9. November 2016

Donald Trump wird 45. US-Präsident

Jetzt ist es entschieden: Donald Trump wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und löst Barack Obama ab. Damit hat sich der 70-jährige Republikaner gegen Hillary Clinton durchgesetzt.

Jetzt ist es entschieden: Donald Trump wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und löst Barack Obama ab. Damit hat sich der 70-jährige Republikaner gegen Hillary Clinton durchgesetzt. blog1600penn.com mit dem Abgesang zur US-Wahl 2016.

Hillary Clinton ist die Personifizierung US-amerikanischer Politik. Ein Leben lang hat sich die 69-Jährige in den Dienst der USA gestellt. Am 8. November 2016 wollte sie nun ihre Karriere krönen, die erste weibliche Präsidentin der Vereinigten Staaten werden. Alles war vorbereitet. In Anlehnung an die oft verbreitete Auffassung der ungleichen Karrieremöglichkeiten für Frauen fand die demokratische Wahlkampfparty in einem Gebäude mit gläserner Decke statt. Clinton wollte diese endgültig aufbrechen, Vorbild für alle, vor allem für Mädchen, sein.

Doch es kam anders. Das geplante Feuerwerk wurde hellseherisch schon am Tag vor der Präsidentschaftswahl abgesagt. Es folgte ein politisches Erdbeben, dass wenige Experten vorhersahen: Der politische Neuling und Immobilienmogul Donald Trump wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und zieht damit in das Weiße Haus ein.

Republikaner mächtig wie kaum zuvor

Zu wenig Enthusiasmus? Vielleicht war dies einer der Gründe für das Scheitern von Hillary Clinton.

Zu wenig Enthusiasmus? Vielleicht war dies einer der Gründe für das Scheitern von Hillary Clinton.

Nach acht Jahren Barack Obama haben Republikaner somit das Weiße Haus zurückerobert. Die Grand Old Party kontrolliert zudem beide Kammern im Kongress. Zuletzt war die Partei Abraham Lincolns 1928 so mächtig. Bei einer insgesamt zurückgegangenen Wahlbeteiligung, nahezu nur jeder Zweite gab seine Stimme ab, konnte Trump am besten sein Wählerklientel mobilisieren. Verlor das republikanische Präsidentschaftsticket im Vergleich zur Präsidentschaftswahl 2012 nur 1,9 Millionen Stimmen, brach das Vertrauen in Demokraten ein. 6,8 Millionen weniger Menschen entschieden sich für Clinton als vier Jahre zuvor für Präsident Obama.

Clinton hatte es im gesamten Wahlkampf nicht vermocht, Enthusiasmus für ihre Kampagne zu entfachen. Selbst bei der Wählergruppe der Frauen konnte sie gerade einmal Obamas Vorsprung um einen Prozentpunkt ausbauen. Hillaryland fehlte es zudem an einer Vision für die Vereinigten Staaten. Alleine der negative Wahlkampf gegen Trump reichte den US-Amerikanern nicht aus. Trump hingegen schaffte es sein Klientel mit deutlicher Kritik am Establishment an die Wahlurnen zu bewegen.

Amerikaner wählten den Wandel

Daraus resultierten schon nahezu sensationelle Ergebnisse im Rust Belt, der ältesten und größten Industrieregion der USA. Arbeitslosigkeit und der Wandel durch Globalisierung hievte Trump zu Siegen in Wisconsin sowie in den Swing States Ohio und Pennsylvania. Das Duell der zwei unbeliebtesten Präsidentschaftskandidaten seit Beginn der Umfrageaufzeichnungen entschied der Kandidat für sich, der für einen grundlegenden Wandel in Washington D.C. steht. Für 70 Prozent der Wähler war dies entscheidend.

Mit der Niederlage Hillary Clintons endet nun eine politische Ära. Für den 70-jährigen Donald Trump hingegen beginnt die Karriere in der Politik erst. Am 20. Januar 2017 wird Trump in das Präsidentenamt eingeführt.

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