Flugreisen: E-Zigaretten müssen ins Handgepäck

Wie die Internationale Luftfahrtorganisation bekanntgab, sind E-Zigaretten im aufgegebenen Gepäck auf Flugreisen ab sofort verboten. Grund ist die Brandgefahr.

Wie die Internationale Luftfahrtorganisation bekanntgab, sind E-Zigaretten im aufgegebenen Gepäck auf Flugreisen ab sofort verboten. Grund ist die Brandgefahr.

„Mehrere Vorfälle wurden bekannt, bei denen sich die Heizelemente irrtümlich einschalteten und so Brände im Gepäck verursachten“, sagte der Ratspräsident der Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), Olumuyiwa Benard Aliu. Damit dies in Zukunft nicht mehr passieren kann, hat die in Kanda ansässige ICAO die Mitnahme von E-Zigaretten im aufgegebenen Gepäck ab sofort verboten. Wer seine E-Zigarette dennoch mitnehmen möchte, der kann sie im Handgepäck transportieren.

Fluggesellschaften verfassten eigene Regeln

Sollten sich die Heizelemente einer E-Zigarette in der Kabine entzünden, so könnte man einfacher darauf reagieren. Einige Fluggesellschaften haben die Regeln bezüglich der Mitnahme von E-Zigaretten bereits eigens angepasst. Von der ICAO gab es lediglich eine Empfehlung dafür, die am Ende des letzten Jahres abgegeben wurde. Der Konsum von E-Zigaretten ist, genau wie bei normalen Zigaretten, bei den meisten Fluggesellschaften nicht gestattet. Auch das Aufladen der E-Zigaretten im Flugzeug ist fortan untersagt.