14. Oktober 2017

Doch kein Direktflug von Leipzig/Halle nach New York City

Groß war vor rund einem Jahr verkündet worden, Pakistan International Airlines (PIA) wolle künftig die bisherige Zwischenlandung in Manchester während des Fluges von Karatschi in die USA nach Leipzig/Halle verlegen.

Groß war vor rund einem Jahr verkündet worden, Pakistan International Airlines (PIA) wolle künftig die bisherige Zwischenlandung in Manchester während des Fluges von Karatschi in die USA nach Leipzig/Halle verlegen. Reisende hätten so ab Leipzig nonstop nach New York und zum Benazier Bhutto International Airport in Pakistan fliegen können. Eine Premiere. Doch nach mehreren Verzögerungen streicht die pakistanische Airline nun sämtliche Verbindungen in die USA komplett.

Von Leipzig/Halle aus, gibt es derzeit keine echte Interkontinentalverbindung und damit auch keine regelmäßige Linienverbindung von Leipzig/Halle nach Übersee. Daher wurden die Pläne von Pakistan International, die Strecke zweimal wöchentlich mit einem von Turkish Airlines geleasten Airbus 330-300 zu bedienen, von vielen mit großem Wohlwollen aufgenommen. Der PIA hätte diese Umstrukturierung 30 bis 45 Minuten Transitzeit und Flughafengebühren im Vergleich zum Airport in Manchester gespart.

Start mehrfach verschoben

Der Start der neuen Strecke verzögerte sich jedoch immer weiter. Erst hieß es, im Januar solle es losgehen, dann im März. Man verkündete, es würden nur noch Genehmigungen und das Fluggerät fehlen. Doch im Juni 2017 war schließlich klar, dass es dieses Jahr mit dem Nonstop-Flug nach New York wohl nichts mehr werden würde. Nun stellt PIA zum 31. Oktober sogar alle Verbindungen in die USA ein. Der Grund sollen jährliche Verluste in Millionenhöhe sein.

Im Jahr 2016 fertigte der Flughafen Leipzig/Halle rund 2,2 Millionen Passagiere ab.

Im Jahr 2016 fertigte der Flughafen Leipzig/Halle rund 2,2 Millionen Passagiere ab.

Die Staatliche Fluggesellschaft PIA befindet sich derzeit in einer Umstrukturierungsphase. Nachdem im Februar 2016 der frühere Lufthansa-Manager, Bernd Hildenbrand, die Leitung von PIA übernahm, wurden unter anderem Expansionspläne bekannt. So war verkündet worden, dass man die Sauberkeit in den Kabinen beträchtlich verbessern und die Flotte bis 2020 von 38 auf 60 Maschinen aufstocken wolle. Bernd Hildenbrand wurde im April dieses Jahres jedoch wegen Korruptionsverdacht abgesetzt.

Code-Share-Abkommen mit anderer Fluggesellschaft geplant

Mit der Streichung der Verbindungen in die USA fallen fünf Flugtage pro Woche nach New York und drei weitere in andere US-Städte weg. Um Passagiere dennoch von Pakistan in die USA zu bringen und umgekehrt, soll mit einem amerikanischen Unternehmen ein Code-Share-Abkommen geschlossen werden. PIA würde die Reisenden dann nur noch jeweils bis London fliegen.

Für Leipzig/Halle wird es wohl bis auf Weiteres bei deutschen Städten und typischen Ferienzielen, wie den Balearen, bleiben.

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