17. Juni 2014

USA will Einreiseprozedur für Touristen beschleunigen

Jetzt möchte US-Präsident Barack Obama den Wartezeiten bei der USA-Einreise an den Kragen: Die oft sehr langen Schlangen an den Einreiseschaltern der Flughäfen sollen verkürzt werden.

Jetzt möchte US-Präsident Barack Obama den Wartezeiten bei der USA-Einreise an den Kragen: Die oft sehr langen Schlangen an den Einreiseschaltern der Flughäfen sollen verkürzt werden.

US-Präsident Obama wird die Handelsministerin Penny Pritzker und den Heimatschutzminister Jeh Johnson in Kürze damit beauftragen, die Einreise in die USA zu verbessern. Dies gab das Weiße Haus in Washington bekannt. Die Einreise soll vor allem an den 15 US-Flughäfen mit den meisten ausländischen Reisenden an Geschwindigkeit gewinnen. Derzeit benötigt ein Einreisender häufig mehr als eine Stunde für die Formalitäten. Dafür verantwortlich sind Sicherheitschecks, die nach den Terroranschlägen vom 11. September 2011 deutlich umfangreicher wurden. So werden zum Beispiel digitale Fingerabdrücke und ein Foto bei einem U.S. Customs and Border Protection Officer genommen. Nun allerdings will Barack Obama die automatische Abfertigung einführen und peilt eine Wartezeit von 15 Minuten an. Dies könnte vielen Menschen Zeit und Nerven sparen.

Bereits Anfang 2012 kündigte der US-Präsident an, das weltweite Reiseziel Nummer Eins zu werden, dafür muss Frankreich überholt werden. Im Jahr 2021 sollen Obamas Vorstellungen nach jährlich 100 Millionen Menschen in die USA reisen. 2013 sollen es 70 Millionen gewesen sein. Rund acht Millionen Arbeitsplätze in den USA hängen laut Regierungsangaben vom Tourismus ab. Die derzeitigen hohen Wartezeiten bei der Einreise sind sogar für viele ein Grund dafür, nicht wieder in die USA zu reisen. Eine Umfrage der US Travel Association hat ergeben: Zwei Drittel der Befragten sagen, dass sie wegen der Probleme bei der Einreise in den kommenden Jahren nicht wieder in die USA kommen werden. 43 Prozent würden Freunden und Verwandten sogar abraten, überhaupt in die Vereinigten Staaten zu reisen. „Es ist ganz einfach: Wenn wir nichts unternehmen, gehen die Touristen in andere Länder, wo es schneller geht„, sagte Roger Dow, Chef der US Travel Association.

Eine Studie der internationalen Beratung IXP Visas ergab, dass Vielreisende die Einreise in die USA als problematisch erleben: Am einschüchterndsten empfunden wurden die USA (22 Prozent), gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten (12 Prozent) und Mexiko (9 Prozent).

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