12. Oktober 2015

US-Behörde genehmigt Porno-Dreh an Schule

Ein Pornofilm, der Nacktszenen auf einem Schulparkplatz in Los Angeles zeigt, sorgt für Aufregung. Nachdem der Fall öffentlich wurde, haben die Behörden nun sämtliche Filmaufnahmen auf Schulgeländen verboten.

Ein Pornofilm, der Nacktszenen auf einem Schulparkplatz in Los Angeles zeigt, sorgt für Aufregung. Nachdem der Fall öffentlich wurde, haben die Behörden nun sämtliche Filmaufnahmen auf Schulgeländen verboten.

Amerika – Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dass dies mehr als nur ein Slogan ist, zeigt folgender Fall: Auf einem Schulparkplatz in Los Angeles wurde ein Porno gedreht. Es wird noch besser: Die Schulbehörde genehmigte das Ganze sogar. Nun gab die Behörde an, von den Produzenten in die Irre geführt worden zu sein.

Wie der Lokalsender NBC4 bekanntgab, wurde der 2012 veröffentlichte Pornofilm „Revenge of the Petites“ (Rache der Kleinen) an der Alexander Hamilton High School in Los Angeles gedreht. Genauer ausgedrückt, soll dort eine „Autowasch-Szene“ entstanden sein. Was sicherlich die wenigstens wussten ist, dass die Einnahmen, welche die Schulbehörde von Los Angeles aus verschiedensten Dreharbeiten generiert, sehr beträchtlich sind. Berichten zufolge soll die Genehmigung von Dreharbeiten in den vergangenen fünf Jahren circa zehn Millionen US-Dollar eingespielt haben.

Alle Filmaufnahmen auf Schulgeländen des Bezirks verboten

Fassen wir zusammen: Schulen, bzw. die zuständige Behörde der US-Westküstenstadt, erhalten Geld für den Dreh eines Pornos auf ihrem Gelände. Natürlich nicht nur für Pornos, sondern auch für ganz harmlose Filme. Nachdem der aktuelle Porno-Skandal öffentlich wurde, haben die zuständigen Behörden sämtliche Filmaufnahmen auf Schulgeländen des Bezirks verboten. „Es ist wichtig, dass wir sicherstellen, dass Lehre und Lernen nicht gestört werden, und dass alle Filmaktivitäten für unsere Schulen angemessen sind“ , erklärte der Chef der Schulbehörde von Los Angeles, Ramon Cortines.

Wie die Schulbehörde nun mitteilte, sei sie von den Produzenten in die Irre geführt worden. Natürlich, so heißt es weiter, sei die Genehmigung niemals erteilt worden, wenn die Behörde gewusst hätte, dass es sich um einen Pornofilm handelt. In Deutschland ist seit Jahren bekannt, dass viele Schulen finanzielle Probleme haben. Vielleicht haben wir hier eine neue Einnahmequelle?

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