27. März 2017

Laptop-Verbot: Airlines führen spezielle Box ein

Vor wenigen Tagen ist das Laptop-Verbot in Kraft getreten, welches auf bestimmten Flügen in die USA und nach Großbritannien greift. Einige Airlines haben nun eine Lösung gefunden.

Vor wenigen Tagen ist das Laptop-Verbot in Kraft getreten, welches auf bestimmten Flügen in die USA und nach Großbritannien greift. Einige Airlines haben nun eine Lösung gefunden.

Nach dem Verbot von Laptops und anderen elektronischen Geräten auf bestimmten Flügen in die USA (wir berichteten), haben einige Fluggesellschaften nun eine Lösung gefunden. Das Handgepäck-Verbot von Laptops, Tablets, Digitalkameras und allen technischen Geräten, welche über die Größe eines Handys hinausgehen, wurde inzwischen auch von Großbritannien eingeführt. Passagiere, die mit Turkish Airlines oder Emirates fliegen, können ihre Elektrogeräte künftig bis kurz vor dem Boarding nutzen.

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„Nachteile für die Fluggäste“

Die beiden Airlines erlauben ihren Fluggästen die Nutzung von Laptop und Co. bis kurz vor dem Einsteigen. Erst dann werden sie in einer speziellen Box im Gepäckraum gelagert. Damit möchten die Fluggesellschaften vor allem Geschäftsreisenden entgegenkommen, die ihren Laptop nach den neuen Regeln schon beim Check-in abgeben sollen. Seit wenigen Tagen müssen Elektronikgeräte, die größer als ein Smartphone sind, auf bestimmten Flügen im Gepäck aufgegeben werden. Für Flüge in die USA gelten die Einschränkungen für zehn Flughäfen (siehe Liste unten). Bei Flügen nach Großbritannien sind Direktflüge aus der Türkei, Ägypten, Jordanien, Tunesien, Saudi Arabien und aus dem Libanon betroffen. Während Großbritannien die neuen Sicherheitsmaßnahmen mit der Terrorgefahr begründete, machte die US-Regierung dazu keine Angaben. „Das Laptop-Verbot bedeutet zuallererst Nachteile für die Fluggäste“, so der Luftfahrtexperte Cord Schellenberg gegenüber dem SÜDKURIER. „Schon heute werden die Gepäckstücke von allen Passagieren durchleuchtet. Wieso gilt das Verbot nur für einen Direktflug von beispielsweise Dubai, aber nicht, wenn der Fluggast in Frankfurt umsteigt und dann mit einer anderen Fluggesellschaft in die USA fliegt?“, so Schellenberg.

Liste der betroffenen US-Flughäfen

  • Istanbul Atatürk, Türkei
  • Hamad International, Katar
  • Abu Dhabi International, Vereinigte Arabische Emirate
  • Dubai International, Vereinigte Arabische Emirate
  • Mohammed-V-Flughafen Casablanca, Marokko
  • Cairo International, Ägypten
  • Königin Alia International Amman, Jordanien
  • Kuwait International, Kuwait
  • Khalid International, Saudi-Arabien
  • König Abdul Aziz International, Saudi-Arabien

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