssen sich neben dem Teilnehmer selbst auch dessen Ehepartner und unverheiratete Kinder unter 21 Jahren anmelden, wenn diese mit in die USA einwandern möchten.

Hier können Sie sich für die Greencard-Lotterie anmelden und Ihre Chance auf eine von 55.000 Greencards wahren.

Im Frühjahr stehen die Ergebnisse online zur Verfügung und jeder Teilnehmer kann selbst überprüfen, ob er gewonnen hat. Zudem gibt es bei erfolgreicher Teilnahme im Sommer eine offizielle Benachrichtigung. Diesem Schreiben liegen Formulare bei, die ausgefüllt in die USA übermittelt werden müssen. Durch die Rücksendung dieser Formulare wird der Gewinn in der Lotterie automatisch angenommen.

Es werden jedoch mehr Gewinner gezogen, als Greencards zur Verfügung stehen, da man davon ausgeht, dass nicht jeder seinen Gewinn nutzt oder alle Kriterien erfüllt. Daher besteht auch nach erfolgreicher Teilnahme nur eine Chance von 50 % um wirklich eine Greencard zu erhalten.

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Zudem müssen auch sie verschiedene Voraussetzungen erfüllen:

  • Die Person muss mindestens über die Mittlere Reife oder eine Berufsausbildung mit Berufserfahrung (min. 2 Jahre) verfügen.
  • Das Geburtsland des Teilnehmers muss für das Programm zugelassen sein.
  • Es dürfen keine gesundheitlichen Gründe gegen die Einwanderung sprechen (medizinische Untersuchung).
  • Es muss ein einwandfreies, polizeiliches Führungszeugnis vorliegen.
  • Es dürfen keine Sicherheitsgründe gegen die Einwanderung sprechen, z. B. Terrorismus-, Spionage- oder Sabotagegefahr).
  • Es müssen ein ausreichendes Startkapital, ein Jobangebot und/oder ein glaubhafter Bürge vorhanden sind
  • Es darf zuvor keine Probleme mit illegaler Einwanderung oder Verstößen gegen Immigrationsgesetze gegeben haben.
  • Es muss ein gültiger Pass vorliegen.
  • Die Person darf noch nicht aus den USA ausgewiesen worden sein.
  • Es dürfen keine sonstigen Gründe dagegensprechen.

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Kann man als Greencard-Inhaber die amerikanische Staatsbürgerschaft beantragen?

Ja, wenn man sich innerhalb von mindestens fünf Jahren als Greencard-Inhaber nichts zuschulden hat kommen lassen, kann man die amerikanische Staatsbürgerschaft beantragen.

Was ist die beschleunigte Einbürgerung?

Eine beschleunigte Einbürgerung ist als Mitglied der US-Streitkräfte möglich. Jedoch unterstützen diese nicht beim Erwerb der Einreiseerlaubnis und der Greencard. Der Interessierte muss zuerst die Greencard beantragen und erhalten, bevor er den Streitkräften beitreten kann.

Kann/muss man die Greencard nach einer bestimmten Zeit verlängern?

Ja. Die Greencard wird in der Regel für 10 Jahre ausgegeben und muss dann verlängert werden, da sie ansonsten ihre Gültigkeit verliert. Wer eine Greencard als Investor erhält, muss bereits nach zwei Jahren die Verlängerung beantragen. Eine Verlängerung kann frühestens sechs Monate vor Ablauf erfolgen, empfohlen wird, das Antragsformular drei Monate vor Ablauf bei der zuständigen Behörde einzureichen oder das Online-Formular per Mail abzuschicken. Auch die Verlängerung ist in der Regel mit einem Interview verbunden, bei dem geprüft wird, ob die Voraussetzungen für die damalige Erteilung der Greencard nach wie vor bestehen. Die Alternative zur Verlängerung ist die Beantragung der amerikanischen Staatsbürgerschaft.

Was ist das Re-entry Permit?

Wer sich als Greencard-Inhaber für längere Zeit (ein bis zwei Jahre) außerhalb der USA aufhalten möchte, muss im Vorfeld eine spezielle Genehmigung beantragen. Das Re-Entry-Permit.

Wie kann man die Greencard wieder verlieren?

Wie gewonnen, so zerronnen: Wenn man sich etwas zu Schulden kommen lässt, ist die Grenncard schnell verloren.

Wie gewonnen, so zerronnen: Wenn man sich etwas zu Schulden kommen lässt, ist die Grenncard schnell verloren.

Verlieren kann man die Greencard vor allem, wenn man sich etwas zu Schulden kommen lässt. Dies umfasst insbesondere kriminelle Aktivitäten bzw. die Verurteilung wegen Straftatbeständen, die als Verbrechen, Gewalttat oder Betrug eingestuft werden und/oder in Verbindung mit Drogen stehen. Jedoch auch Verkehrsdelikte, hier insbesondere das Fahren unter Alkoholeinfluss, können den Verlust der Greencard zur Folge haben.

Andererseits verliert man die Greencard, wenn man seinen Wohnsitz in den USA aufgibt, die Greencard nicht rechtzeitig verlängert oder sich ein bis zwei Jahre außerhalb der USA aufhält (Re-Entry-Permit notwendig).

Kann man seine Greencard auch wieder zurückgeben?

Wer seinen Status als LPR wieder aufgeben möchte, kann die Greencard auch wieder zurückgeben. Hierzu ist das Formular I-407 (Abandonment by Alien of Status as Lawful Permanent Resident) auszufüllen, das auf der Website des USCIS zu finden ist. Es wird davon abgeraten, die Greencard einfach verfallen zu lassen, da es dann bei einer späteren Einreise möglicherweise zu Problemen kommen kann.

Ausnahme: Wer in den letzten 15 Jahren mindestens 8 Jahre Inhaber einer Greencard war, darf kein steuerpflichtiges Einkommen über 127.000 Dollar und kein Vermögen über 2 Millionen US-Dollar besitzen. Andernfalls darf sich der ehemalige Greencard-Inhaber in den nächsten 10 Jahren nur jeweils 30 Tage pro Jahr in den USA aufhalten. Bleibt er dort länger, wird er wieder in vollem Umfang steuerpflichtig.

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