USA verbieten E-Zigaretten im Fluggepäck

Bereits im Juli wurden E-Zigaretten auf Flugreisen von der Internationalen Luftfahrtorganisation ins Handgepäck verbannt. Nun passt das amerikanische Verkehrsministerium die nationalen Regelungen an.

Bereits im Juli wurden E-Zigaretten auf Flugreisen von der Internationalen Luftfahrtorganisation ins Handgepäck verbannt. Nun passt das amerikanische Verkehrsministerium die nationalen Regelungen an.

Wie die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) im Juli bekanntgab, wurden E-Zigaretten im aufgegebenen Gepäck auf Flugreisen verboten. Die elektronischen Zigaretten müssen seitdem ins Handgepäck. Als Grund nannte die ICAO die von den E-Zigaretten ausgehende Brandgefahr. Die ICAO-Regelung wurde nun vom amerikanischen Verkehrsministerium unterstrichen: Fluggäste in den USA dürfen keine E-Zigaretten mehr in ihrem aufgegebenen Gepäck transportieren. Auch das „United States Department of Transportation“ schätzt die Brandgefahr als zu hoch ein.

Seit 2009 gab es auf US-Flügen 26 Brände

Zwar dürfen die E-Zigaretten im Handgepäck transportiert werden, doch muss jeder Raucher auf den gewünschten Genuss verzichten: Das Laden von E-Zigaretten an Bord ist ebenso verboten wie das Rauchen der elektronischen Zigaretten. Seit 2009 gab es auf US-Flügen 26 Brände, welche durch E-Zigaretten im Gepäck ausgelöst wurden. Es gab bereits einen Fall, der zur Evakuierung des Flugzeugs führte – ein Brand im Gepäckabteil sorgte für großes Chaos.

Schuld an dem Dilemma sind allerdings nicht die E-Zigaretten selber, sondern die Lithium-Ionen-Batterien. Deshalb sind auch andere batteriebetriebene Geräte vom neuen Verbot betroffen.