4. Mai 2015

„New York Times“ macht Millionenverlust

Im ersten Quartal des laufenden Jahres machte die New York Times, die wichtigste Tageszeitung der USA, erheblichen Verlust. Fast 15 Millionen Dollar stehen unterm Strich.

Im ersten Quartal des laufenden Jahres machte die „New York Times“, die wichtigste Tageszeitung der USA, erheblichen Verlust. Fast 15 Millionen Dollar stehen unterm Strich.

Die wichtigste Tageszeitung der USA wankt. Im ersten Quartal des Jahres machte die „New York Times“ fast 15 Millionen US-Dollar Verlust. Die 1851 gegründete Tageszeitung konzentriert sich seit geraumer Zeit auf den digitalen Markt, in dem die Einnahmen immerhin um elf Prozent stiegen. Wie der Verlag mitteilte, gingen die Erlöse im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent auf 384,2 Millionen US-Dollar (342,6 Millionen Euro) zurück.

Im Vorjahr hatte es noch einen Überschuss von 1,7 Millionen Dollar gegeben. Weil der Print-Markt für Werbekunden immer uninteressanter wird, brechen immer mehr Print-Anzeigen weg. Daher schrumpften die Werbeerlöse um 5,8 Prozent auf 149,9 Millionen Dollar.

Stellen im Offline-Bereich werden gestrichen

Zwar stehen unter dem Strich 14,3 Millionen US-Dollar im ersten Quartal, jedoch legten die im Internet erzielten Einnahmen um elf Prozent zu. Verlagschef Mark Thompson freute sich über die Erfolge im Digital-Geschäft und sprach von einem „soliden Start ins neue Jahr„. Auch die Zahl der Online-Abos stieg von 47.000 auf 957.000. So wie es viele andere Zeitungen in den USA machen, verlegt auch die „New York Times“ ihren Schwerpunkt in den Online-Bereich.

Bereits im Oktober hatte Thompson angekündigt, etwa 100 Stellen im Offline-Bereich zu streichen. Das sind ungefähr 7,5 Prozent der Belegschaft.

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