10. Juni 2015

Auslandsjahr in den USA: Hier werden Träume wahr

Möchte man selbst einmal in den Genuss des 'American Way of Life' kommen, gibt es keinen besseren Weg als ein Auslandsjahr in den USA zu verbringen.

Amerika – Land der Unbegrenzten Möglichkeiten und der Gegensätze. Kaum ein anderes Land hat so eine anziehende, magische Wirkung wie die USA. Möchte man selbst einmal in den Genuss des „American Way of Life“ kommen, gibt es keinen besseren Weg als ein Auslandsjahr in den USA zu verbringen.

Die magische Wirkung, welche man in den USA spüren kann, liegt nicht nur an den berühmten Metropolen wie New York und Los Angeles, sondern auch an den unzähligen Sehenswürdigkeiten, Events und Naturschönheiten wie dem Grand Canyon, den Niagara Fällen und dem Yellowstone-Nationalpark.

Der Begriff “Auslandsjahr“ bezeichnet im Grunde nichts anderes als einen längeren Auslandsaufenthalt, den man, je nach Wunsch, in einem oder auch in mehreren Gastländern verbringen kann. Wie gesagt muss ein Auslandsjahr nicht zwingend ein ganzes Jahr dauern, denn auch ein kürzerer Aufenthalt, der nur weniger Monate dauert, fällt unter diese Bezeichnung. Zu den beliebtesten Zielen für ein Auslandsjahr zählen vor allem englischsprachige Länder – die USA steht dabei schon seit mehreren Jahren unangefochten auf Platz 1. Besonders beliebt sind hier vor allem die Großstädte New York, San Francisco, Boston und Chicago.

Vorteile eines Auslandsjahres

Wer sich für einen längeren Auslandsaufenthalt in den USA entscheidet, erlebt mehr als ein Tourist! Durch ein Auslandsjahr hat man die einmalige Möglichkeit, Land und Leute kennenzulernen und richtig in die Kultur einzutauchen. Gleichzeitig bringt ein längerer Auslandsaufenthalt in den Vereinigten Staaten auch zahlreiche weitere Vorteile:

  • Man sammelt wertvolle Auslandserfahrungen und kann neue Städte erkunden und unterschiedliche Kulturen kennenlernen
  • Durch einen längeren Aufenthalt, kann man die eigenen Fremdsprachkenntnisse perfektionieren
  • Da man während des Auslandsjahres auf sich alleine gestellt ist, kann man die eigene Persönlichkeit stärken und gewinnt an Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit
  • Man schließt neue, internationale Freundschaften und knüpft wertvolle Kontakte
  • Wer sich dafür entscheidet, während des Auslandsjahres zu arbeiten, erwirbt Arbeitserfahrung im Ausland, welche sich besonders im Lebenslauf gut macht
  • Auch andere wertvolle Kenntnisse und Fähigkeiten, wie bspw. interkulturelle Kompetenzen und Soft Skills (dazu gehören Anpassungsfähigkeit, Teamarbeit etc.), können durch einen Auslandsaufenthalt erworben werden und die beruflichen Chancen verbessern

Möglichkeiten für ein Auslandsjahr in den USA

'Work and Travel" ist eine der Möglichkeiten für ein Auslandsjahr in den USA.

‚Work and Travel“ ist eine der Möglichkeiten für ein Auslandsjahr in den USA.

Die Möglichkeiten für einen längeren Auslandsaufenthalt sind vielzählig und generell ist für jeden etwas dabei. Beliebt sind vor allem die Klassiker „Auslandspraktikum“ und „Auslandsstudium“. Doch auch andere Varianten des Auslandsjahres, wie beispielsweise Sprachreisen, Work and Travel, Au Pair und Freiwilligenarbeit sind gefragt.

Natürlich lassen sich die verschiedenen Möglichkeiten auch miteinander kombinieren und somit sind einem Auslandsaufenthalt in Amerika wahrlich keine Grenzen gesetzt!

  1. Auslandspraktikum: Ein Praktikum im Ausland bietet die einmalige Chance, in eine oder auch mehrere Berufszweige reinzuschnuppern. Beliebt ist diese Option vor allem bei Abiturienten oder Studenten mit einem Bachelor-Abschluss, die ihren Lebenslauf durch Berufserfahrung im Ausland und Zusatzqualifikationen verbessern möchten.
  2. Auslandsstudium: Will man sich fortbilden, eignet sich ein Studium im Ausland besonders gut. Oftmals muss man dafür jedoch schon an einer Universität eingeschrieben sein und erfolgreich das erste Studienjahr in Deutschland abgeschlossen haben. Attraktiv erscheinen die Studienprogramme in den USA vor allem, weil sie ein unkompliziertes und kurzfristiges Bewerbungsverfahren haben und eine große Kurswahl anbieten.
  3. Sprachreisen: Das Prinzip von Sprachreisen ist, dass man eine Sprache am besten dort lernt, wo sie gesprochen wird. Wer länger im Ausland verweilt und seinen Auslandsaufenthalt mit einem Sprachkurs kombiniert, erzielt besonders große Lernerfolge. Viele Sprachschüler wohnen während ihrer Sprachreise bei einer Gastfamilie, wo sie das Gelernte gleich im Alltag anwenden können und besser mit der Kultur und den Gepflogenheiten des Landes vertraut werden.
  4. Work and Travel: Diese Option verbindet Reisen mit zahlreichen Kurzzeit-Jobs, mit denen man sich den Auslandsaufenthalt finanziert. Die meisten Work and Travel Jobs, die in den USA zu finden sind, sind in den Bereichen Gastronomie, Tourismus oder auch im kulturellen Bereich. Wichtig: Im Gegensatz zu Australien und Kanada gibt es für die USA jedoch kein Working-Holiday-Visum und man kann auch nicht das „klassische“ Work & Travel machen. Mit einem J1-Visum hat man aber die Möglichkeit, Sommerjobs in den USA zu machen und sich so die Reise zu finanzieren.
  5. Au Pair: Ein Au-Pair-Aufenthalt in den USA eignet sich vor allem für junge Erwachsene zwischen 18 und 26 Jahren. Obwohl weibliche Au Pairs deutlich in der Mehrheit sind, arbeiten auch einige Männer in diesem Bereich, allerdings müssen diese höhere Voraussetzungen erfüllen. Als Au Pair lebt man während des Auslandsjahres bei einer Gastfamilie und kümmert sich dort um die Kinderbetreuung. Im Gegenzug erhält man ein kleines Taschengeld. Im Anschluss an das Au-Pair-Jahr besteht zudem die Möglichkeit, für einen Monat zu reisen.
  6. Freiwilligenarbeit: Möchte man sich für ehrenamtliche Arbeit in sozialen oder ökologischen Bereichen (wie z.B. Umweltschutz, Kinderbetreuung, Sozialarbeit) engagieren, ist Freiwilligenarbeit ideal. Geld verdient man dabei zwar nicht, aber Freiwilligenarbeit erlaubt den Teilnehmer, sich beruflich zu orientieren, etwas Gutes zu leisten und nebenbei ein neues Land zu erkunden.

Hat man endlich die schwere Entscheidung getroffen, wie man das Auslandsjahr in den USA verbringen möchte, stellt sich schon die nächste Frage: Wie organisiert man die Reise am besten? Ist es lohnenswert, auf eine professionelle Organisation zurückzugreifen oder kann man das eigene Auslandsjahr auch selber planen?

Selbstständig oder mit Hilfe einer Organisation in die USA?

Die Planung des Aufenthaltes ist das A und O des Auslandsjahres. Daher ist es besonders nützlich, die Planung an professionelle Organisationen weiterzugeben.

Die Planung des Aufenthaltes ist das A und O des Auslandsjahres. Daher ist es besonders nützlich, die Planung an professionelle Organisationen weiterzugeben.

Grundsätzlich haben beide Optionen Vor- und Nachteile. Entscheidet man sich dafür, das Auslandsjahr in den USA selbst zu organisieren, braucht dies viel Planung: Angefangen von der Unterkunft und Flugbuchung, bis hin zur Auslandskrankenversicherung, der Jobsuche, der Eröffnung eines ausländischen Kontos und natürlich auch der Beschaffung eines gültigen Visums. Für Work and Travel und Au Pair benötigt man das sogenannte J1-Visum, das rechtzeitig beantragt werden sollte und wofür man auch schon eine Gastfamilie oder einen Summer Job vorweisen muss. Will man in den USA studieren, sollte man sich schon mindestens ein Jahr vorher bei verschiedenen US-Universitäten bewerben und eine Zusage erhalten, da man nur so über die Uni ein Studentenvisum gesponsert bekommt. Hält man sich dagegen weniger als 90 Tage in den USA auf, benötigt man kein Visum, sondern nur einen gültigen biometrischen Reisepass. Es ist also grundsätzlich nicht unmöglich, den eigenen Auslandsaufenthalt selbst zu organisieren, es benötigt jedoch viel Zeit und eine gründliche Planung.

Weitaus einfacher ist es, das Auslandsjahr durch eine professionelle Organisation (wie z.B. EF Education First) planen zu lassen. Der Veranstalter klärt schon vor der Abreise alle wichtigen Formalitäten (wie Versicherung, Unterkunft und eben auch Visa). Dadurch, wird auch wirklich nichts vergessen, was einem nicht nur mehr Sicherheit gibt, sondern auch noch jede Menge Zeit und Nerven spart. Zudem bieten die meisten Organisationen einen umfassenden Reiseservice vor Ort an. Sollte man also Probleme mit der Unterkunft oder der Arbeitsstelle bekommen oder auch mal krank werden, hat man durch den Veranstalter einen direkten Ansprechpartner, der helfen kann. Zudem lassen sich einige Auslandsaufenthalte nur über Veranstalter organisieren. Dazu gehören unter anderem auch Au-Pair-Aufenthalte, da für die Einreise in die USA das J1-Visum benötigt wird, welches für Au Pair nur über Agenturen verteilt wird.

Förderungsmöglichkeiten

In Deutschland gibt es derzeit verschieden Möglichkeit, eine Förderung für das Auslandsjahr in den Vereinigten Staaten zu beantragen. Möchte man ein Auslandsstudium oder auch Praktika absolvieren, sollte man sich zuerst an den DAAD wenden. Dieser vergibt jährlich zahlreiche Teil- sowie Vollstipendien für die verschiedensten Fachrichtungen und akademischen Grade. Sucht man nach einer Förderung für Freiwilligenarbeit in den USA, können verschiedene Organisationen, wie z.B. der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD) weiterhelfen. Der IJFD fördert seit 2011 junge Freiwillige durch erhebliche Zuschüsse vom Bundesfamilienministerium, die für Reisekosten, Unterkunft, Versicherungen und Taschengeld genutzt werden können. Auch für Sprachreisen und Work-and-Travel-Programme lohnt es sich, nach Stipendien bei privaten Organisationen zu recherchieren. Diese offerieren oftmals Teil- und Vollzeit-Stipendien für ihre Produkte.

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