27. November 2014

Auf eigene Faust – Mit dem Mietwagen durch die USA

Circa 70 Millionen Touristen zählen die USA Jahr für Jahr. Genervt vom Pauschaltourismus steigen mittlerweile viele Deutsche auf den Mietwagen um.

Circa 70 Millionen Touristen zählen die USA Jahr für Jahr. Genervt vom Pauschaltourismus steigen mittlerweile viele Deutsche auf den Mietwagen um.

70 Millionen Touristen – und es werden immer mehr: Kein Land der Welt verdient so viel Geld mit Touristen wie die USA. Rund 110 Milliarden US-Dollar landen jährlich in den Kassen der amerikanischen Hotels, Reiseunternehmen, Geschäfte und Co. Doch gerade die deutschen Urlauber haben den Pauschaltourismus inzwischen satt und steigen auf einen Mietwagen um. Die unglaubliche Vielfalt des Landes macht dies möglich.

Mietwagen – Worauf sollte man achten?

Der Mietwagenmarkt der USA ist einer der größten und fortschrittlichsten der Welt. Denn die Qualität der amerikanischen Mietwagen ist meist zu loben: Alle haben Automatikschaltung, verfügen über höchste technische Ansprüche, sind gepflegt und sauber. Dennoch gibt es natürlich einige Tipps und Anregungen, die es einem deutlich einfacher machen können. Doch um diese Tipps zusammenzutragen, holten wir uns etwas Know-How ins Boot. Denn wer könnte dazu besser geeignet sein als eine Mitarbeiterin eines der größten Autovermietungsunternehmen Deutschlands, der CarDelMar Autovermietung? Auch wir haben keine Antwort auf diese Frage, weshalb wir uns sehr darüber freuen, dass uns Katrin von CarDelMar all unsere Fragen beantwortete.

  • Mehr ist mehr: Bei der Mietwagenbuchung ist sehr darauf zu achten, ein All-Inclusive-, bzw. Gold-Paket zu buchen. Neben der ersten Tankfüllung sind auch Zusatzfahrer mit drin. Sollten diese nicht mit drin sein, so darf nur derjenige fahren, der den Mietwagen auch tatsächlich gebucht hat. Vor allem bei den großen Distanzen, die es in den USA zu überwinden gilt, ist dies ein Vorteil. Doch auch Glas- und Reifenschäden sind in diesen Paketen meistens mit abgedeckt.
  • An Kreuzungen gilt nicht rechts vor links. Sie werden es kaum glauben. Aber es gilt: Wer zuerst da ist, fährt zuerst. Man muss sich also merken, in welcher Reihenfolge die Autos an der Kreuzung angekommen sind. Bitte beachten Sie die im Vergleich zu den deutschen Regeln deutlich veränderten Verkehrsregeln in den USA.
  • In der Regel sind die Straßen in den USA sehr gut ausgebaut. Doch vor allem in den Nationalparks gibt es viele unbefestigte Straßen. Zwar führen diese oft an schönen Felsformationen vorbei, doch werden eventuelle Schäden hier meist nicht durch die Versicherung abgedeckt. Also: Meiden!
  • Achtung bei Baustellen: In Deutschland kennen wir Baustellenampeln, die in den USA allerdings alles andere als üblich sind. Statt einer Ampel gibt es dort einen Schilderhalter, der den Verkehr reguliert. Manchmal gibt es auch ein Pilot Car, hinter dem sich alle einreihen müssen.
  • In den USA sind die sogenannten Kleinwagen ein wenig größer als uns bekannt. Wir empfehlen, auf gar keinen Fall einen Kleinwagen zu mieten. Warum? Ist man zu zweit unterwegs, so hat man meist auch zwei große Koffer dabei. Nicht zu vergessen sind Besuche in Outlets, bei denen meist noch weiteres Gepäck dazu kommt. Wer mit mehr als drei Personen unterwegs ist, der sollte einen SUV nehmen.
  • Auch sind in den USA die Geschwindigkeitsbegrenzungen andere als in Deutschland. Auf Highways ist die Höchstgeschwindigkeit außerorts 65 oder 70 Meilen pro Stunde, das sind 112 km/h. Auf den Freeways darf man maximal 55 Meilen pro Stunde fahren. Wir empfehlen, die oftmals serienmäßige Speed Control einzuschalten.
  • Achtung bei Schulbussen. Das amerikanische Schulbussystem ist deutlich umfangreicher als das deutsche. Das heißt, dass auch sehr viel mehr Busse unterwegs sind. Wenn ein Schulbus hält und das Stoppzeichen hinten am Bus zu sehen ist, sollte man auf keinen Fall überholen. Auch rund um Schulen gilt: Geschwindigkeitsbegrenzungen beachten. Die Amerikaner kontrollieren dort deutlich öfter als gewohnt.
  • Maut! In den USA ist das Mautsystem deutlich weiter entwickelt als in vielen europäischen Ländern. Es gibt die Möglichkeit, beim Autovermieter ein Gerät zur Mauterfassung und -abrechnung mitzubuchen. Damit können Sie unbegrenzt mautpflichtige Straßen befahren. Allerdings lohnt sich dies in vielen Fällen nicht, da diese Geräte meist um die 150 US-Dollar kosten. Daher: Vorher kalkulieren, welche Straßen man benutzt. Meist ist eine Barzahlung an den Mautstraßen vor Ort günstiger.
  • Wichtig für Ihre USA-Reise mit dem Mietwagen ist auch, dass Sie sich nicht zu viel vornehmen. Besser ist es oftmals, weniger Stationen zu haben und auch mal ein paar Tage zur Entspannung einzuplanen. Mehr als sechs Stunden im Auto sind schwierig auszuhalten und haben dementsprechend wenig mit Urlaub zu tun.

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