Informationen zu Ihrer USA-Reise

Ihre USA Reise

Schneller, höher, weiter… die USA gelten als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und nach wie vor als die Supermacht mit der größten Volkswirtschaft der Welt. Sie sind die Heimat der größten Konzerne, der meistbesuchten Websites und der bekanntesten Marken weltweit. In den USA ist alles ein wenig größer als normal, ganz gleich ob es sich um Einkaufszentren, Autos oder Fast-Food-Portionen handelt.

Ein Reiseziel der Superlative mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, das für (fast) jeden das Passende zu bieten hat.

USA kurz und knapp – Einige Eckdaten

  • Gesamtfläche: 9.826.675 km²
  • Bewohner: 327.774.344 (23.05.18)
  • Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner pro km²
  • Bundesstaaten: 50 Bundesstaaten (+ 1 Bundesdistrikt + diverse Inselterritorien)
  • Klima: von arktisch bis tropisch
  • Größte Stadt: New York City
  • Hauptstadt: Washington D. C.
  • Politisches System: Präsidialdemokratie
  • Amtierender Präsident: Donald Trump
  • Höchste Erhebung: Denali (6190 Meter)
  • Tiefster Punkt: Badwater im Death Valley (85,5 m unter dem Meeresspiegel)

Die Landesgrenzen der USA umfassen eine Länge von 12.221 Kilometern, wobei die gemeinsame Grenze mit Kanada insgesamt 8.895 km lang ist (2.477 Kilometer befinden sich davon zwischen Alaska und Kanada). Die Grenze zu Mexiko ist mit 3.326 Kilometern deutlich kürzer. Die Küstenlinie der USA am Atlantik, Pazifik und Golf von Mexiko umfasst insgesamt 19.924 Kilometer. Bei der Nord-Süd-Ausdehnung bringen es die USA zudem auf rund 2.500 Kilometer sowie auf eine Ausdehnung von rund 4.500 Kilometern zwischen Atlantischem und Pazifischem Ozean.

Von arktisch bis tropisch – das vielfältige Klima der Vereinigten Staaten

Durch die schiere Größe der Vereinigten Staaten von Amerika und der geografischen Vielfalt von Bundesstaat zu Bundesstaat findet man dort äußerst vielfältige klimatische Bedingungen vor. Während in den nördlichen Regionen von Washington bis Maine ein eher moderates, gemäßigtes Klima herrscht so wird es, umso weiter südlich man blickt, immer wärmer.

So kann man in den Südstaaten wie Texas, Louisiana, Mississippi, Georgia und Teilen Floridas schon von subtropischem Klima sprechen. Im Süden Floridas herrscht sogar tropisches Klima mit Regen- und Trockenzeit vor. In Kalifornien ist das Klima dagegen durch die direkte Nähe zum Pazifik als eher mediterran anzusehen. Subpolares bis arktisches Klima mit langen dunklen, kalten Wintern gibt es in Alaska, auf Hawaii herrscht dagegen ein relativ konstantes Tropenklima mit milden Temperaturen.

Das Wetter auf dem Kontinent wird von durchziehenden Hoch- und Tiefdruckgebieten geprägt. Mangels West-Ost-Gebirge kann es dadurch auch in eigentlich kühleren Städten wie New York City oder Boston im Sommer recht schwül und andererseits zum Beispiel in Florida im Winter recht kalt werden. Die heißeste Region der USA ist der Südwesten. Dort sind die Wetterbedingungen teilweise extrem und man muss je nach Jahreszeit mit starken Regenfällen, schweren Gewittern und Tornados rechnen. Auch im zentralen Teil der USA treten im Frühjahr immer wieder Tornados auf, im Herbst besteht vor allem in den südlichen Gebieten, wie Florida, die Gefahr von Hurrikans.

Die meisten Niederschläge fallen im Nordwesten der Vereinigten Staaten. Der Ort mit der höchsten Niederschlagsrate ist die aus der Buch-/Filmreihe „Twilight“ bekannte Kleinstadt Forks im US-Bundesstaat Washington.

Als gute Reisezeit in die USA gilt grundsätzlich das Frühjahr, jedoch hängt dies stark vom gewählten Reiseziel ab. So lohnen sich im Sommer etwa Besuche in Alaska, Colorado, Arizona, Idaho, Montana, Kalifornien oder Wyoming, während der Nordosten der USA vor allem im Herbst seinen ganzen Zauber enthüllt. Dann nämlich können Sie in Bundesstaaten wie Vermont, Maine und dem Norden von New York den „Indian Summer“ mit seinen herrlichen Laubfärbungen erleben. Ein atemberaubender Anblick, bei dem man das Gefühl hat, in andere Zeiten einzutauchen.

Von Alaska bis Hawaii – in den USA bieten landschaftlich (fast) alles, was das Herz begehrt

Mischwälder an der Ostküste, sommergrüne Laubwälder im Süden, Mangrovenregenwälder in Florida, trockene Wüsten im Südwesten, Taiga und Tundra in Alaska oder Hawaii mit seinen rund 1800 unterschiedlichen Blütenpflanzen, die Landschaft der USA ist ebenso vielfältig wie ihr Klima und kann in mehrere Großlandschaften unterteilt werden.

Man unterscheidet hier auf dem Kontinent die Küstenebenen am Atlantik, das Hochland der Appalachen, den Kanadischen Schild, die Rocky Mountains, das Große Becken und die Inneren Ebenen. Alles in allem ist auf dem Festland eine deutlich sichtbare Gliederung zu beobachten, da sich Gebirge wie die Rocky Mountains oder die Appalachen von Norden nach Süden ziehen. Im Windschatten dieser Gebirge erstreckt sich für viele der Inbegriff des Wilden Westens, die endlose Prärie mit ihren Wüsten- und Graslandschaften.

Auf der Wetterseite der Gebirge findet man auch heute noch ausgedehnte Wälder, jedoch sind auf die gesamte USA bezogen – gemessen an der einstigen Bewaldung – nicht mehr viele der ursprünglichen Wälder vorhanden. Ausnahmen stellen zum Beispiel die Redwoods und der Hoh-Regenwald dar. Auch die einstige Artenvielfalt der Prärien ist leider nicht mehr so wie einst, jedoch konnten hier durch gezielte Schutzmaßnahmen und -gebiete viele der rund 17.000 Gefäßpflanzenarten erhalten werden.

Hierzu tragen die 58 Nationalparks und die vielen weiteren Schutzgebiete der USA bei, die vielen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause bieten. Insgesamt leben in den USA rund 400 unterschiedliche Säugetierarten, 750 Vogel- und 500 Reptilien- und Amphibienarten sowie über 90.000 Insektenarten.

Die 10 größten Städte der USA

  1. New York City (8,2 Mio. Einwohner)
  2. Los Angeles (3,8 Mio. Einwohner)
  3. Chicago (2,7 Mio. Einwohner)
  4. Houston (1,5 Mio. Einwohner)
  5. Philadelphia (1,5 Mio. Einwohner)
  6. Phoenix (1,6 Mio. Einwohner)
  7. San Antonio (1,4 Mio. Einwohner)
  8. San Diego (1,3 Mio. Einwohner)
  9. Dallas (1,2 Mio. Einwohner)
  10. San Jose (1 Mio. Einwohner)

Die USA – Schmelztiegel der Kulturen

Die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika ist eine Geschichte der Einwanderung. Die amerikanischen Ureinwohner machen nur noch rund ein Prozent der Bevölkerung aus (mit Ausnahme von Alaska). Heute sind noch insgesamt 562 anerkannte Stämme und 245 nicht als Stamm anerkannte Gruppen bekannt.

Die ersten, die in größerer Anzahl kamen, waren Spanier, Franzosen und Engländer. Zudem wurden ab dem 17. Jahrhundert Menschen aus Westafrika (in der Regel unfreiwillig als Sklaven) auf den nordamerikanischen Kontinent gebracht. Es folgten ab Mitte des 18. und vor allem Mitte des 19. Jahrhunderts viele Einwanderer deutscher und irischer Abstammung. Später kamen auch Menschen aus anderen Regionen Europas, wie Italien, Skandinavien und Osteuropa und etwa ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auch viele Menschen aus Ostasien und dem Nahen Osten hinzu. Eine bunte Mischung, die auch heute noch, überall in den USA zu sehen und zu spüren ist.

Heute haben 72 Prozent der Amerikaner europäische Vorfahren, während ein wenig über 13 Prozent der US-Amerikaner afroamerikanische Wurzeln besitzen. Die asiatischen Einwanderer machen rund fünf Prozent der Bevölkerung aus. Vor allem im Südwesten der USA und in Florida leben auch viele Menschen mit lateinamerikanischer Herkunft. Die Deutschamerikaner machen mit über 50 Millionen die derzeit größte Bevölkerungsgruppe der Vereinigten Staaten aus. Meistgesprochene Sprache ist Englisch. Gut die Hälfte der US-Amerikaner bekennt sich zu einer protestantischen Kirche, aber auch die Katholiken, das Judentum und der Islam stellen große Religionen im Land dar.

In den USA lässt sich die Gesellschaft grob in sechs soziale Klassen einteilen. Man unterscheidet die Oberklasse, die Obere und Untere Mittelklasse, die Arbeiterklasse und die Unterklasse. Und auch heute noch ist in der Sozialstruktur ein deutlicher Unterschied zwischen schwarzer und weißer Bevölkerung zu spüren. Schwarze haben meist ein geringeres Einkommen, eine kürzere Lebenserwartung, eine schlechtere Ausbildung, sind häufiger in Tötungsdelikte verwickelt und werden öfter zum Tode verurteilt.

Gut vorbereitet in Ihr USA-Abenteuer

Eine Reise in die USA will gut geplant sein, damit von der Planung über den Flug bis hin zu Ihrem Aufenthalt in den Vereinigten Staaten alles reibungslos funktioniert. Wir helfen Ihnen dabei. Die erste Frage lautet: Brauchen Sie ein Visum? Auf unserer Website finden Sie Informationen zu Einreisebestimmungen und Flügen in die USA, den Flughäfen und Flugpreisen. Sie erfahren, was sie beim Gepäck, an Bord des Flugzeugs und bei der Einreise in die USA selbst beachten müssen und wir stellen Ihnen zudem eine umfangreiche Checkliste für den USA-Urlaub und umfangreiche Informationen zu Mietwagen, Straßen, Verkehrsregeln und vielem mehr bereit. Sie möchten in den USA als Au-Pair arbeiten? Oder sogar dort dauerhaft leben und arbeiten? So kommen sie an die Greencard für die USA. Sie brauchen den richtigen Handy-Vertrag bzw. eine Prepaid-Karte für Ihre USA-Reise? Darüber hinaus benötigen Sie in den USA einen Stromadapter, da das Stromnetz in den USA ein anderes ist.

Die USA – die größte Volkswirtschaft der Welt

Mit einem BIP von fast 20 Millionen Dollar stellen die USA die größte Volkswirtschaft der Welt. Das liegt nicht zuletzt an den vielen natürlichen Ressourcen des Landes, den reichen Bodenschätzen, fruchtbaren Böden, dem gemäßigten Klima und der Länge der schiffbaren Wasserstraßen. Es sind meist private Unternehmen, die vorwiegend für den privaten Konsum (zwei Drittel) produzieren. Bekannte Unternehmen sind zum Beispiel Walmart, Apple, Microsoft oder Alphabet Inc. („Google“). Hauptexportland der USA ist Kanada, Hauptimportland China.

Andere Länder, andere Sitten – was Sie in den USA auf jeden Fall beachten sollten

Fettnäpfchen, oje – wer in ein fremdes Land reist, sollte sich dort ordentlich benehmen. Doch dazu muss man als Erstbesucher erstmal wissen, wie ordentliches Benehmen im Zielland überhaupt definiert wird und was dort alles anders ist. Deshalb haben wir Ihnen viele Informationen zusammengestellt, wie Ihr Aufenthalt in den USA zum Erfolg wird. Wir geben Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Zeitzonen, Medien und Kommunikationsmittel. Und wir verraten Ihnen, was es in Bezug auf Geld in den USA so alles zu beachten gibt, ganz gleich ob beim Einkaufen oder beim Restaurantbesuch. Ein großzügiges Trinkgeld gehört dort nämlich zum Beispiel zum guten Ton. Und damit Sie auch über die neuesten Entwicklungen in den Vereinigten Staaten von Amerika informiert sind, sollten Sie unbedingt regelmäßig einen Blick in unsere Rubrik Aktuelles werfen.

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