2. August 2018

Was in New York wirklich lohnt und wo man Zeit und Geld sparen kann

Ein Trip nach New York in die Stadt, die niemals schläft und die jeder kennt, ist für viele Menschen ein Lebenstraum. Doch nicht alles, was weltbekannt ist, lohnt auch wirklich einen Besuch.

Ein Trip nach New York in die Stadt, die niemals schläft und die jeder kennt, ist für viele Menschen ein Lebenstraum. Und ist man dann einmal da, möchte man natürlich am besten auch alles sehen, was man bisher nur von Bildern kannte. Doch nicht alles, was weltbekannt ist, lohnt auch wirklich einen Besuch. Und teilweise kann man auch richtig Zeit und Geld sparen.

Ein wichtiger Tipp bereits vorab: Planen Sie möglichst genau, was Sie alles besichtigen möchten und besorgen Sie sich dann einen der begehrten Sightseeing-Pässe von Big Apple. Mit diesem lässt sich zum einen Geld sparen und zum anderen oftmals der „Fast Lane Zugang“ zu bekannten Sehenswürdigkeiten nehmen und damit die richtig langen Warteschlangen umgehen.

Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Tickets für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in New York City finden Sie auf www.getyourguide.de.

Wo lohnt sich wirklich ein Besuch?

New York ist eine Stadt, die Träume und Sehnsüchte weckt und in der Fantasie derjenigen, die gerne einmal die USA besuchen möchten, mehr als alle anderen Städte für das steht, was Amerika in deren Fantasie ausmacht. Eine Stadt, die mit vielen Klischees verbunden ist, für deren Besuch man aber auch – gerade als Tourist – ausreichend finanzielle Mittel einplanen muss. Denn die „Metropole der Singles“ ist nach San Francisco die zweitteuerste Stadt der USA, was sich an vielen Dingen des alltäglichen Gebrauchs, wie zum Beispiel Pflegeprodukten, zeigt.

Auch beim Eintritt für die bekannten Sehenswürdigkeiten muss man mit Preisen von zwanzig Dollar aufwärts rechnen. Sie sollten daher genau abwägen, bei welchen Attraktionen sich der Besuch wirklich lohnt und wo es vielleicht auch ausreicht, von außen oder aus der Ferne ein Erinnerungsfoto zu schießen.

Hier eine kleine Entscheidungshilfe.

Die Aussichtsplattform des Rockefeller Centers

2005 wurde nach fast 20 Jahren die Aussichtsplattform im 70. Stockwerk unter dem Namen Top of the Rock wiedereröffnet

2005 wurde nach fast 20 Jahren die Aussichtsplattform im 70. Stockwerk unter dem Namen Top of the Rock wiedereröffnet

Das Empire State Building in Manhattan hat wohl schon jeder einmal auf Bildern von New York gesehen. Schließlich ist es eines der bekanntesten Gebäude dort. Und wenn man schon einmal da ist, liegt der Gedanke nahe, auch die Aussichtsplattform des Wolkenkratzers zu besuchen. Leider ist diese jedoch knapp bemessen und der Aufstieg nicht nur teuer, sondern durch die Massen an Touristen, die dieselbe Idee hatten, mit langen Wartezeiten verbunden.

Eine Alternative ist die größere Plattform des Rockefeller Centers mit ihrem schön gestalteten Außenbereich und dem vollverglasten Innenraum mit Sitzmöglichkeit. Von dort hat man nicht nur eine schöne Aussicht, sondern kann auch das Empire State Building selbst von oben bewundern, dessen Spitze am Abend in unterschiedlichen Farben beleuchtet wird. Ebenfalls einen guten Blick auf das Empire State Building hat man von der Rooftopbar 230 Fifth aus. Tickets für die Aussichtsplattform gibt es hier.

Wer darüber hinaus die 102. Etage des Empire State Buildings besuchen möchte, geht am besten früh morgens oder möglichst spät am Abend und nutzt den Fast-Lane-Zugang (New York Sightseeing Pass).

Das One World Observatory

Atemberaubender Blick vom One World Observatory.

Atemberaubender Blick vom One World Observatory.

Eine fantastische 360-Grad-Aussicht aus 400 Metern Höhe hat man darüber hinaus im One World Observatory, das zwischen 2006 und 2014 auf Ground Zero erbaut wurde, also dem Ort, an dem vormals das World Trade Center stand.

Es ist ein eindrucksvolles Gebäude mit vielen technischen Raffinessen, wie zum Beispiel Videoprojektionen von Sehenswürdigkeiten New Yorks, von Menschen, die am Bau beteiligt waren und von der Geschichte der Metropole im Zeitraffer. Oben gibt es nach einer Fahrt mit einem der schnellsten Fahrstühle der Welt (37 km/h) ein Restaurant und ein Sky Portal, über das man aus den schwindelnden Höhen einen Blick nach unten werfen kann. Auf jeden Fall ein eindrucksvolles, wenn auch ein hochpreisiges, Erlebnis. Hier gibt es Tickets.

Wer jedoch einfach nur einen Ort sucht, um von oben die Aussicht auf New York zu genießen, ist mit einer Alternative, wie etwa einer der Rooftop Bars New Yorks vermutlich besser bedient. Am besten besucht man das One World Observatory am späten Nachmittag oder abends.

Die Freiheitsstatue

Vor 130 Jahren wurde die Freiheitsstatue in New York City eingeweiht. Hier finden Sie einige kuriose Fakten rund um die „Lady Liberty“ genannte Statue.

Vor 130 Jahren wurde die Freiheitsstatue in New York City eingeweiht. Hier finden Sie einige kuriose Fakten rund um die „Lady Liberty“ genannte Statue.

Wer an New York denkt, denkt natürlich auch an das Wahrzeichen der Stadt schlechthin: die Freiheitsstatue. Und das Schöne ist, die Fahrt nach Staten Island vom Whitehall Terminal aus ist kostenlos. Bezahlen muss man allerdings, wenn man auf Liberty Island übersetzen und in die Krone der Freiheitsstatue steigen möchte. Lohnenswert ist der Besuch der meist überfüllten Insel nicht unbedingt. Für schöne Erinnerungsfotos von New York und der Freiheitsstatue wählt man am besten eine der Fähren mit offenem Dach und sucht sich einen schönen Platz in Fahrtrichtung rechts. Auf der Rückfahrt lassen sich vorne am Bug die schönsten Fotos schießen.

Das Museum of Modern Art

Das Museum of Modern Art ist eine der bedeutendsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst.

Das Museum of Modern Art ist eine der bedeutendsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst.

Direkt am Central Park befindet sich mit dem von Frank Lloyd Wright gestalteten Guggenheim Museum, ein ganz besonderer Hingucker. Es handelt sich um ein spiralförmig aufgebautes Gebäude ganz in Weiß, das an ein futuristisches Schneckenhaus erinnert. Die Bildersammlung im Inneren ist jedoch eher überschaubar.

Mehr fürs Geld bekommt man im MoMA, dem Museum of Modern Art, einer der weltweit bedeutendsten und einflussreichsten Sammlungen moderner Kunst weltweit. Es gehört zu den meistbesuchten Kunstmuseen der Welt und das Beste ist: Jeden Freitagabend zwischen 16 und 20 Uhr ist der Eintritt ins Museum of Modern Art sogar kostenlos. Wenn Sie keine Lust auf lange Warteschlangen haben, können Sie Ihre Tickets hier beziehen.

Der Times Square

Der Times Square bildet das Zentrum des Theaterviertels von Manhattan.

Der Times Square bildet das Zentrum des Theaterviertels von Manhattan.

Am Times Square pulsiert das Leben. Es ist laut und man steht inmitten von Menschenmassen. Es gibt immer etwas zu sehen und zu beobachten. Jedoch muss man dafür nicht unbedingt selbst inmitten der Massen stehen, sondern kann sich auch gemütlich in einer der Rooftop-Bars am Times Square niederlassen und alles auf sich wirken lassen, besonders am Abend, wenn die leuchtenden Werbeflächen dem Times Square noch mehr als sonst seinen einzigartigen Charme verleihen.

Chinatown und das südliche Williamsburg

Chinatown ist ein Viertel des New Yorker Stadtbezirks Manhattan und hat ca. 100.000 chinesische Einwohner.

Chinatown ist ein Viertel des New Yorker Stadtbezirks Manhattan und hat ca. 100.000 chinesische Einwohner.

Mehr als irgendwo sonst, findet man in New York den „Schmelztiegel der Kulturen“, der den USA gemeinhin nachgesagt wird. Das gilt auch und insbesondere für Manhattan. Am bekanntesten sind hier Little Italy und Chinatown. Ersteres war im 19. Jahrhundert die Heimat von rund 40.000 Süditalienern und hatte nicht zuletzt durch das organisierte Verbrechen der Mafia und der Cosa Nostra einen eher zweifelhaften Ruf. Mittlerweile leben dort jedoch nur noch vergleichsweise wenig italienischstämmige Menschen. Authentischer geht es da im angrenzenden Chinatown zu. Die Geschichte der chinesischen Einwanderer in New York lässt sich darüber hinaus im MOCA, dem Museum of Chinese in America, nachverfolgen. Lohnenswert ist auch Brooklyns Stadtteil Williamsburg, in dessen Süden viele orthodoxe Juden leben.

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