US-Airlines lassen nur kleineres Handgepäck zu

Aufregungen bei den Passagieren der US-amerikanischen Fluggesellschaften American Airlines, Delta und United: Alle drei haben kürzlich die erlaubten Maße für Handgepäck geändert.

Von einem auf den anderen Tag änderten die Fluggesellschaften American Airlines, Delta und United die Vorschriften für Handgepäck. Zum Ärgernis vieler Passagiere geschieh dies kurzfristig und ohne langwierige Ankündigung. Den neuen Vorschriften zufolge dürfen die Koffer nur noch maximal 56 Zentimeter lang, 35 Zentimeter breit und 23 Zentimeter hoch sein. Für viele Passagiere heißt das derzeit viel Ärger, so sind die alten Koffer in den USA nun kaum noch zu benutzen. Oder man wechselt einfach die Airline. Denn diese Sparmaßnahme der US-Fluggesellschaften wird von vielen Experten arg infrage gestellt.

Jeder Passagier ist verpflichtet, sich im Vorfeld über die genauen Bestimmungen zu informieren. Laut Gesetz können die Airlines ihre Maßvorgaben für Handgepäck nach Belieben ändern. Die International Air Transport Association (IATA) empfiehlt zwar 56 Zentimeter Länge, 45 Zentimeter Breite und 25 Zentimeter Höhe (inklusive Rollen und Tragegriff). Aber an diese Richtwerte müssen sich die Airlines nicht halten. Lufthansa schreibt 55/40/23 vor, die US-Fluglinien JetBlue und Southwest dagegen 61/41/25.

Auch für deutsche Passagiere ist die Änderung der Maße ein Desaster. Viele hier mit dem Hinweis „entspricht den gängigen Handgepäcksbestimmungen“ verkauften Koffer würden Delta, United und American Airlines in den USA ablehnen. Daher sollten Passagiere vor dem Abflug die genauen Vorgaben ihrer Airline lesen. Die geeignete Quelle dafür sind die jeweiligen Internetseiten der Airlines, welche die aktuellsten Informationen verzeichnen. Im Einzelfall kann es sich sogar lohnen, den Aufpreis zu zahlen, statt sich einen neuen Koffer zuzulegen. Denn Koffer mit denen von den US-Fluggesellschaften American Airlines, Delta und United geforderten Maßen von 56/35/23 sind schwierig zu finden.