Die perfekte Reiseapotheke für die USA

Partner von Marco Polo

Markige Kälte und schneebedeckte Berghöhen in Alaska und den Rocky Mountains, sengende Wüstensonne in Utah, kontinentales bis mediterranes Klima in den mittleren Küstenregionen, subtropisch feuchte Hitze in den Südstaaten und im Nationalpark Everglades – neben Grundausstattung und individuell benötigten Medikamenten sollte sich der Inhalt einer Reiseapotheke für die USA an Klimazone(n) und spezifischen Gegebenheiten orientieren.

Inhaltsverzeichnis
Die optimal ausgestattete Reiseapotheke für USA | Körperpflege und Hygiene | Safety first: Reiseapotheke und Kulturbeutel im Handgepäck

Aktuell schreibt die US-amerikanische Gesetzgebung keine speziellen Impfungen für die Einreise vor. Es bleibt also der Eigenverantwortung überlassen zu prüfen, ob die letzten Einträge im Impfpass lange zurückliegen. In Frage kommen vor allem Auffrischungen des Schutzes gegen Tetanus (gewöhnlich als Kombiimpfung, die auch Diphterie und Keuchhusten abdeckt), gegebenenfalls Masern und Polio (falls keine Grundimmunisierung vorhanden), Hepatitis A und B sowie, insbesondere für Reisende über 60, Grippe und Pneumokokken.

Die optimal ausgestattete Reiseapotheke für USA

Eigentlich gibt es sie nicht: Erkältungsbad (in den USA selten erhältlich), Lippenbalsam und Sonnencremes oder -sprays mit hohem Lichtschutzfaktor, entzündungshemmende Salben, zuverlässige Mückenschutzmittel und/oder Vitamin C zur Abwehr von Erkältungskrankheiten – wer unterschiedslos gegen alles vorbeugen wollte, hätte viel zu schleppen. Um für das zu erwartende Klima und die Lebensbedingungen gut gerüstet zu sein, empfiehlt sich zunächst ein Gespräch mit dem Hausarzt. Der hilft, eine sinnvoll aufgebaute Reiseapotheke zusammenzustellen. In Apotheken kann man die meisten Produkte zusammenfinden. Besonders bequem und schnell geht es online per Lieferung von Shop-Apotheke. Hier findet man ebenfalls eine gute Übersicht über alle essenziellen Produkte für seine ganz persönliche Reiseapotheke. Auf alle Fälle sollten folgende Dinge stets dabei sein:

  • Verschreibungspflichtige Medikamente
    Zuerst das Wichtigste. Wer regelmäßig Arzneimittel einnehmen muss, sollte sie unbedingt mitbringen und ein entsprechendes ärztliches Attest mit sich führen. Selbst Medikamente gleichen Namens können in den USA anders zusammengesetzt sein und anderen gesetzlichen Bestimmungen unterliegen als hierzulande.
  • Verbandszeug, Desinfektionsmittel, Pflaster, eventuell Rettungsdecke und Trillerpfeife
    Für einen Roadtrip durch die USA unterscheidet sich die Reiseapotheke nicht vom hierzulande vorgeschriebenen Verbandskasten im Auto. Ansonsten gehören sterile Mullbinden, (Blasen-)Pflaster, Schere und Pinzette zur Grundausstattung.
  • Schmerzmittel
    Anders als in Deutschland ist Aspirin in den USA zwar in Drogeriemärkten erhältlich – aber das zu wissen hilft wenig, wenn einen plötzlich auf einer Bergwanderung Kopf- oder Zahnschmerzen plagen.
  • Erkältungsmittel und Fieberthermometer
    Ein Langstreckenflug in klimatisierter Kabine oder/und der Kontrast zwischen Außentemperaturen über 40 Grad Celsius und auf ein Minimum heruntergekühlten Innenräumen können die körpereigene Abwehr hart auf die Probe stellen. Gut, wenn man bei einem grippalen Infekt auf bewährtes Nasenspray und Hustentropfen und Halstabletten zurückgreifen kann.
  • Medikamente gegen Übelkeit und Durchfall
    Reiseübelkeit kann Flug, Seereise oder Road Trip zur Tortur machen. Mit Magen-Darm-Malaisen oder gar -Infektionen muss immer rechnen, wer ungewohnte Kost zu sich nimmt.
  • Schnellwirkende Mittel zur Behandlung von Insektenstichen, Verbrennungen, Muskelzerrungen und stumpfen Verletzungen
    Kühlende Gels und schmerzstillende Salben sollten ebenfalls immer parat sein – so lassen sich Schmerzen und Juckreiz oder die Entstehung blauer Flecken verhindern oder zumindest eindämmen.
    Achtung: Was gegen europäische Insekten wirkt, kann gegen die Mücken und andere Quälgeister in Übersee nutzlos sein. Zeckenschutzmittel und Insektenabwehr, die das Risiko von Borreliose, dem in Florida vorkommenden Zika-Virus oder Malaria begrenzen, gibt es mit Sicherheit direkt vor Ort.

Körperpflege und Hygiene

Sonnenschutzmittel, After Sun Lotions und Kühlgels sind natürlich auch in den USA überall problemlos erhältlich. Wer als Allergiker an spezielle Pflegemittel und Kosmetika gewöhnt ist, sollte genügend davon einpacken (große Behälter allerdings nicht ins Handgepäck, siehe unten). Das gleiche gilt für Artikel zur Damenhygiene – in den USA zugelassene Verhütungsmittel, Tampons, Binden & Co. können erfahrungsgemäß für Überraschungen gut sein. Ebenfalls sollte man seine Produkte zur Gesichts-, Körper- und allgemeinen Hautpflege stets mitnehmen, um immer auf der sicheren Seite zu sein. Hier kommt es natürlich auf die passenden Wirkstoffe an, damit diese je nach Klima und Einsatz auch helfen können. Denn „Pflege“ ist nicht immer gleich Pflege. Weiterführende und nützliche Informationen zum Thema Hautpflege und deren Inhaltsstoffe hat Douglas für Interessierte hier in einem Guide aufgestellt.

Safety first: Reiseapotheke und Kulturbeutel im Handgepäck

Nicht alles darf ohne Weiteres in die Kabine: Einige zur Verabreichung von Medikamenten erforderliche Utensilien wie Spritzen oder Injektoren passieren die Sicherheitskontrolle kaum ohne Nachfragen oder gar Beanstandungen. Vorsicht geboten ist auch mit spitzen und/oder scharfen Schneidewerkzeugen: Kleine Scheren (maximal 6 Zentimeter Länge der Schneiden) sind zwar normalerweise fürs Handgepäck zugelassen, werden aber bei Flügen über den Teich besonders gründlich in Augenschein genommen. Behälter für Flüssigkeiten, Gels und Cremes dürfen nicht mehr als 100 Milliliter fassen und müssen in einem transparenten, wiederverschließbaren Plastikbeutel transportiert werden. Über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus hat jede Fluglinie ihre eigenen Vorschriften in Sachen Handgepäck – es empfiehlt sich, die Details frühzeitig zu erkunden.