3. Februar 2016

New York: Neue Attraktionen in Manhattan

Wie wir berichteten, stellte New York zum sechsten Mal in Folge einen Besucherrekord auf. Vor allem Manhattan lockt viele Touristen an. Doch was sind die neuen Attraktionen des Stadtbezirks?

Wie wir berichteten, stellte New York zum sechsten Mal in Folge einen Besucherrekord auf. Vor allem Manhattan lockt viele Touristen an. Doch was sind die neuen Attraktionen des Stadtbezirks?

Rund 58,3 Millionen Besucher im vergangenen Jahr sorgen dafür, dass New York City nun zum sechsten Mal in Folge einen Besucherrekord aufstellte. Ganze 12,3 Millionen Besucher kamen aus dem Ausland. Auch der Stadtbezirk Manhattan trägt maßgeblich zum Erfolg von „Big Apple“ bei. Hier pulsiert das Leben. Doch welche neuen Attraktionen bietet der beliebte Stadtteil? Im vergangenen Jahr wurde eine Vielzahl an neuen Sehenswürdigkeiten eröffnet, die wir im folgenden Bereich vorstellen.

Vorweg ein kleiner Zeitrafferfilm von den Filmemachern Max Moos und Timo Kurrat? Gerne. Nur mit Digitalkamera, Klemmstativ und einer externen Festplatte zogen sie durch die New York City. Da der automatische Auslöser ein Bild pro Sekunde schoss, entstanden mehr als 100.000 Einzelbilder. Viel Spaß:

New York city portrait, HD time lapse, April 2006, music by Moby from Max Moos on Vimeo.

One World Observatory

Das One World Trade Center ist das viertgrößte Gebäude der Welt.

Das One World Trade Center ist das viertgrößte Gebäude der Welt.

Das neue 541 Meter hohe One World Trade Center eröffnete seine Aussichtsplattform im vergangenen Jahr. Rund 14 Jahre nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center bietet das „One World Observatory“ nun wieder einen hervorragenden Blick über New York. In den Stockwerken 100, 101 und 102 befinden sich neben der Aussichtsplattform auch Restaurants, Bars, Läden und eine Ausstellung über die Geschichte der Stadt. Ein großer Screen mit dem Live-Bild vom Tiefblick auf den Boden gibt es auf der 100. Etage – wer keine Höhenangst hat, der wird diese Attraktion sicherlich genießen. In 380 Metern Höhe bietet das „One World Observatory“ einen grandiosen 360-Grad-Blick auf die Weltmetropole, der bei schönem Wetter sogar bis zu 80 Kilometer weit reicht. Rund drei bis vier Millionen Besucher werden pro Jahr erwartet. Fünf Fahrstühle befördern die Besucher vom Eingang innerhalb von nur 60 Sekunden in die 102. Etage. Tickets für das Spektakel sind ab 30 Euro zu ergattern.

Staten Island Museum

Das „Staten Island Museum“ hat sein Angebot im vergangenen Jahr auf das „Snug Harbor Cultural Center“ erweitert. Neben naturwissenschaftlichen und historischen Kollektionen finden sich auch auch viele Kunstsammlungen innerhalb des Museums. Darunter Werke von March Chagall und Andy Warhol. Der Spatenstich zum neuen Museum erfolgte im Juni 2011 an der historischen Stätte, die voll klimatisiert ist. Gegründet wurde das „Staten Island Museum“ einst von mehreren lokalen Kunstsammlern und Naturgeschichtlern, die der Öffentlichkeit ihre privaten Sammlungen zugänglich machen wollten. Die Dokumentation und die Ausstellung von Objekten der lokalen Historie und der Naturgeschichte sind die Aufgabengebiete der Museumseinrichtung.

High Bridge

Die „High Bridge“, welche über den Harlem River führt, war seit den 1970er-Jahren für jeglichen Verkehr gesperrt und ist erst seit dem vergangenen Jahr wiedereröffnet. Die älteste Brücke in New York City wurde 1848 ursprünglich als Aquädukt errichtet und inzwischen zu einer Radfahrer- und Fußgängerbrücke umgewandelt. Einst als steinerne Bogenbrücke fertiggestellt, präsentiert sich die Bronx und Manhattan verbindende Brücke inzwischen in einem Stahlgewand.

Ellis Island National Museum of Immigration

Das „Ellis Island National Museum of Immigration“ behandelt die Einwanderungsgeschichte der USA.

Das „Ellis Island National Museum of Immigration“ behandelt die Einwanderungsgeschichte der USA.

Auch die Neueröffnung des „Ellis Island Museums“ war eine der Attraktionen des vergangenen Jahres. Unter dem neuen Namen „Ellis Islands National Museum of Immigration“ steht das Museum als Symbol für die Einwanderungsgeschichte der USA. Seit 1965 ist Ellis Island als solche für die Öffentlichkeit zugänglich, seit 1990 auch als Museum. Die Renovierung verschlang zu dieser Zeit etwa 156 Millionen US-Dollar. Lange Zeit war die Insel Sitz der Einreisebehörde für den Staat und die Stadt New York. Zwischen 1892 und 1954 durchliefen etwa 12 Millionen Einwanderer die Insel. Im Juni 2015 eröffnete die Dauerausstellung „Peopling of America“, gleichzeitig erfolgte die Umbenennung. Sie möchten die Insel und das Museum besuchen? Hier geht es lang.

Whitney Museum of American Art

Das „Whitney Museum of American Art“ befindet sich in einem 680 Millionen Dollar teuren Gebäude.

Das „Whitney Museum of American Art“ befindet sich in einem 680 Millionen Dollar teuren Gebäude.

Das „Whitney Museum of American Art“ stellt eine der bedeutendsten Sammlungen amerikanischer Kunst dar. Mit rund 700 Kunstwerken wurden das Museum im Jahre 1931 eröffnet. Inzwischen befindet sich das Museum in einer anderen Dimension. Die vor wenigen Jahren veröffentlichten Zahlen können von 18.000 Kunstwerken berichten, die mehr als 2.800 Künstler angefertigt haben. Der Umzug zum 1. Mai 2015 in ein von Renzo Piano entworfenen Neubau im Meatpacking District verschlang rund 680 Millionen US-Dollar Baukosten. Das „Whitney Museum of American Art“ zeigt Gemälde, Drucke, Zeichnungen, Installationen, Skulpturen, Videokunst und Fotografien. Doch auch die Außenfassade ist ein Highlight. Das von Piano entworfene Gebäude nahe des Hudson Rivers sieht von der einen Seite aus wie ein Krankenhaus, von der anderen wie ein Schiff. Eine matt schimmernde Metallhaut duelliert sich mit den seltsam anmutenden Formen des Gebäudes.

Brookfield Place

Das „Brookfield Place“ hat bis zum Jahre 2014 „World Financial Center“ geheißen und wurde zwischen 1982 und 1988 erbaut. Im Rahmen der Terroranschläge am 11. September 2001 wurde das „Brookfield Place“ schwer beschädigt und in den Jahren darauf saniert. Das vom Architekten César Pelli entworfene Gebäude liegt an der Südspitze Manhattans und gliedert sich in fünf Bürogebäude mit bis zu 51 Stockwerken. Herzstück ist ein großer Wintergarten. Im „Brookfield Place“ sitzen Unternehmen wie Merrill Lynch oder American Express.

Subway Linie 7

Im vergangenen Jahr wurde außerdem die Subway Linie 7 bis zu Manhattan’s Far West Side, zur 34th Street und Eleventh Avenue ausgebaut. Um New York kennenzulernen, eignet sich die Linie 7 übrigens perfekt. Am Times Square geht es los, am Grand Central vorbei, unter dem East River hindurch bis nach Queens. Eine kleine Weltreise in New York!

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