14. März 2016

Spitzensport in den USA – Mega-Events 2016

American-Football wird auch in Deutschland immer beliebter. Bildquelle: Eugene Onischenko – 345202910 / Shutterstock.com

Sportereignisse werden in den USA fast schon zelebriert. Man denke nur mal an den Super Bowl, der jedes Jahr bis zu 150 Millionen Menschen allein in den USA vor die TV-Geräte lockt – das ist bei knapp 320 Millionen Einwohnern fast jeder Zweite, der dieses Großereignis nicht verpassen möchte. Bildquelle: Eugene Onischenko – 345202910 / Shutterstock.com

2016 gab es für das Finale der US-amerikanischen American-Football-Profiliga NFL ein Jubiläum. Zum 50. Mal wurde der Super Bowl ausgetragen. Dieses Mal im Levi´s Stadium in Santa Clara, Kalifornien. Sieger waren die Denver Broncos, die die Carolina Panthers mit 24:10 besiegten. Darüber hinaus dürfen sich Sportfans aber auf weitere sportliche Top-Ereignisse „Made in USA“ freuen!

Sportereignisse der Superlative

Sport-Highlights in den USA 2106.

Sport-Highlights in den USA 2106.

Es gibt Tennis, es gibt Eishockey, es gibt Basketball, es gibt Fußball, es gibt Leichtathletik – da müssen die Termine sorgfältig geplant werden. Und auch ein Blick in das Jahr 2017 ist jetzt schon sinnvoll. Denn den Anfang der Großereignisse in den USA macht jährlich gerade genannter Super Bowl. Nächstes Jahr findet er zum 51. Mal statt, und damit ihn niemand verpasst, sollte man sich den 5. Februar 2017 schon heute dick im Kalender anstreichen. Das Finale findet dann im NRG Stadium in Houston, Texas statt. Rechtzeitig vor diesem Großereignis wird es auf der Seite von sportwettentest.net wieder eine Gegenüberstellung der beiden Final-Teams mit allen Fakten geben. Also: Nicht vergessen!

Seit 1967 wird der Super Bowl ausgetragen, am häufigsten gewannen die Dallas Cowboys, die Pittsburgh Steelers und die San Francisco 49ers den Cup, nämlich alle genau fünfmal. Die Partien im Einzelnen:

JahrGewinnerVerliererErgebnis
1967Green Bay PackersKansas City Chiefs35:10
1968Green Bay PackersOakland Raiders33:14
1969New York JetsBaltimore Colts16:7
1970Kansas City ChiefsMinnesota Vikings23:7
1971Baltimore ColtsDalla Cowboys16:13
1972Dallas CowboysMiami Dolphins24:3
1973Miami DolphinsWashington Redskins14:7
1974Miami DolphinsMinnesota Vikings24:7
1975Pittsburgh SteelersMinnesota Vikings16:6
1976Pittsburgh SteelersDallas Cowboys21:17
1977Oakland RaidersMinnesota Vikings32:14
1978Dallas CowboysDenver Broncos27:10
1979Pittsburgh SteelersDallas Cowboys35:31
1980Pittsburgh SteelersLos Angeles Rams31:19
1981Oakland RaidersPhiladelphia Eagles27:10
1982San Francisco 49ersCincinnati Bengals26:21
1983Washington RedskinsMiami Dolphins27:17
1984Los Angeles RaidersWashington Redskins38:9
1985San Francisco 49ersMiami Dolphins38:16
1986Chicago BearsNew England Patriots46:10
1987New York GiantsDenver Broncos39:20
1988Washington RedskinsDenver Broncos42:10
1989San Francisco 49ersCincinnati Bengals20:16
1990San Francisco 49ersDenver Broncos55:10
1991New York GiantsBuffalo Bills20:19
1992Washington RedskinsBuffalo Bills37:24
1993Dallas CowboysBuffalo Bills52:17
1994Dallas CowboysBuffalo Bills30:13
1995San Francisco 49ersSan Diego Chargers49:26
1996Dallas CowboysPittsburgh Steelers27:17
1997Green Bay PackersNew England Patriots35:21
1998Denver BroncosGreen Bay Packers31:24
1999Denver BroncosAtlanta Falcons34:19
2000St. Louis RamsTennessee Titans23:16
2001Baltimore RavensNew York Giants34:7
2002New England PatriotsSt. Louis Rams20:17
2003Tampa Bay BuccaneersOakland Raiders48:21
2004New England PatriotsCarolina Panthers32:29
2005New England PatriotsPhiladelphia Eagles24:21
2006Pittsburgh SteelersSeattle Seahawks21:10
2007Indianapolis ColtsChicago Bears29:17
2008New York GiantsNew England Patriots17:14
2009Pittsburgh SteelersArizona Cardinals27:23
2010New Orleans SaintsIndianapolis Colts31:17
2011Green Bay PackersPittsburgh Steelers31:25
2012New York GiantsNew England Patriots21:17
2013Baltimore RavensSan Francisco 49ers34:31
2014Seattle SeahawksDenver Broncos43:8
2015New England PatriotsSeattle Seahawks28:24
2016Denver BroncosCarolina Panthers24:10

Spannung bei den NBA Finals

Bild: NBA Spiel in Brasilien. Bildquelle: A.RICARDO – 329167697 / Shutterstock.com

Bild: NBA Spiel in Brasilien. Bildquelle: A.RICARDO – 329167697 / Shutterstock.com

In keinem anderen Land ist Basketball so beliebt, wie in den USA. Seit 1946 existiert dort die National Basketball Association, kurz NBA. Die Liga ist die stärkste weltweit und kann sich mit Baskettballgrößen wie Michael Jordan, Dennis Rodman, Earvin Johnson und auch Kareem Abdul-Jabbar rühmen. In diesem Atemzug muss mittlerweile auch der Würzburger Dirk Nowitzki genannt werden, der seit 1998 in der NBA spielt und dort als erster Deutscher mit den Dallas Mavericks die Meisterschaft gewann. Während in der ersten Jahreshälfte noch in den Ligen um die besten Plätze gespielt wird, beginnen am 2. Juni 2016 die NBA Finals. Dabei wird im Best-of-Seven-Modus der Basketballmeister ermittelt. Bestes Team bisher sind die Boston Celtics mit 17 gewonnenen Titeln, gefolgt von den Minneapolis/Los Angeles Lakers mit 16 gewonnenen Meisterschaften. Diese beiden Teams konnte bisher niemand einholen. Auf Platz 3 mit lediglich sechs Meisterschaften folgen die Chicago Bulls.

Tennis-Highlight im Sommer

Vom 28. August bis zum 11. September 2016 steht New York wieder im Zeichen des weißen Sports. Wie in jedem Jahr findet dann nämlich das letzte Grand Slam Turnier statt. Tennisgrößen wie Novak Djokovic, Andy Murray und Roger Federer bei den Herren und Serena Williams, Angelique Kerber und Agnieszka Radwanska bei den Damen kämpfen dann um den Sieg bei den US Open. Vielleicht kann die aktuelle Weltranglistenzweite, Angelique Kerber, es der bislang erfolgreichsten deutschen Tennisspielerin, Steffi Graf, die fünfmal das Turnier gewann, nachmachen. Wir haben einige Eckdaten zum Turnier zusammengetragen:

  • Von 1881 bis 1969 hieß das Turnier U.S. National Championships, 1968 wurden die US Open eingeführt.
  • 1968 und 1969 gab es daher zwei Turniersieger.
  • Die meisten Titel, nämlich jeweils sieben, gewannen die Amerikaner Richard Sears (1881-1887), William Larned (1901, 1902, 1907-1911) und Bill Tilden (1920-1925, 1929).
  • Erfolgreichster deutscher Tennisspieler ist Boris Becker, der 1989 das Turnier einmal gewinnen konnte. Michael Stich stand 1994 im Finale, verlor aber gegen Andre Agassi.
  • Bei den Frauen heimste die Schwedin Molla Mallory acht Titel ein (1915-1918, 1920-1922, 1926). Es folgt mit sieben Titeln die Amerikanerin Helen Wills Moody (1923-1925, 1927-1929, 1931). Auf Platz 3 sind die US-Amerikanerinnen Chris Evert (1975-1978, 1980, 1982) und Serena Williams (1999, 2002, 2008, 2012-2014) mit je sechs Titeln zu finden.

Noch mehr Spitzensport

NHL-Spieler Drew Doughty im Einsatz. Bildquelle: photosthatrock – 176857430 / Shutterstock.com

NHL-Spieler Drew Doughty im Einsatz. Bildquelle: photosthatrock – 176857430 / Shutterstock.com

In den USA darf man sich 2016 aber auf noch mehr Spitzensport freuen. So kämpfen die Teams in der National Hockey League (NHL) um den sogenannten Stanley Cup. In der Profiliga sind übrigens neben 23 Teams aus den USA auch sieben Teams aus Kanada vertreten. Nächstes Jahr feiert die Liga ihren 100. Geburtstag. Seit 1927 wird der Stanley Cup vergeben. Einsamer Spitzenreiter sind die Montréal Canadiens mit 24 Titeln, gefolgt von den Toronto Maple Leafs mit 13 und den Detroit Red Wings mit 11 Titeln. Die Finals finden ab dem 1. Juni 2016 statt.

Ab dem 17. März treffen sich in Portland Leichtathletik-Größen aus aller Welt, um bei der Hallen-WM um Medaillen zu kämpfen. Bei den Männern nehmen sechs deutsche Leichtathleten in den Disziplinen 60-Meter-Hürden, Stabhochsprung, Dreisprung, Kugelstoßen und Siebenkampf teil, bei den Frauen sind es neun in den Disziplinen 60-Meter, 800-Meter, Stabhochsprung, Weitsprung, Dreisprung, Kugelstoßen und Fünfkampf.

Auch wenn die USA nicht unbedingt die Fußballnation Nummer 1 sind, gibt es vom 3. bis 26. Juni Fußball zu sehen. Der Copa América Centenario Cup ist eine Sonderveranstaltung des Copa América, um die südamerikanische Kontinentalmeisterschaft auszuspielen. An 24 Standorten der USA werden 16 Mannschaften um den Sieg spielen. Mit dabei sind die USA als Gastgeber, Kolumbien, Costa Rica, Paraguay, Brasilien, Ecuador, Haiti, Peru, Mexiko, Uruguay, Jamaika, Venezuela, Argentinien, Chile, Panama und Bolivien.

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