25. Oktober 2015

USA-Visum: Vorsicht vor Abzock-Webseiten

Das US-Außenministerium warnt derzeit vor Abzocker-Webseiten, die Esta- und Visa-Dienste anbieten. Vor allem bei inoffiziellen Webseiten, die gegen Bezahlung die Formalitäten abwickeln, ist Vorsicht geboten.

Das US-Außenministerium warnt derzeit vor Abzocker-Webseiten, die Esta- und Visa-Dienste anbieten. Vor allem bei inoffiziellen Webseiten, die gegen Bezahlung die Formalitäten abwickeln, ist Vorsicht geboten.

Bei der Einreise in die USA benötigen deutsche Staatsbürger ein Visum, bzw. eine elektronische Einreisegenehmigung (ESTA). Das US-amerikanische Außenministerium warnt derzeit vor Abzocker-Webseiten. Vor allem bei inoffiziellen Webseiten, die gegen Bezahlung alle notwendigen Formalitäten klären wollen, ist Vorsicht geboten.

Wir empfehlen, …

… die Einreiseerlaubnis ESTA nur über die offizielle Website des Heimatschutzministeriums zu beantragen. Die US-Botschaft in Berlin informiert außerdem darüber, dass manche Seiten Gebühren für Formulare und Informationen zu Einwanderungsanträgen erheben, die auf dem offiziellen Wege kostenlos zu bekommen sind:

„VWP-Reisende sollten sich darüber im Klaren sein, dass nicht ordnungsgemäß zugelassene Drittanbieter Websites ins Internet stellen, die für Informationen im Zusammenhang mit ESTA und für das Einreichen von Anträgen im Namen von VWP-Reisenden eine Gebühr erheben. Diese Gewerbeunternehmen werden weder von dem US-Ministerium für Innere Sicherheit (Department of Homeland Security, DHS) oder von der US-Regierung unterstützt, noch sind diese Behörden hiermit assoziiert oder auf irgendeine Weise verbunden.

Die Nutzung eines privaten Dienstleistungsanbieters zur Beantragung der Reisegenehmigung über ESTA führt zu keiner Beschleunigung der Erteilung einer Reisegenehmigung.“

Die viel größere Gefahr ist allerdings, dass auf inoffiziellen Webseiten oftmals Geld für Dienstleistungen bezahlt wird, die der vermeintliche Kunde niemals zu Gesicht bekommt.

Woran ist zu erkennen, ob Sie Vorsicht walten lassen sollten?

Ganz einfach: Während offizielle Websites der US-Regierung immer auf „.gov“ enden, sind fragwürdige Seiten eher mit der Endung „.com“, oder „.org“ belegt. Das US-Außenministerium rät, grundsätzlich „zurückhaltend“ auf Unternehmen zu reagieren, die ihre „Hilfe“ bei der Beantragung eines Visums anbieten.

Die elektronische Einreiserlaubnis (Esta) kostet 14 US-Dollar (circa 12,50 Euro) und ist für zwei Jahre gültig. Touristische und berufliche Aufenthalte von bis zu 90 Tagen sind mit der Erteilung der elektronischen Einreiseerlaubnis genehmigt. In anderen Fällen, wie zum Beispiel dem Au-Pair-Besuch, einem Studienaustausch oder bei der Arbeitsaufnahme, müssen deutsche Staatsbürger ein Visum beantragen.

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