24. März 2017

„New York Times“: USA wollen Einreise deutlich erschweren

Wie die „New York Times“ berichtet, wird die US-Regierung mehreren Millionen Menschen die Einreise in die USA deutlich erschweren. US-Präsident Trump möchte die Visa-Kriterien verschärfen.

Wie die „New York Times“ berichtet, wird die US-Regierung mehreren Millionen Menschen die Einreise in die USA deutlich erschweren. US-Präsident Trump möchte die Visa-Kriterien verschärfen.

In einem Artikel der „New York Times“ berichtet die Zeitung darüber, dass die US-Regierung die Einreise in die USA für Millionen Menschen deutlich erschweren möchte. Neben der Überprüfung der Social-Media-Accounts wollen die Vereinigten Staaten von Amerika auch die Visa-Kriterien verschärfen. Für deutsche Staatsbürger soll allerdings eine Ausnahme gelten.

In 2016 vergaben die USA weltweit rund zehn Millionen Visa

Die „New York Times“ beruft sich in ihrem Artikel auf interne Mitteilungen von Außenminister Rex Tillerson an alle US-Botschaften weltweit. Dort heißt es, dass die Sicherheitschecks für Visa mit Ausnahme von 38 Ländern erheblich ausgeweitet würden. Unter den Ausnahmen befindet sich neben Deutschland auch fast ganz Europa. Deutsche Besucher können weiterhin unter dem Visa-Waiver-Programm einreisen. Auch Südkorea, Japan und Australien fallen unter die Ausnahmen.

Wie die „New York Times“ schreibt, folgt Tillerson mit den neuen Richtlinien einem Memorandum von US-Präsident Donald Trump vom 6. März. Darin fordert Trump, den Visaprozess zu intensivieren. Neben den Social-Media-Accounts soll auch der persönliche Hintergrund überprüft werden. Darüber hinaus schlägt Donald Trump vor, dass Antragsteller in Zukunft neben zurückliegenden Reisen und ihren Arbeitgebern der letzten 15 Jahre auch ihre Telefonnummern und E-Mail-Adressen preisgeben müssen. Ob diese Forderungen auch umgesetzt werden, ist noch unklar. Im vergangenen Jahr vergaben die USA weltweit rund zehn Millionen Visa. Diese Zahl wird sich nun wohl deutlich verringern.

Mit diesen Maßnahmen und auch den zweimal gescheiterten Versuchen, ein Einreiseverbot für Menschen aus vornehmlich islamisch geprägten Ländern zu etablieren, möchte Donald Trump die USA vor „radikalem islamischem Terrorismus“ schützen. Laut der Bürgerrechtsbewegung Anti Defamation League waren es allerdings einheimische Terroristen, die zwischen 2006 und 2015 insgesamt 295 Menschen in den USA getötet haben.

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