27. Juli 2016

New York mit extra langsamen „Pokèmon Go“-Taxis

Der Hype des Anfang Juli gestarteten Spiels „Pokèmon Go“ ist auch in New York City angekommen. Dort fahren jetzt extra langsame „Pokèmon Go“-Taxis, welche die Spieler durch die Weltmetropole kutschieren.

Der Hype des Anfang Juli gestarteten Spiels „Pokèmon Go“ ist auch in New York City angekommen. Dort fahren jetzt extra langsame „Pokèmon Go“-Taxis, welche die Spieler durch die Weltmetropole kutschieren.

Bereits in den ersten Wochen nach dem Start der App „Pokèmon Go“ hat sich der Marktwert von Nintendo verdoppelt: Von 20 auf rund 40 Milliarden US-Dollar. Dabei wurde das Spiel, welches einen weltweiten Hype auslöste, nicht mal mehr von Nintendo programmiert. Vielmehr entstand es aus einer Zusammenarbeit der Nintendo-Tochter „Pokémon Company“ und des von Google gegründeten Startups „Niantic“. Beide Unternehmen machen sich dank der ausgebrochenen Hysterie kräftig die Taschen voll. Nach Schätzungen des App-Trackings- und Informationsunternehmens „Sensor Tower“ hat „Pokémon Go“ bis jetzt für 35 Millionen Dollar an In-App-Käufen gesorgt.

In-App-Käufe sorgen für Millionenumsätze

Zwar könnten Spieler die sogenannten Pokémünzen auch einfach gratis einsammeln. Doch wer diese mit realem Geld kauft, bekommt sie nicht nur schneller, sondern hat auch deutlich weniger Aufwand. Zwischen 99 Cent für 100 Münzen und 99,99 Euro für 14.500 Münzen kann der Spieler investieren. Wie „Forbes“ berichtet, erhält Nintendo dabei nur rund zehn Prozent der Umsätze durch In-App-Käufe. „Pokémon Company“ und „Niantic“ erhalten dem Artikel nach jeweils circa 30 Prozent der Umsätze. Weitere 30 Prozent gehen je nach Download-Quelle an Google (Android) oder Apple (iOS). Wie die Investmentbank „Needham & Co.“ schätzt, werde Apple mit „Pokèmon Go“ innerhalb von ein bis zwei Jahren mehr als drei Milliarden Dollar einnehmen. Rund um das Spiel ist ein riesiger Markt entstanden, den nicht nur Restaurants zu nutzen wissen. Auch viele Taxi-Unternehmen sind auf den Zug aufgesprungen. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in New York City.

Für 30 Dollar pro Stunde durch New York

„Pokèmon Go“ ist ein sogenanntes positionsbezogenes Spiel, welches die Standortdaten des Spielers nutzt und diesen virtuell auf einer Landkarte platziert.

„Pokèmon Go“ ist ein sogenanntes positionsbezogenes Spiel, welches die Standortdaten des Spielers nutzt und diesen virtuell auf einer Landkarte platziert.

In der Weltmetropole gibt es einige Taxi-Unternehmen und auch Privatpersonen, welche sich auf den Transport von „Pokèmon Go“-Spielern spezialisiert haben. Diese fahren extra langsam, weil das Spiel nur bis zu einer gewissen Fortbewegungsgeschwindigkeit funktioniert. Der aktuelle Kurs dafür liegt bei rund 30 US-Dollar pro Stunde. Auch locken einige Anbieter mit sogenannten „Pokèmon Go“-Flatrates. Für einen Festpreis wird der Spieler so lange durch New York City befördert, wie er will. Dass dieses Angebot ausgerechnet in New York entstanden ist, scheint kein Zufall zu sein: Ein Spieler aus New York City hat es geschafft, alle Pokèmon zu fangen. Dafür ist er 152 Kilometer gelaufen, hat über 4200 Pokémon gefangen und 303 Eier ausgebrütet.

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