Telefonieren in den USA

In den Staaten buhlen viele große Telekommunikationsunternehmen um die Gunst der Menschen. 1984 wurde das Monopol zerschlagen, um den Wettbewerb zu fördern.

In den Staaten buhlen viele große Telekommunikationsunternehmen um die Gunst der Menschen. 1984 wurde das Monopol zerschlagen, um den Wettbewerb zu fördern.

Vorwahlnummern (area codes)

Wie auch in Deutschland buhlen in den Staaten viele große Telekommunikationsunternehmen um die Gunst der Menschen. Im Jahre 1984 wurde das Monopol des Riesen AT&T zerschlagen, um den Wettbewerb zu fördern.

Wie auch in Deutschland buhlen in den Staaten viele große Telekommunikationsunternehmen um die Gunst der Menschen. Im Jahre 1984 wurde das Monopol des Riesen AT&T zerschlagen, um den Wettbewerb zu fördern.

Lokale Rufnummern in den USA sind 7stellig. Die Vorwahlnummer (area code) ist eine 3stellige Nummer. area codes von Städten sind im Telefonbuch einzusehen. Im Internet erfährt man den maßgebenden area code z.B. auf der Website bennetyee.org.

In den USA kann man bei Ferngesprächen von Telefonzellen nicht einfach den Hörer abnehmen, Geld einwerfen, Vorwahlnummer und Rufnummer wählen, sondern muss über die Vermittlung (“0" = operator am Apparat angegeben) gehen (Ausnahme: 800er Nummern). Bei Privattelefonen und von vielen Hotels kann man allerdings durchwählen. Von Telefonzellen sind 5-, 10- & 25-Cent-Stücke zu benutzen; davon braucht man bei Ferngesprächen dann reichlich.

Ortsgespräche (local calls)

Die Gebühr ist meistens am Apparat angegeben, in der Regel 25 Cents. Hörer abnehmen, Münzen einwerfen, 7stellige örtliche Rufnummer wählen.

Ferngespräche (long distance calls)

Hörer abnehmen, Münzen für local call einwerfen (am Apparat angegeben) und 3stellige Vorwahlnummer plus 7stellige Rufnummer = local number wählen; nur dann area code benutzen, wenn sie von dem an dem Apparat angegebenen area code abweicht; meistens ist eine “1" vorzuwählen (aus Anleitung am Telefonapparat ersichtlich). Der Operator teilt mit, wieviel Geld einzuwerfen ist. Mindestens etwa $3 in quarters, dimes und nickels bereithalten. Allgemeine Regel: 1 – 3stelliger Areacode – sieben Ziffern des Anschlusses.

800-Nummern

Die Nummern mit einer “800" als area code sind gebührenfreie (toll-free) Rufnummern; Gespräche werden von den angerufenen Unternehmen bezahlt. Die 800-Nummer ermöglicht es, die meisten Hotels/Motels, Fluglinien sowie Amtrak in den USA zu erreichen, um Reservierungen vorzunehmen, ohne Geld auszugeben. Gebührenfreie Nummern erfährt man unter 1-800-555-1212. Bei Benutzung öffentlicher Münzfernsprecher wird von fast allen Anbietern bei Wahl einer – prinzipiell kostenfreien – 800er-Nummer eine Benutzungsgebühr von 35 US-Cent pro Anruf verlangt, die z.B. vom Calling-Card-Anbieter mit berechnet wird. Auch Hotels gehen zunehmend dazu über, für die Anwahl von 800er-Nummern Einwahlgebühren zu erheben (ggf. bei der Rezeption erfragen) und auf die Zimmerrechnung zu setzen.

Öffentliche Fernsprecher

Münzfernsprecher sind nur noch selten zu finden und für internationale Gespräche wegen der passend einzuwerfenden Münzen – nach Angabe des Operators jeweils nachzuwerfen – auch kaum sinnvoll. Öffentliche Telefonapparate funktionieren meist nur noch mit Telefonkarten, die die verschiedenen Telefongesellschaften anbieten. Einzelheiten hierzu unter dem Stichwort CallingCards.

Alphabetische Telefonnummern

Eine in den USA besonders ausgeprägte Art, sich Telefonnummern zu merken, ist es, die Zahlenreihe in Buchstaben umzusetzen. Eine äußerst praktische Art, die sich in Europa erst durchzusetzen beginnt. So ergibt sich aus 1-800-HILTON 1-800-445866 und aus 1-800-HERTZ 1-800-43789.

Vorwahlen aus den USA

Die Vorwahlen aus den USA in den deutschsprachigen Raum sind: Deutschland 49, Österreich 43 und Schweiz 41. Dabei ist zu beachten, dass das der Landesvorwahl eine 0 vorzuwählen ist und der Ortsvorwahl diese 0 entzogen wird. Bei einem Anruf in Berlin (Vorwahl 030) ist also 04930… zu wählen.

Anrufe aus Europa in die USA

Einzelheiten und ein Verzeichnis der internationalen Vorwahlnummern (unterschieden in Landesvorwahl – country code -, IDD Prefix – International Direct Dialing -, NDD Prefix – National Direct Dialing -) finden sich auf der Internetseite International Dialing Codes von Steve Kropla.

Auskunft

Rufnummern erfragt man unter (Auskunft) 411 (zwischen 35 und 85 US-Cent je nach Anbieter). Gebührenfreie Nummern unter 1-800-555-1212. (general directory = Telefonbuch, yellow pages = Branchenbuch). Siehe hierzu auch Suchmaschinen im Internet.

Münzlos telefonieren

Gebührenfrei kann man über eine Vermittlung, die auf Kosten des Angerufenen in Deutschland ein sog. R-Gespräch vermittelt, von jedem Telefonapparart sog. Deutschland-Direkt-Telefonnummern währen. Ein Anbieter ist zum Beispiel r-call-by-call.de.

Sonderformen des Telefongesprächs

    Auch bei Sonderformen ist eine entsprechende Anmeldung beim Operator erforderlich
  • person to person call = Erst wenn die gewünschte Person erreicht ist, zahlt man
  • third number calls = Ein Dritter zahlt das Telefonat, die Nummer des Dritten ist dem Operator mitzuteilen
  • collect call (R-Gespräch) = Der Angerufene zahlt das Gespräch

Notruf

Weitere Einzelheiten hierzu unter Notfall.

Festnetzanbieter

Seit dem Jahre 2005 entwickelte sich der amerikanische Telekommunikationsmarkt enorm. Die Wichtigkeit des Festnetzes musste der des Mobilfunknetzes weichen, wodurch viele große Unternehmen durch Fusionen aktiv wurden.

Seit dem Jahre 2005 entwickelte sich der amerikanische Telekommunikationsmarkt enorm. Die Wichtigkeit des Festnetzes musste der des Mobilfunknetzes weichen, wodurch viele große Unternehmen durch Fusionen aktiv wurden.

Seit den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts war die Firma AT & T marktbeherrschendes Unternehmen für Ferngespräche. Zum Brechen dieser Monopolsituation eröffnete das U.S. Department of Justice im Jahre 1974 ein antitrust suite gegen AT & T mit dem Vergleichs-Ergebnis eines MFJ (Modified of Final Judgement) in 1982, das AT & T am 1. Januar 1984 w in 7 Regionalgesellschaften spaltete (Ameritech, Bell Atlantic, Bell South, Nymex, Pacific Telesis, Southwestern Bell, US West). Diese Unternehmen agieren eigenständig und betreuen im jeweiligen regionalen Bereich die Telefonanschlüsse ihrer Kunden. Unter anderem ist ihnen grundsätzlich verboten, Telefongeräte selbst herzustellen oder eigene Informationen (owning content) über das Telefonnetz zu verkaufen. Durch Konzentrationen hat sich die Zahl der sog. RBOCs (Regional Bell Operating Companies) reduziert (vgl. weiter unten).

Drei große Netzanbieter bestimmen heute den amerikanischen Telefonmarkt: Verizon (Verizon hat 2005 die MCI Worldcom-Gruppe aufgekauft), AT & T Corp. und Sprint Nextel.

Daneben gibt es eine Vielzahl sog. „Reseller“ (Weiterverkäufer) für Ferngespräche, die Dienste der Großen einkaufen und an Endkunden verkaufen (allein in Kalifornien gibt es etwa 150 Reseller). Durch den Wettbewerb sind die Preise für Ferngespräche drastisch gesunken. Davon unberührt bestehen – ausschließlich – lokal tätige Telefongesellschaften, die stark monopolistisch geprägt sind. Dies sind die sogenannten RBOCs = Regional Bell Operating Companies („Baby Bells“).

Im Zuge der aufstrebenden Nutzung von Mobiltelefonen entwickelte sich der Festnetzmarkt in den letzten Jahren enorm. Im Jahre 2009 gab es 141 Millionen Festnetzanschlüsse in den USA. Eine Zahl, die seitdem stagniert. Im Jahre 2005 gab es einige Zusammenschlüsse der „Baby Bells“ mit größeren, über lokale Grenzen hinausgehenden Anbietern. Auch AT & T ist inzwischen wieder in aller Munde. Nachdem das Unternehmen im Jahre 2005 für 16 Milliarden Dollar durch das ehemalige Tochterunternehmen SBC Communications (Southwestern Bell Corporation) übernommen wurde, folgten einige Großeinkäufe. 2006 verkaufte AT&T die Baby-Bell-Gesellschaft BellSouth für fast 70 Milliarden Dollar. Im Juni 2007 übernahm das Unternehmen die US-Mobilfunkfirma Dobson Communications Corporation für 2,8 Milliarden Dollar. Im Jahre 2011 wollte das Unternehmen T-Mobile USA für 39 Milliarden Dollar aufkaufen. Gegen den Verkauf hat das US-Justizministerium bei der US-Wettbewerbsbehörde mit Erfolg geklagt. Die Konzerne loten nun neue Möglichkeiten aus. Das Kartellrechtsverfahren ist zunächst ausgesetzt.

Immer mehr verschmelzen Festnetz- und Mobilfunkanbieter ineinander, so dass man bei der Auswahl des passenden Festnetzanbieters hier stets auch den großen Anbietern des amerikanisches Telekommunikationsmarktes vertrauen kann.

Weitere Internet-Links zu diesem Thema: U.S. Telecom Association Homepage & National Telecommunications and Information Association.

Telefonieren mit der Kreditkarte

Prinzipiell ist es auch möglich über die Kreditkarte zu telefonieren. Die Kreditkartengesellschaften arbeiten meist mit einem Telefonanbieter zusammen, der nach dem Prinzip der Calling-Cards einen vergleichbaren Service auch für Kreditkarten anbietet (vgl. im einzelnen unter Calling-Cards). Öffentliche Telefone können ggf. genutzt werden, indem man die Kreditkarte in den dafür vorgesehenen Eingabeschlitz steckt und der Magnetstreifen ausgelesen wird. Ansonsten muss man bei der Kreditkartengesellschaft die Einwahlnummern für Telefonate aus den USA erfragen. Das Telefonieren über Kreditkarten ist in der Regel nicht günstig. Preiswerter sind Calling-Cards und insbesondere vorausbezahlte Telefonkarten.

Calling-Cards

Das amerikanische Mobilnetz ist ähnlich unübersichtlich wie das im deutschsprachigen Raum. Um kostengünstig nach Deutschland telefonieren zu können, sollte man sich vor der Reise in die USA stets ausgiebig informieren.

Das amerikanische Mobilnetz ist ähnlich unübersichtlich wie das im deutschsprachigen Raum. Um kostengünstig nach Deutschland telefonieren zu können, sollte man sich vor der Reise in die USA stets ausgiebig informieren.

Eine Alternative zu teuren Telefonaten aus Telefonzellen oder Hotelzimmern sind die sog. Calling Cards. Hierbei handelt es sich im Prinzip um einen vor der Reise mit einem Calling-Card-Anbieter abgeschlossenen Vertrag, der dazu berechtigt, über den Anbieter weltweit zu festgelegten Gebühren zu telefonieren. An vielen öffentlichen Orten befinden sich allerdings auch Automaten, die den Kauf von Calling-Cards ermöglichen.

Dazu erhält man eine persönliche Geheimnummer (PIN) sowie die Einwahlnummer(n) für das jeweilige Land, aus dem man telefonieren möchte, mitgeteilt. Alle anfallenden tatsächlichen Telefonkosten werden in der Regel über eine Kreditkarte abgerechnet. Die Calling-Card selbst hat keine Funktion, also keinen Chip o.ä. und muss auch nicht in einen Schlitz der Telefonzelle eingeführt werden. Auf ihr sind lediglich die PIN und ggf. die Einwahlnummer vermerkt. Mit PIN und Einwahlnummer kann man von jedem Telefon aus wählen und braucht die Karte im Grunde dazu nicht.

    Technisch läuft ein Telefongespräch wie folgt ab:
  • Man wählt die Einwahlnummer in den USA (also 1-800-…..). In Hotels ist zum Erreichen einer Amtsleitung meist noch eine 8, manchmal auch eine 9 vorzuwählen!
  • Meist hört man einen kurzen Ansagetext (please enter your authorization code) nach dem man seine PIN auf der Telefontastatur eintippt.
  • Dann wählt man die gewünschte Telefonnummer in den USA, der Heimat oder sonstwo und wird verbunden.

Je nach Calling-Card-Anbieter kann die Reihenfolge auch unterschiedlich sein, also z.B. nach der Einwahlnummer zunächst die gewünschte Telefonnummer und dann die PIN einzugeben sein. Will man mehrere Gespräche hintereinander führen, hält man die Sternchentaste zur Beendigung des Gesprächs ca. 2 Sekunden gedrückt und wählt dann die nächste Nummer. So erspart man sich die nochmalige Einwahlprozedur. Ist das Telefon, das man benutzt, nicht tonwahlfähig, meldet sich ein Operator. Diesem teilt man seine PIN und die gewünschte Telefonnummer mit und wird weiterverbunden.

    Vorteile:
  • Ohne Bargeld kann von jedem Telefon aus gewählt werden.
  • Wer PIN und Einwahlnummer kennt, braucht die Calling-Card selbst nicht mit sich zu führen.
  • Die Gebühren sind häufig günstiger als bei üblichen Festnetzanrufen.
  • Die Telefongebühren werden nachträglich über die Kreditkarte abgerechnet, man erhält einen Abrechnungsbeleg.
  • Viele Calling-Card-Anbieter bieten die Möglichkeit, sich im Zweifel von einem deutschsprachigen Operator betreuen zu lassen.
  • Das Calling-Card-Verfahren ist meist nicht auf die USA beschränkt, sondern man kann die Karte auch zum Telefonieren aus anderen Ländern der Erde benutzen (die Einwahlnummern erfährt man beim Anbieter).
    Nachteile:
  • Wer die PIN kennt, kann auf Ihre Kosten telefonieren. Mit ihr ist daher entsprechend sorgsam umzugehen. Die Telefonnummer zum Sperren des Zugangs bei Verlust oder Diebstahl der Karte sollte man im Reisegepäck haben. Vorsicht ist insbesondere bei öffentlichen Telefonen geboten, bei denen die zuletzt gewählte Telefonnummer wieder aufgerufen werden kann (wurde die PIN zuletzt eingegeben, kann ein nachfolgender Benutzer des Telefons diese “auslesen". In diesem Fall daher stets zum Abschluss der Telefonate eine “Phantasienummer" eingeben!).
  • Die Höhe der anfallenden Telefonkosten ist in der Regel erst bei Belastung der Kreditkarte bekannt.

Anbieter von Calling-Cards gibt es zahlreich, ebenso breit gefächert sind die Kosten. Man sollte sich daher vor der Reise jeweils aktuell neu informieren. Zum Vergleich dient die Internetplatform callingcards.com.

Interessant ist die United World CallingCard, ein Kundenkonto bei der Fa. United World Telecom. Der Kunde telefoniert nach Eröffnung eines Kontos auf Rechnung, abgerechnet wird über eine Kreditkarte. Bezahlt wird, was vertelefoniert wurde (berechnet im 30/6 Sekundentakt). Am Ende des Monats erhält der Kunde einen Einzelgesprächsnachweis, dann wird der Betrag von der Kreditkarte abgebucht. Es gibt keinen Mindestumsatz. Der Telefonpreis pro Minute beträgt von den USA nach Deutschland im Festnetz 7 US-Cent, im Mobil-Netz 35 US-Cent (Stand Juli 2011). Für eine schnelle Durchwahl können Kurzwahlspeicher festgelegt werden, außerdem gibt es die Möglichkeit, ein monatliches Limit einzurichten. Das Konto kann online eingerichtet werden, außerdem werden weitere Einzelheiten auf der Internetseite us-callingcard.info auf deutsch erläutert.

Bei Benutzung öffentlicher Münzfernsprecher wird von fast allen Anbietern bei Wahl einer – prinzipiell kostenfreien – 800er-Nummer eine Benutzungsgebühr von 35 US-Cent pro Anruf verlangt, die in der Regel vom Calling-Card-Anbieter mit berechnet wird. Auch Hotels gehen zunehmend dazu über, für die Anwahl von 800er-Nummern Einwahlgebühren zu erheben (ggf. bei der Rezeption erfragen) und auf die Zimmerrechnung zu setzen. Calling Cards werden daher am günstigsten, weil kostenfrei, von privaten Telefonen aus genutzt. Von den Tarifpreisen her günstiger sind meist die Varianten der Calling-Cards, die sog. Prepaid- oder Telefon-(Phone)-Cards. Ein guter Tarif nach Deutschland sollte bei 20 Cents pro Minute liegen.

Prepaid-/Phone-Cards (Vorkasse-Karten)

Bei der Benutzung von Prepaid-Karten erwirbt der Benutzer ein Guthaben, welches er folgend abtelefonieren kann. Vor allem die Kostenkontrolle ist hier ein großer Vorteil.

Bei der Benutzung von Prepaid-Karten erwirbt der Benutzer ein Guthaben, welches er folgend abtelefonieren kann. Vor allem die Kostenkontrolle ist hier ein großer Vorteil.

Prepaid-Karten funktionieren genau wie die Calling-Cards, haben jedoch ein festes, im Voraus bezahltes Guthaben, das abtelefoniert werden kann (z.B. 20 oder 50 Dollar). Die Karten können über eine Hotline-Nummer – gegen Belastung der Kreditkarte – jederzeit wieder “aufgeladen" werden.

Solche Telefonkarten kann man vor Reiseantritt erwerben. Eine in regelmäßigen Abständen aktualisierte Telefonkarten-Übersicht mit Preisangaben veröffentlicht die Zeitschrift teltarif.de.

    Vorteile:
  • Erwerb, Aufladen und Verwaltung aller Daten ist über das Internet möglich, siehe z.B. http://www.ekit.com;
  • integriert ist eine Voice Mail Box, also ein Anrufbeantworter, auf den Freunde und Bekannte über – kostenlose – Einwahlnummern bei Eingabe der 10stelligen Kontonummer per Tastentelefon Mitteilungen sprechen können, berechnet wird nur das Abhören der Mail Box per Telefon. Wird die Mail Box über das Internet abgehört, entstehen – außer dem Internetzugang – keine zusätzlichen Kosten;
  • alle Transaktionen sowie der aktuelle Kontostand sind über das Internet unter Angabe der 10stelligen Kontonummer und der PIN durch den Karteninhaber nachvollziehbar und überprüfbar;
  • die Benutzerführung im Internet und die Telefonansage erfolgen auf Wunsch grundsätzlich auf deutsch.

Ein weiterer amerikanischer Anbieter ist Reliance Global Call, zu dem uns Erfahrungen aber nicht vorliegen. Derartige Telefonkarten kann man auch in Supermärkten, auf Tankstellen usw. in den USA selbst kaufen.

    Wer sich zum Kauf einer Telefonkarte in den USA entschließt, sollte auf folgende Gesichtspunkte achten und die Vorteile des Wettbewerbs nutzen:
  • Berechtigt die Karte zu internationalen Gesprächen?
  • Gibt es eine Einwahlgebühr für internationale Gespräche, die unabhängig von der Gesprächsdauer erhoben wird, und wie hoch ist sie ("connection surcharge", teilweise mehr als 1 $)?
  • Wie hoch sind die Telefongebühren für Gespräche in das Heimatland (variieren nach Deutschland je nach Anbieter zwischen 5 und 20 Cents und mehr pro Minute)?
  • Gibt es nutzungsunabhängige Zeitgebühren (z.B. einen Festbetrag pro Monat)?
  • Wann erlöschen nicht verbrauchte Guthaben (meist nach 12 Monaten)?
  • Ist die Einwahlnummer kostenlos (1 -800-…)? Ansonsten sind die Einwahlmöglichkeiten regional auf Ortsnetze begrenzt und nicht kostenfrei; hierzu wird auch auf die Ausführungen zu Prepaid-Cards unter dem Stichwort Handy hingewiesen.

Suche von Telefonnummern

Suchmaschinen für Telefonnummern in den USA sind zum Beispiel infobel.com und telefonbuch.com. Für die Suche nach gebührenfreien Telefonnummern (toll free numbers) eignen sich inter800.com und tollfreenumbers.com.

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