USA: Mittlerer Westen mit dem Wohnmobil

Die USA üben auf viele eine ungeheure Faszination aus, weshalb das Interesse an Amerikareisen sehr groß ist. Allerdings können solch ferne Reisen kostspielig sein, besonders wenn größere Landstriche der USA besucht werden sollen.

Inhaltsverzeichnis
Black Hills National Forest | Die großen Seen | Landleben mit Kontrastprogramm: Den Brotkorb der Nation besuchen | Wohnmobil in den USA mieten

Vor allem junge Menschen treffen daher häufig die Entscheidung, das Land mit dem Wohnmobil zu erkunden. Auf diesem Weg können sie zu einem vergleichsweise überschaubaren Budget reisen.

Die einzelnen Regionen der USA eignen sich für Wohnmobilurlaub unterschiedlich gut. Eine der mit Abstand schönsten Regionen für Rundreisen ist der Mittlere Westen. Dieses Gebiet, welches auch als das frühere Indianerland bezeichnet wird, ist vor allem für seine weiten Prärielandschaften und großen Farmen bekannt. Zudem gibt es wenige aber dafür sehr große Städte, die starke Kontraste bilden.

Im Camping-Urlaub zu Faulenzen ist eine schöne Vorstellung. Damit es nicht dazu kommt, dass sie Wesentliches vergessen, haben wir eine Checkliste für den Camping-Urlaub in den USA erstellt.

Wer den Mittleren Westen der USA durchqueren möchte, sollte seine Reise im Vorfeld gut planen bzw. die Route zumindest grob festlegen. Für diejenigen, die noch ein wenig Inspiration benötigen, werden nachfolgend drei mögliche Ideen vorgestellt.

Black Hills National Forest

Der Black Hills National Forest ist ein Wald, der über eine Fläche von mehr als 5.000 Quadratkilometern verfügt und zwischen South Dakota und Wyoming liegt. Die Region ist äußerst ländlich, wobei sie allerdings klar vom Wald mit seinen unzähligen Kiefern dominiert wird. Aufgrund der großen Fläche sowie der Tatsache, dass mehr als 8.000 Kilometer Waldstraße durch das Gebiet führen, bietet sich eine Erkundung mittels Wohnmobil geradezu an.

Innerhalb des Black Hills National Forest stoßen Besucher auf insgesamt 30 Campingplätze, die mit einer soliden Infrastruktur aufwarten. Es gibt zahlreiche Wanderwege, sodass es sich anbietet, das Gebiet nicht einfach nur zu durchfahren, sondern immer wieder Stopps einzulegen. Wanderfreunde (Checkliste für den Wander-Urlaub in den USA), Naturfotografen und Angler kommen dort garantiert auf ihre Kosten.

Die großen Seen

Da sich Wohnmobilreisen in den USA einer sehr großen Beliebtheit erfreuen, ist es um Auswahl und Verfügbarkeit an Fahrzeugen gut bestellt.
Da sich Wohnmobilreisen in den USA einer sehr großen Beliebtheit erfreuen, ist es um Auswahl und Verfügbarkeit an Fahrzeugen gut bestellt.

Von den Great Lakes hat jeder schon einmal gehört. Allerdings gibt es nur wenige USA-Besucher, die sich die Seen tatsächlich genau ansehen. Häufig wird lediglich ein Ausflug an die Niagara Fälle unternommen, was jedoch nicht als einziger Ausflugsort eingeplant werden sollte. Die Wasserfälle vermitteln noch lange nicht, wie viel Wasser die Seen tatsächlich beinhalten. Insgesamt warten die Süßwasserseen wie der Huronsee, der Michigansee, der Eriesee sowie der Ontariosee darauf, entdeckt zu werden.

Auch hier kommen Naturfreunde auf ihre Kosten, sie können vor allem dem Wassersport nachgehen und beispielsweise mit dem Kanu fahren. Im Umland empfehlen sich Wanderungen sowie Radtouren.

Landleben mit Kontrastprogramm: Den Brotkorb der Nation besuchen

Der Mittlere Westen wird auch gerne als der Brotkorb der Nation bezeichnet, was schlichtweg den zahlreichen und zugleich enorm großen Getreidefeldern geschuldet ist. Die Region wird nicht nur von Farmen, sondern auch immer wieder von eindrucksvollen Felslandschaften durchzogen.

Wie einleitend bereits angedeutet wurde, finden sich im Mittleren Westen auch einige Großstädte wieder, die deutliche Kontrastpunkte bilden. Eine dieser Städte ist Kansas City. Die Stadt zählt mehr als eine halbe Million Einwohner, die gesamte Metropolregion kommt sogar auf mehr als zwei Millionen Menschen. Auffällig ist vor allem die Skyline der Stadt, die von zahlreichen Wolkenkratzern geprägt wird. Wer die Stadt besuchen möchte, sollte sich rechtzeitig einen guten Stadtführer besorgen, da sich vor Ort unzählige Möglichkeiten auftun. Vor allem das Sprint Center sowie das Crown Center mit seinen Fontänen, sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Wohnmobil in den USA mieten

Da sich Wohnmobilreisen in den USA einer sehr großen Beliebtheit erfreuen, ist es um Auswahl und Verfügbarkeit an Fahrzeugen gut bestellt. Interessenten sollten lediglich bedenken, dass sie sich nicht nach „mobile homes“, sondern nach so genannten „campern“ erkunden – nur Letztere verkörpern das, was im Allgemeinen als Wohnmobil zu verstehen ist.

Bei der Wahl des Modells kommt es vor allem darauf an, welcher Platzbedarf besteht und welcher Komfort gewünscht ist. Die meisten USA-Reisenden entscheiden sich für Alkoven-Modelle oder teilintegrierte Wohnmobile. Wer mehr Komfort wünscht, wählt wiederum einen Wohnwagen mit mehr Luxuriösität, der beispielsweise hinter einen Pickup gespannt wird. Auch diese Kombinationen sind in den USA erhältlich.