6. September 2018

Reisevorbereitungen für die USA: Auf geht’s nach Amerika

Wer die USA bereisen möchte, sollte vor der Abreise einige Dinge planen und berücksichtigen.

Wer die USA bereisen möchte, sollte vor der Abreise einige Dinge planen und berücksichtigen. Es spielt keine Rolle, ob der Aufenthalt in den Vereinigten Staaten nur wenige Tage dauert oder ob gleich mehrere Wochen oder sogar Monate eingeplant werden. Worauf geachtet werden und was bedacht werden sollte, darum geht es in diesem Artikel.

Wohin genau soll die Reise gehen? Die Vorbereitungen hängen zu einem großen Teil davon ab, welches Reiseziel angesteuert wird. Ein Städtetrip nach Los Angeles unterscheidet sich sehr von einem Urlaub an den kalifornischen Stränden. Ausführliche Informationen bieten entsprechende Reiseführer. Vor allem ist es wichtig zu wissen, welche klimatischen Bedingungen am Reiseziel herrschen. Daraus ergibt sich recht schnell eine Antwort auf die Frage, ob eher warme oder sommerliche Kleidung ins Gepäck gehört.

Wird ein Visum benötigt?

Deutsche Staatsbürger reisen ohne Visum in die USA ein. Das ist die Regel – und jede Regel hat Ausnahmen.

Deutsche Staatsbürger reisen ohne Visum in die USA ein. Das ist die Regel – und jede Regel hat Ausnahmen.

Wer sich nicht länger als 90 Tage in den USA aufhalten möchte, benötigt kein Visum. Der Reisepass dagegen ist Pflicht, und dieser sollte bei der Einreise noch wenigstens für die Aufenthaltsdauer gültig sein. Besser wäre es, wenn er sogar mindestens drei Monate länger gültig ist, falls sich die Rückreise aus unvorhergesehenen Gründen verschiebt. Auch ein gültiges Weiter- oder Rückflugticket muss auf Verlangen vorgezeigt werden können. Ein Visum wird dann notwendig, wenn lediglich ein vorläufiger Reisepass vorliegt. Außerdem muss in diesem Fall eine ESTA-Genehmigung beantragt werden, und zwar spätestens 72 Stunden vor der Abreise. Ein Visum muss auch derjenige vorlegen, der in den USA heiraten und leben möchte. Auch zur Aufnahme einer Arbeit ist dieses Dokument unverzichtbar.

Impfungen sind bei der Einreise in die USA nicht vorgeschrieben. Empfohlen werden jedoch Impfungen gegen Tetanus, Tollwut und Diphterie. Auch Schutzimpfungen gegen Westnilfieber und Schweinegrippe können durchaus sinnvoll sein. Zusätzlich gehört eine zweckmäßig zusammengestellte Reiseapotheke ins Gepäck, zum Beispiel mit Sonnenschutz, Hilfsmitteln und Arzneien zur Ersten Hilfe, gegen Magen- und Darmbeschwerden und Schutz gegen Mücken und Zecken. Reisesets aus der Apotheke bieten in der Regel alles an, was im Falle eines Falles benötigt wird.

Eine Auslandsreisekrankenversicherung wird dringend empfohlen, da die deutschen Krankenversicherer in der Regel keinen Versicherungsschutz im außereuropäischen Ausland abdecken. In einer Auslandsreisekrankenversicherung sind häufig sinnvolle Zusatzleistungen enthalten, beispielsweise der Rücktransport aus medizinischer Notwendigkeit. Darüber hinaus sollten – sofern vorhanden – die Reisehaftpflicht- und Reiseunfallversicherungen überprüft werden, ob diese im Ausland gültig sind.

EU-Fluggastrechte helfen im Zweifel

Keine schöne Nachricht: Wenn der Flug ausfällt, ist das für die Passagiere meistens mit Stress verbunden.

Keine schöne Nachricht: Wenn der Flug ausfällt, ist das für die Passagiere meistens mit Stress verbunden.

Grundsätzlich greifen bei Problemen mit dem Flug die EU-Fluggastrechte. Sie ergänzen die zivilrechtlichen Ansprüche der Passagiere und nehmen die jeweilige Fluggesellschaft bei Unregelmäßigkeiten in die Pflicht. Zu diesen Unregelmäßigkeiten zählen unter anderem Verspätungen bei Abflug und Ankunft, das Verpassen von Anschlussflügen, die Nichtbeförderung, Annullierung der Flüge und der Verlust des Gepäcks. Spezialisierte Dienstleister wie Flightright prüfen den Anspruch auf Entschädigung und setzen ihn für den Geschädigten durch. Hat die Fluggesellschaft die Entschädigung gezahlt, leitet der Dienstleister nach Abzug einer vorher festgelegten Provision das Geld an den Geschädigten weiter. Fluggastrechte gelten bis zu drei Jahre rückwirkend.

Der Führerschein – möglichst im Scheckkartenformat – gilt in den USA als eines der wichtigsten Identifikationsmöglichkeiten und gehört ebenso ins Gepäck wie die Buchungsbelege für den Mietwagen und für das Hotel sowie eine Kreditkarte mit ausreichend hohem Limit. Denn für den Mietwagen ist in der Regel eine höhere Kaution zu hinterlegen, die per Kreditkarte gezahlt werden kann. Manche kleineren Geschäfte akzeptieren keine Kreditkarten aufgrund der hohen Bearbeitungsgebühren. Daher macht ein Bargeldbestand in Höhe von 150 bis 200 Dollar wirklich Sinn. Er reicht pro Person ungefähr drei bis vier Wochen.

Hilfreich ist eine Liste mit sämtlichen relevanten Daten, die gegebenenfalls benötigt werden: Kontaktadressen vor Ort, Versicherungsdaten, Telefonnummern für Notruf und Sperr-Hotline der EC- und Kreditkarte. Auch Kopien wichtiger Dokumente gehören ins Reisegepäck. Dazu zählen die Versicherungspolicen ebenso wie die Ausweisdokumente, Führerschein und Buchungsbestätigungen.

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