Camping in den USA – Willkommen im Campingland

Camping ist in Amerika immer noch sehr beliebt.

Camping ist in Amerika immer noch sehr beliebt. Dabei wird unter diesem Begriff nicht nur das Zelten im Freien, sondern auch – und überwiegend – das Heim auf vier oder mehr Rädern, also das Wohnmobil verstanden (sog. Recreational Vehicle oder kurz RV).

Viele Wohnmobile schleppen einen Kleinwagen oder Jeep hinter sich her – wie man welches Auto am Besten hinter den Camper koppelt, ist ein beliebtes Diskussionsthema der entsprechenden Internet-Newsgroups. Öffentliche und kommerzielle Campingplätze gibt es zahlreich. Jeder Bundesstaat hat entsprechende Listen über das Angebot. Der Campingplatz wird dabei als campground bezeichnet, während die campsite die Stelle angibt, auf der das Zelt aufgestellt bzw. das Wohnmobil abgestellt wird.

Im Camping-Urlaub zu Faulenzen: Eine schöne Vorstellung. Doch damit es nicht dazu kommt, dass sie Wesentliches vergessen, haben wir eine Checkliste für die Camper unter Ihnen erstellt: Checkliste für den Camping-Urlaub in den USA.

Es gibt komfortable Campingplätze mit Duschen, Shops, Waschautomaten, Wasser- und Stromanschlüssen und anderen Annehmlichkeiten (Preise zwischen 20 und 45$ für ein Fahrzeug und zwei Erwachsene pro Nacht) ebenso wie einfache Plätze mit Grundversorgung (5 bis 10 $) (Stand 2003). In einigen Stateparks können Sie auch in der Wildnis kampieren, wenn Sie sich vorher registrieren. Die Bestimmungen variieren stark, so dass vor der Reise genauere Informationen eingeholt werden sollten. Bekanntester überregionaler Campingplatzbetreiber mit mehr als 500 Plätzen in den USA ist KAMPGROUNDS OF AMERICA (KOA). Per Fax kann man kostenlos Informationen anfordern unter folgenden Nummern. Deutschland: 0800 – 8174230, Schweiz: 0800 – 890956, USA und andere Länder +14062459878

Weitere Infos, Bestellungen von Katalogen und Strassenkarten sowie Reservierungen sind auch möglich auf der Website oder per Mail. Zum Camping in Nationalparks gibt es weitere Hinweise auf diesem Teil unserer Homepage.

Wir empfehlen wir Ihnen folgende, sehr lesenswerte Bücher:

Reservierung staatlicher Campingplätze

Camping in den USA

Die USA sind mit über 14.000 Campingplätzen das mit Abstand campingfreundlichste Land der Welt. Neben kommerziellen Campingplätzen wie die größte Kette "Kampgrounds of America", die in allen Bundesstaaten vertreten ist, gibt es viele weitere Campingplätze, die entweder privat geführt werden oder Teil eines Nationalparks sind.

Seit dem 7. Februar 2007 können staatlich betreute Campingplätze (federally managed recreation areas; insbesondere solche, die zum National Park Service, Bureau of Landmanagement, USDA Forest Service, Bureau of Reclamation gehören) bis zu 6 Monate im Voraus online und telefonisch reserviert werden. Dabei kann auch der einzelne Platz auf dem Campinggelände exakt benannt und gebucht werden (specific campsite). Online geht dies unter der Adresse recreation.gov. Telefonisch in der Zeit von 10 Uhr morgens bis Mitternacht (Eastern Standard Time) kostenlos unter der Rufnummer 877-444-6777. Die Internetseite bietet neben Karten und Fotos der Campingplätze auch Informationen zu deren Ausstattung (anemeties) und nahegelegenen touristischen Zielen.

camping-usa.com Listet eine Vielzahl von Campingplätzen in den USA auf, hilft beim Auffinden mit einer interaktiven US-Karte und bietet Links zu den Camping-Informationen von Staats- und Nationalparks. Der Landkartenhersteller Compass hat sich auf Urlaubskarten für Kalifornien spezialisiert, die auch Campingplatz-Infos enthalten. Erste Informationen zu Wohnmobilen (Anmeldung, Auswahl, Einrichtung, Dias, Links, eigene Erfahrungen) auf deutsch bietet dietmar`s homepage.

Alle wesentlichen Informationen über Camping in den USA fasst die Internetseite von about.com zusammen, die unzählige Links zu nahezu allen Bereichen dieses Themas aufweist. Der RV Trips – Trip Planner ist ein Routenplaner für die gesamten USA, allerdings nur für Campingplätze und Händler, die diese Internetseite unterstützen! Ansonsten findet man hier ein Verzeichnis der Camping-Plätze und der RV-Händler: rvtrips.com. Besonders wichtig für Wohnmobil-Reisende sind Verkehrsbeschränkungen durch für Reparaturen gesperrte Straßen usw. Erste Informationen bei der Urlaubsvorbereitung bietet hier die Internetseite der Federal Highway Administration mit National Traffic and Road Closure Information.

Die nächste Füll-Station für Propan-Gas zeigt der Propane Fill Station Locator. Und wo der Abwassertank entleert werden kann, erfährt man bei Fulltiming America auf der Internetseite Public RV Dump Sites. Eine besondere Form des amerikanischen Campens ist das Abstellen von Wohnmobilen auf den Asphalthöfen der Supermarktkette Wal-Mart. Hierüber berichtet Thomas Kleine-Brockhoff in der „Zeit“ in dem Artikel „Westwärts zum Wal-Mart“ vom Januar 2005.

Go Camping America
CampNet America Camping & RV Directory
KOA Campgrounds
RVCamping.com
www.rv-camping.org
Platzreservierung in Nationalparks
Platzreservierung in State Parks und National Forests

camping-channel.de
ADAC Reiseservice

Auswahl des Zeltplatzes

Bei der Auswahl des Zeltplatzes, aber auch bei der Suche nach einer geeigneten Stelle zum Aufstellen des Zeltes, sollte sich der Camper Zeit nehmen. Kleinere falsche Entscheidungen führen andernfalls zu unnötigen Problemen während des Aufenthaltes.

Bei der Auswahl des Zeltplatzes, aber auch bei der Suche nach einer geeigneten Stelle zum Aufstellen des Zeltes, sollte sich der Camper Zeit nehmen. Kleinere falsche Entscheidungen führen andernfalls zu unnötigen Problemen während des Aufenthaltes.

Öffentliche Zeltplätze (public campgrounds) werden von staatlichen Agenturen betrieben und sind hinsichtlich der geltenden Regelungen und Ausstattungen an einheitlichen Standards ausgerichtet. Private Campingplätze sind demgegenüber individueller und unterscheiden sich teilweise sehr voneinander. Als reiner „Zelter“ kommt ggf. ein Campingplatz, auf dem auch Campmobile zugelassen sind, nicht in Betracht: die nachts laufenden Klimaanlagen und Generatoren können sehr störend sein.

Reservierungen

Zur Hauptreisezeit sind Reservierungen (confirmation) sinnvoll. Zum Nachweis bei Ankunft ist eine Reservierungsbestätigung hilfreich, per e-mail oder bei telefonischer Reservierung mittels Reservierungsnummer o.ä. Fragen Sie bereits bei der Reservierung vorsorglich nach Stornierungsmöglichkeiten (cancellation policy), einzuzhaltenden Ankunftszeiten (check-in times) und Besucherregulierungen.

Auswahl des Zelt-Standplatzes

Der eigentliche Zeltplatz auf dem Campingplatz sollte mit Bedacht gewählt werden. Dabei kommt es insbesondere auf die persönlichen Vorlieben an: Entfernungen zu den sanitären Einrichtungen, zu Kochgelegenheiten, Spielplätzen, Müllsammelanlagen, Seen, Flussläufen usw. Generell ist ein hoch gelegener Zeltplatz zu bevorzugen, weil Regenwasser so besser ablaufen kann und nicht in das Zeltinnere eindringt. Der Zelteingang sollte nicht zum Stand der Sonne am Morgen zeigen; andernfalls werden Sie beim Verlassen des Zelts geblendet.

Essen/Kochen/Vorräte

Beim Essen kochen im Zelt besteht die Gefahr, dass eine Flamme oder ein erwärmter Gegenstand die Zeltwand beschädigt. Die angebotenen Grill- und Kochplätze des Campingplatzes sind demgegenüber eine sichere Alternative. Auch sollte man im Zelt nicht essen. Krümel und Essensreste im Zelt sind ein unwiderstehlicher Anreiz für vielerlei Getier, ins Zeltinnere zu gelangen, auch wenn dazu die Zeltplane durchbissen werden muss. Aus dem gleichen Grund sollten Vorräte nur in fest verschließbaren Behältnissen aufbewahrt werden, und zwar am Besten nicht im Zelt sondern im Kofferraum des Autos. Kühltaschen vor dem Zelt beschwert man mit Steinen, um das Eindringen von Getier zu verhindern.

Alles Nahrhafte rund um das Zelt entfaltet magische Anziehungskräfte gegenüber unliebsamen Kreaturen.

Lagerfeuer

Lagerfeuer lassen das Herz eines Campers höher schlagen. Aus Sicherheitsgründen sollte es allerdings nur so groß wie erforderlich sein. Ein Leuchtfeuer ist selten angebracht. Ein Eimer Wasser leistet wertvolle Dienste: zum Eindämmen eines sich ausbreitenden Feuers und – auf jeden Fall – zum Löschen des Feuers bzw. der Glut beim Verlassen der Feuerstelle. Kindern sollte man rechtzeitig klar machen, dass Geröstetes (Toasts, Marshmallows usw.) anfangs sehr heiß sind. Kommt es zu Verbrennungen auf der Haut, sind kühlende und lindernde Medikamente in der Erste-Hilfe-Ausstattung segensreich. Notfalls helfen auch simple Eisstückchen.

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