29. Juli 2014

Feuer im kalifornischen Yosemite Nationalpark

In Kalifornien erschütterten gestern zwei Brände die Bevölkerung. Der Yosemite Nationalpark fing Feuer und auch im nordkalifornischen Sacramento war die Lage ernst.

Der Yosemite Nationalpark in Kalifornien hat Feuer gefangen. Ursache für die Flammen sind laut offiziellen Angaben Hitze und eine schwere Dürre.

Ironie des Schicksals: Noch vor wenigen Tagen berichteten wir über die anhaltende Dürre im Südwesten der USA. Nun hat es den Yosemite Nationalpark in Kalifornien erwischt. Mehr als 700 Feuerwehrleute haben am gestrigen Montag gegen einen Waldbrand im Eingangsbereich des Yosemite Nationalparks angekämpft. Bis zum Abend (Ortszeit) konnte das Feuer bereits leicht eingedämmt werden. Ein Haus wurde zerstört, mehrere Gemeinden sind evakuiert worden.

Idylle des schönen Nationalparks in Gefahr

Der so wunderschöne Yosemite Nationalpark hat Feuer gefangen. Bis zum Montagabend konnte die Feuerwehr den Brand zumindest leicht eindämmen.

Der so wunderschöne Yosemite Nationalpark hat Feuer gefangen. Bis zum Montagabend konnte die Feuerwehr den Brand zumindest leicht dämmen.

Doch nicht nur die Einheimischen sind die Leidtragenden des Waldbrandes. Auch Touristen sind derzeit stark eingeschränkt. Einige Zufahrtsstraßen zum Nationalpark sind geschlossen, drei Campingplätze mussten sogar gänzlich geschlossen werden. Das Urlaubsparadies in der Sierra Nevada ist derzeit nur im Talgebiet zugänglich. Hier sorgen Granitfelsen und Wasserfälle für einen schönen Ausblick, welcher aber durch dichten Rauch in der Bergregion begleitet wird.

Die schwere Dürre in den USA ist auf den Klimawandel zurückzuführen, der langsam beginnt, der Natur seine Spuren aufzudrücken. Die offiziellen Gründe des Waldbrandes sind Hitze und eine schwere Dürre. In der Region rund um den Yosemite Nationalpark kommt es immer wieder zu schweren Bränden. Erst im Mai war in der Nähe von San Diego ein Feuer ausgebrochen, worauf mehrere zehntausende Menschen ihre Häuser verlassen musste. Ein Mensch starb.

Über zehn Häuser brannten ab

Dass die geographische Lage aufgrund der Dürre sehr gefährlich ist, zeigt ein zweiter Brand im nordkalifornischen Sacramento. Auch hier hat es gestern gebrannt. Nach einem Großeinsatz hatten die mehr als 1.500 Feuerwehrmänner den Brand bis zum Montagabend (Ortszeit) unter Kontrolle. Résumé des Wochenendes: Über zehn Häuser brannten dort ab. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Nach offiziellen Angaben waren rund 1.500 Hektar Land betroffen.

Für alle, die in den nächsten Tagen in den Südwesten der USA reisen, gilt es, sich zu informieren: Der ADAC empfiehlt, beim Veranstalter oder Hotel nachzuhaken. Wer bereits vor Ort ist, solle unbedingt den Anweisungen und Empfehlungen der Behörden folgen.

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