8. Juli 2014

Umfrage: McDonald’s schmeckt den Amerikanern nicht

Bei einer Umfrage der US-amerikanischen Zeitschrift Consumer Report, bei der die Leser 52 Fastfood-Restaurants bewerten sollten, erzielte McDonald's in seiner Kategorie das schlechteste Ergebnis.

Bei einer Umfrage der US-amerikanischen Zeitschrift „Consumer Report“, bei der die Leser 52 Fastfood-Restaurants bewerten sollten, erzielte McDonald’s mit das schlechteste Ergebnis.

Die Zeitschrift „Consumer Report“ gilt in den USA als sehr verlässliche Quelle, wenn es um eine repräsentative Verbrauchermeinung geht. Auch die aktuelle Umfrage enthält 53.745 Leser-Bewertungen. Der „Consumer Report“ bat seine Leser, den Geschmack von Burgern, Hühnchenteilen, Burritos und Sandwiches dementsprechender Läden zu bewerten. Fastfood-Giganten wie McDonald’s, Burger King und Wendys erzielten die schlechtesten Ergebnisse.

In der Umfrage des Magazins wurden die Leser dazu aufgefordert, das Essen der Fastfood-Restaurants auf einer Skala von eins (sehr schlecht) bis zehn (sehr gut) zu bewerten. Dabei schnitt die weltweit größte Fastfood-Kette McDonald’s am schlechtesten ab. Nur 5,8 von 10 möglichen Punkten verteilten die Leser an das Burgerimperium. Diese Punktzahl reichte nur für den 21. und damit den letzten Platz in der Kategorie Burger. Sogar Konkurrent Burger King schnitt besser ab.

In Deutschland hop, in den USA flop

Doch auch Rivale Burger King, der zuletzt aufgrund mangelhafter Hygiene-Bedingungen Schlagzeilen machte, landete mit 6,6 Punkten nicht gerade ein deutlich besseres Ergebnis.

Vor allem die in Deutschland bekannten Ketten schnitten schlecht ab. Nicht nur McDonald’s und Burger King sind Verlierer der Umfrage. Auch Subway wurde mit durchschnittlich 7,2 Punkten der zweitschlechteste Sandwichladen und KFC mit 7,1 Punkten der schlechteste Chicken-Anbieter. Gerade die in Deutschland erfolgreichen Ketten scheinen in den USA also unbeliebt zu sein. Aber auch in Deutschland ist McDonald’s nicht gerade erfolgreich – zumindest nicht zuletzt. In Deutschland verbuchte der Fastfood-Konzern 2013 erstmals seit dem Markteintritt einen Umsatzrückgang. Und in den USA waren die ersten fünf Monate des laufenden Jahres ebenfalls mit einem Umsatzrückgang verbunden.

Qualität schlägt Quantität

Die Umfrageergebnisse der "Consumer Report" erhalten vor allem für die größten Fastfood-Unternehmen alarmierende Signale.

Die Umfrageergebnisse der „Consumer Report“ erhalten vor allem für die größten Fastfood-Unternehmen alarmierende Signale.

Noch im April hatte McDonald’s-Vorstandschef Don Thompson eingeräumt, er sehe Handlungsbedarf beim Service, im Marketing und vor allem bei der Produktpalette. Doch auch die Arbeitsbedingungen wie die niedrigen Löhne sind seit Jahren ein Kritikpunkt am US-Unternehmen. Zwar ist dies ein Problem der gesamten Branche, doch wird der Marktführer gerne dafür verantwortlich gemacht. McDonald’s kommentiert die schwachen Zahlen auf eine sehr allgemeine Art und Weise: „Fortdauernde Herausforderungen auf breiter Front“.

Laut des Magazins „Consumer Report“ essen die US-Amerikaner lieber bei regionalen Unternehmen. Das zeigt zumindest das Ergebnis der Umfrage. Denn bei den Burgern kommen die beiden vornehmlich in Kalifornien aktiven Ketten „The Habit Burger Grill“ und „In-N-Out Burger“ auf die ersten beiden Plätze. Der Gesamtsieger der Umfrage ist die Kette „Portillo’s Hot Dogs“ aus dem Großraum Chicago mit 8,5 von 10 möglichen Punkten.

Eines können die sinkenden Fastfood-Giganten aus der Umfrage des US-Magazins lernen: Bei Fastfood geht es längst nicht mehr nur um Schnelligkeit. Inzwischen ist das Motto „Qualität schlägt Quantität“ allgegenwärtig.

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