26. Januar 2018

Freiheitsstatue in New York war für Besucher geschlossen

Enttäuschte Gesichter gab es vergangenen Samstag in New York, bei all jenen die die US-Metropole bereisten, um der Freiheitsstatue und dem angrenzenden Einwanderermuseum auf Ellis Island einen Besuch abzustatten. Denn die Sehenswürdigkeiten waren geschlossen worden.

Allenthalben enttäuschte Gesichter gab es vergangenen Samstag in New York, bei all jenen, die die US-Metropole bereisten, um der Freiheitsstatue und dem angrenzenden Einwanderermuseum auf Ellis Island einen Besuch abzustatten. Denn die Sehenswürdigkeiten waren quasi über Nacht für Besucher geschlossen worden. Und mit ihnen auch viele andere Museen, Zoos und Nationalparks in den USA. Was war geschehen?

Nun, vereinfacht gesagt, war der Trump-Regierung das Geld ausgegangen und nachdem der Versuch einen weiteren Übergangshaushalt zu schaffen, am Widerstand des Senats scheiterte, und auch weitere Versuche, das Ruder noch herumzureisen, nicht von Erfolg gekrönt waren, wurde am Freitagabend der „Shutdown“ ausgerufen. Dieser Zwangsstillstand der US-Regierung oder auch die „Haushaltssperre“ tritt in Kraft, wenn die Schulden-Obergrenze erreicht wird und hat zur Folge, dass die US-Regierung ihr Handeln weitgehend einstellen muss.

Das bedeutet eine solche Haushaltssperre praktisch

Neben der Freiheitsstatue waren auch viele andere Museen, Zoos und Nationalparks in den USA geschlossen.

Neben der Freiheitsstatue waren auch viele andere Museen, Zoos und Nationalparks in den USA geschlossen.

Schuld an der Misere will keiner gewesen sein, aber es ist wohl vor allem der andauernde Streit um die Migrationspolitik und deren Finanzierung, der eine Einigung zwischen Demokraten und Republikanern letztendlich unmöglich machte. Wird ein Zwangsstillstand der US-Regierung bestimmt, werden weite Teile des Öffentlichen Dienstes heruntergefahren. Das betrifft sämtliche nicht essenziellen Bereiche und Behörden des Regierungsapparats. In Folge werden viele Ämter und Behörden geschlossen, ebenso staatlich finanzierte Einrichtungen wie Museen, Zoos, Denkmäler und Nationalparks. Wer in einer dieser Institution als Regierungsbediensteter arbeitet (das sind zehntausende Menschen) muss in der Zeit zu Hause bleiben und vorerst auf sein Gehalt verzichten.

Seit Montag wieder aufgehoben

Anders als bei vorherigen Haushaltssperren war der „Shutdown“ dieses Mal nur von kurzer Dauer. Bereits am Abend des 22. Januars kam es zu einer Einigung und einer kurzzeitigen Lösung, die die Aufrechterhaltung der Regierungsgeschäfte bis zum 8. Februar sichert. Die Freiheitsstatue und das Einwanderermuseum auf Ellis Island wurden bereits am Sonntag wieder geöffnet, nachdem der Bundesstaat New York eingesprungen war und sich bereiterklärt hatte, die laufenden Kosten von etwa $ 65.000 pro Tag bis auf Weiteres aus seinem Tourismusbudget zu stemmen.

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