10. September 2014

Waldbrände im Yosemite-Nationalpark wüten weiter

Weiterhin wütet das Feuer im Yosemite-Nationalpark. Am Montag mussten circa 100 Wanderer mit einem Hubschrauber in Sicherheit gebracht werden.

Weiterhin wütet das Feuer im Yosemite-Nationalpark. Am Montag mussten circa 100 Wanderer mit einem Hubschrauber in Sicherheit gebracht werden.

Schon am 29. Juli berichteten wir über Waldbrände im kalifornischen Yosemite Nationalpark. Nun, über zwei Monate später, wütet das Feuer dort immer noch. Am Montag wurden rund 100 Wanderer per Hubschrauber gerettet, als die Flammen nahe des berühmten Half-Dome-Berges auf 2.000 Meter Höhe ausgebrochen waren. Wie die Parkverwaltung mitteilte, wurde bei der ungewöhnlichen Rettungsaktion niemand verletzt. 330 Feuerwehrleute sind im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Bis Montag hatten die Flammen im Yosemite-Nationalpark bereits rund sechseinhalb Quadratkilometer Wald zerstört.

Wind und steigende Temperaturen entfachten Brand erneut

Für die etwa 25 Kilometer Wegstrecke und circa 1.500 Höhenmeter des Half-Dome-Berges benötigen geübte Wanderer acht bis zwölf Stunden.

Für die etwa 25 Kilometer Wegstrecke und circa 1.500 Höhenmeter des Half-Dome-Berges benötigen geübte Wanderer acht bis zwölf Stunden.

Der Half-Dome-Berg ist für Wanderer Jahr für Jahr ein beliebtes Ziel. Mit seinen 2.693 Metern Höhe und den vielen Wegen ist er ideal für eine Wanderung. Vor allem für seine steilen Granitwände und die tosenden Wasserfälle ist der Half Dome bekannt. Das Yosemite-Tal lockt jährlich mehr als drei Millionen Besucher aus aller Welt an. Nach dem erneuten Brand wurden nun mehrere Wanderwege rund um den Half Dome vorübergehend gesperrt.

Seit längerem leidet der Küstenstaat Kalifornien unter einer Dürreperiode. Der Brand im Juli war, wie die „Los Angeles Times“ berichtet, wohl zwischen dem Half-Dome-Berg und dem Little Yosemite Valley ausgebrochen. Da von dem Brand wohl kaum Gefahr ausging, ließ die Parkverwaltung das Feuer kontrolliert abbrennen. Jedoch seien am Sonntag starker Wind aufgekommen und die Temperaturen gestiegen, was die Situation verschlechterte.

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